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London - Künftig dürfen Männer in Röcken und Frauen in Anzügen in den Prüfungen der Universität Oxford sitzen: Die Uni hat die strikten akademischen Kleidervorschriften geändert, nachdem Befürchtungen laut geworden waren, sie könnten transsexuelle StudentInnen diskriminieren, berichteten mehrere britische Medien am Sonntag.
Dank der neuen Vorschriften müssen StudentInnen, die an Prüfungen oder formellen Anlässen teilnehmen, nun nicht mehr geschlechtsspezifische offizielle Kleidung tragen.
Die alte Kleiderordnung sah vor, dass Studenten einen dunklen Anzug und Socken, schwarze Schuhe, eine weiße Fliege und ein weißes Hemd unter den schwarzen Umhängen tragen mussten. Für Studentinnen sah die Vorschrift einen dunklen Rock oder eine Hose, schwarze Strumpfhosen und Schuhe, eine weiße Bluse sowie eine schwarze Schleife um den Hals vor.
LGBT-Vertretung zufrieden
Die neuen Richtlinien treten kommende Woche in Kraft. Jess Pumphrey von der StudentInnenvertretung der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transsexuellen, sagte der Studentenzeitung "The Oxford", die Entscheidung bedeute für viele StudentInnen weniger Stress bei Examen. "An Prüfungen werden sich transsexuelle Studenten nun nicht mehr verkleiden müssen, um zu vermeiden, dass sie dafür bestraft werden." (APA, 30.7.2012)
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""An Prüfungen werden sich transsexuelle Studenten nun nicht mehr verkleiden müssen, um zu vermeiden, dass sie dafür bestraft werden.""
der verkleidungszwang galt allerdings nicht nur für transsexuelle... in erster linie wird aber dieser zwang als zwang für transsexuelle argumentiert und nicht allgemeiner als problematisch thematisiert... schon problematisch...
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