HIV-infizierte Frauen in Namibia zwangssterilisiert

31. Juli 2012, 18:10

Drei Fälle zugunsten der Klägerinnen entschieden - NGO: Stellen nur die Spitze des Eisbergs dar

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
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Wo kein Respekt vor dem Selbstbestimmungsrecht der Frau herrscht, passieren solche Dinge in unterschiedlichen Zusammenhängen. Etwa wegen HIV. Gibt aber auch andere "schöne" Beispiele. Selbst in Europa. Allein die Diskussion der DGGG zur Zwangssectio.

Oder: Kollegin hatte die 3. Sectio. Der Chirurg meinte, dass frau wegen der Risiken der 4. Sectio kein Kind mehr haben sollte, und sterilisierte meine Kollegin ohne ihr Wissen. Er sah sie vor der OP nicht und meinte, sie wolle das eh.
Ich dachte, es wäre ein schlimmer Einzelfall, bis ich in einem Buch dieselbe Geschichte las, nur hatte die Frau eine Spinale, kriegte mit, wie der Chirurg mit der Sterilisation beginnen wollte und brüllte "Nein".

Anderswo sterilisiert man Frauen wegen der "Rasse" oder einer "Behinderung".

Ich würde bei jeder OP betonen, dass ich noch Kinderwunsch habe, selbst mit 45, damit ich nachher nicht steril oder leergeräumt aufwache... Und schreib auf das Einwilligungsformular: "Ich hab einen Rechtsschutz".

"So soll eine Verbreitung von HIV und AIDS in dem südafrikanischem Land auf Kosten der Frauen eingedämmt werden."

also Zwangssterilisation ist nicht okay. Da gibts nix zu rütteln.

Auch die mangelnde Aufklärung ist NICHT okay, das ist ein sehr grobes Vergehen durch die Ärzte.

ABER wenn HIV-Infizierte Mütter Kinder gebären dann gibt es ein 15 - 30%iges Risiko dass das Kind bereits im Uterus infiziert wird.

Muttermilch überträgt das Virus ebenso.

Die Ausbreitung mit Sterilisation zu bekämpfen ist unmenschlich. HIV-infizierte Kinder in die Welt zu setzen allerdings ebenso!

Hier wird nicht "auf Kosten der Frauen" AIDS bekämpft, hier verbreiten Frauen auf Kosten IHRER KINDER HIV!
ja, die Art und Ausführung der Maßnahmen sind zu verurteilen! Aber sind die Opfer nicht DIE KINDER?

welche Alternativen gibt es die Ausbreitung von HIV in Afrika zu bekämpfen?

das stimmt nicht

Das sogenannte vertikale Übertragungsrisiko beträgt circa 50% bei vaginaler Geburt - durch Sectio (Kaiserschnitt) und zusätzlicher Medikamentengabe vor und nachher sinkt es derzeit auf unter 2%!!

Zur Sterilisation nach mehreren Kaiserschnitten (obiges Posting) ist zu sagen, dass früher tatsächlich die Meinung herrschte mehr als 3 wären zu gefährlich (Ruptur also Einreissen der Narbe). Tatsächlich konnten in der Literatur bis zu 7 Kaiserschnitte gefunden werden. Sowohl die österreischische als auch die deutsch gynäkologische Gesellschaft stellt ausdrücklich klar, dass 3 Kaiserschnitte allein keine Indiation zur Sterilisation sind

welche ist denn

hier die rolle der männer als hauptsächliche verbreiter dieser krankheit !?

Wieso sind die Männer die verbreiter???
Jeder der infiziert is kann die krankheit weiter verbreiten ;)

zum geschlechtsakt gehoeren immer zwei. jeder hat die verantwortung, sich dabei zu schuetzen.

Sie waren noch nie in Afrika, gell. Dort ist es ein bisschen anders, die Leute sind sexuell nicht aufgeklärt, der Zugang zu Verhütung oft nicht gegeben bzw. das Wissen darüber nicht vorhanden, Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung, Frauen haben keine Rechte, Polygamie ist normal, viele Jobs (z.B. Bergbau, LKW-Fahrer etc.) haben es an sich, dass Prostitution floriert, und ausserdem sind die Leute größtenteils so bettelarm, dass man sich das hier gar nicht vorstellen kann. Kurz: in einer Hütte irgendwo in Afrika, wo es vielleicht nicht mal Strom gibt, schnell mal einen intakten Gummi herzubekommen, ist denkbar schwierig.

Und außerdem noch die Indoktrinierung der röm.kath. Kirche.

Ja, das stimmt. Hatte das Vergnügen, dieses Jahr an einer ostafrikanischen Uni einen Vortrag über "Familienplanung - Pro und Kontra" zu hören - Kontra war va., dass Gott dagegen ist. Und zwar nicht nur gegen Verhütung, sonder überhaupt gegen das Planen von Familie (also nichts mit natürlichen Methoden etc.!)

Das war doch selbst bei uns in meiner Jugend, zumindest in konservativen Kreisen noch ein absolutes Tabu.
Jedes Haserl findt sein Graserl, oder so ähnlich.
Die Kirchen, besonders die katholische, verhalten sich einfach nur verbrecherisch.

Kastration der Männer die HIV-infiziert sind?

Wenn schon, dann wäre Vasektomie HIV-infizierter Männer das Adäquat dazu.

Nur verhindert das aber nicht, dass eine HIV-infizierte Frau von einem nicht HIV-infizierten Mann ein Kind bekommt.

man wird mich dafür hängen :) ...
aber zb. über fortpflanzung

http://www.wired.com/medtech/h... ntPage=all

good old olla ?

Wird ja offenbar nicht verwendet.

dann selber schuld und kein mitleid.

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