Homosexuelle und die "konservativen Werte"

7. August 2012, 18:11
  • Artikelbild
    foto: apa/dpa/patrick pleu

Gruppe von Unionsabgeordenten will Ehegatten-Splitting für alle: Familienministerin Schröder d'accord - OECD will Abschaffung statt Ausweitung

Der Volltext dieses auf Agenturmeldungen basierenden Artikels steht aus rechtlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.
Was ist mit nichtsexuellen Beziehungen?

In genügend nichtsexuellen Beziehungen übernehmen Personen Verantwortung füreinander. Eine angeheiratete Verwandte von mir hat eine Wahltante in ihrem Haus aufgenommen, betreut und schließlich gepflegt. Wieso sollen Homosexuelle steuerliche Vorteile bekommen, die diesen beiden Frauen verwehrt bleiben?

*wein* *heul* *mimimi*

Super Argumente sind das! Armer Homophobiker! Tust mir leid! Vielleicht vergießt ja irgendwann mal jemand ein winziges Tränchen für Dich und Deinesgleichen.

da bin ich eher bei der OECD...

Konservative Werte...

jaja, wollen gleichgeschlechtliche Paare sein, aber anstatt wie echte Homos zu leben (Mann+Mann oder Frau+Frau) bilden sich in vielen Beziehungen dann doch immer eine Männerfigur und eine Frauenfigur heraus. Streben halt doch scheinbar in Richtung Heterosexualität.

Ist ein wenig wie wenn sich Vegetarier Tofu kaufen, der nach Wurst, Faschiertem oder Schnitzel schmeckt ;-)

geh bitte

du hast ja keine ahnung...

"In lesbischen und schwulen Lebenspartnerschaften übernähmen die PartnerInnen dauerhaft Verantwortung miteinander und lebten damit 'konservative Werte'"

was die cdu als konservative werte ansieht ist das gemeinsame gestalten des lebens.

tut mir leid für ihre frau (so sie eine haben) wenn sie mit gemeinsamer lebensgestaltung eine frau in der küche verbinden ...

wir homos kommen ganz gut ohne pseudo-hetero rollenbilder zurecht. wir tun da etwas völlig revolutionäres, etwas das hetero-beziehungen mir scheints zumeist fehlt: wir reden!

as mag völlig irrsinnig klingen aber wir machen uns einfach aus, wer welchen teil des haushalts übernimmt. fast so wie arbeitsteilung ... noch so ein revolutionäres konzept.

steuersplitting ist zudem nur einer der vorteile bei steuerlicher gleichstellung (und zieht wie im artikel gesagt wird auch wenn die partner unterschiedlich gut verdienen).

Sexuelle Orientierung zum Therma eines Steuerausgleichs zu machen, ist einfach nur Mist.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.