Dokument eines Macho-Spießrutenlaufs

  • Sofie Peeter, unterwegs in ihrer Nachbarschaft.
    foto: screenshot / youtube

    Sofie Peeter, unterwegs in ihrer Nachbarschaft.

Sofie Peeter drehte mit versteckter Kamera einen Film über die tägliche sexuelle Belästigung auf der Straße und erntete damit Aufmerksamkeit und Rassismus-Vorwürfe

Eine Einladung auf ein Getränk und gleich noch eine Einladung - diesmal zu einem gemeinsamen Mittagessen. Die Annäherungsversuche kommen von völlig Fremden, auf der Straße und mitten am Tag. "No - merci, no - merci", muss die junge Frau immer wieder beteuern, die im Brüsseler Stadtteil Anneessens unterwegs ist. Bei den "Du bist sexy"-, "Sexy Arsch"-, "Hure"- oder "Schlampe"-Kommentaren bleibt ihr nur, sie zu ignorieren. Sofie Peeter heißt die Filmstudentin, die diese Belästigung mit einem Film dokumentierte.

Tägliche verbale Übergriffe

Den Macho-Spießrutenlauf kennt Peeter als fixen Bestandteil ihres Alltags nur zu gut. Jeden Tag, wenn sie ihre Wohnung verlässt, begleiten sie respektlose Sprüche und drängende Einladungen auf ihrem Weg. In ihrem Film "Femme de la rue" hält sie diese täglichen verbalen Übergriffe und Belästigungen fest, indem sie sich auf ihrer Route durch die Nachbarschaft mit einer versteckten Kamera filmen lässt.

"Femme de la rue" löste ein enormes Echo aus, und infolgedessen sahen auch andere eine Gelegenheit, um auf die Problematik hinzuweisen. Zum Beispiel nutzte die französische feministische Gruppe "Osez Le Feminisme" das große Interesse an Peeters Film, um ihren eigenen Film über sexuelle Belästigung auf der Straße mit vertauschten Rollen in Umlauf zu bringen.

Feministinnen aus Frankreich betonten angesichts von Peeters Film auch, dass sexuelle Belästigungen im öffentlichen Raum ein universelles Problem darstellten und rigorose Gesetze nötig seien. Diesbezüglich kann sich Frankreich seit kurzem als Vorbild sehen: Erst vergangene Woche wurde im französischen Parlament beschlossen, dass sexuelle Belästigung mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden kann. Dass "Femme de la rue" viele Reaktionen aus Frankreich provozierte, verdankt sich auch einem kürzlich geschehenen beispielhaften Vorfall. Dieser ereignete sich nicht auf den Straßen irgendwelcher Vororte von Paris, sondern im französischen Parlament. Wohnbauministerin Cédile Duflot wurde bei ihrem Erscheinen im Parlament von einigen Abgeordneten mit "Aahh" und "Oohh" empfangen, der Grund: Sie trug ein Sommerkleid.

Jede hat eine Geschichte dazu

Die Aussage des Films "Femme de la rue", dass sexuelle Belästigung noch immer massiv vorhanden ist, untermauert auch eine Studie aus London: 43 Prozent der Frauen zwischen 18 und 34 hatten im vergangenen Jahr Erfahrung mit sexueller Belästigung gemacht. "Sexuelle Belästigung ist derart tief verwurzelt, dass sie kaum noch bemerkt wird", so Holly Dustin, Leiterin der Organisation "End Violence Against Woman", die die Studie in Auftrag gab, gegenüber dem "Guardian". Doch wenn erst einmal Gespräche über dieses Thema in Gang seien, zeige sich schnell, dass beinahe jede eine schreckliche Geschichte dazu erzählen könne, so Dustin.

Sexuelle Belästigung betrifft praktisch alle Frauen, unabhängig davon, ob sie in Brüssel, London oder Paris leben. Doch dieser universelle Aspekt von sexueller Belästigung wird in Sofie Peeters Film nicht thematisiert, wofür sie Rassismusvorwürfe erntete. Peeters zeigt in ihrem Film ihre persönliche Situation. Sie erlebt sexuelle Belästigung vorwiegend in ihrer Nachbarschaft, dem Brüsseler Stadtteil Anneessens, in dem besonders viele nordafrikanischstämmige Menschen leben. Somit sind es zum großen Teil Menschen mit Migrantionshintergrund, die Peeter als Belästiger vor der Kamera bringt. Die "taz" spricht daher von einer "diskutablen Auswahl" der gefilmten Gegend und Peeter hätte ergänzend ebenso zeigen können, wie wenig korrekt sich "Einheimische" verhalten. Peeters Entgegnung, die gezeigten Machos seien "nicht repräsentativ für die maghrebinische Gemeinschaft", bezeichnet die "taz" als "naiv".

Spielt Rechtsradikalismus in die Hände

Konkrete negative Folgen von Peeters Film sind im Netz schnell zu finden. So haben bereits rassistische und antiislamische Webseiten das Video für ihre Zwecke eingespannt. Eine solche Webseite sieht durch die im Film abgebildeten Belästigungen durch "islamische Einwanderer" die Gefahr der "Islamisierung" bestätigt. "Femme de la rue" hat somit eine emanzipatorische Idee - wenn auch unbeabsichtigt - für rechtsradikal Gesinnte aufbereitet. Diese können ihre Unkenntnis in Sachen Frauenrechte und Feminismus natürlich keine drei Zeilen lang verbergen: So selbstverständlich die Autoren die Schuld an der sexuellen Belästigung auf offener Straße der multikulturellen Gesellschaft in die Schuhe schieben, so selbstverständlich thematisieren sie das Aussehen und Verhalten des Opfers, das in "in freizügiger Kleidung" durch die Straßen "flaniert" sei. Menschen, die jegliches Kleidungsstück an Frauen (in dem Fall ein ärmelloses Sommerkleid) als freizügig und ihren gehetzten Schritt als "Flanieren" einstufen - mit denen kann frau sich auf der Straße bestimmt auch nicht wohlfühlen. (beaha, dieStandard.at, 8.8.2012)

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an diesem film, (den ich bisher allerdings

nur in ausschnittet gesehen habe) scheint man eine ganze menge lernen zu können, allerdings weniger über die bösen maghrebiner als über frau peeters. offenbar eine höhere tochter, der jedes mittel recht ist, um als berufsanfängerin zu ein wenig publicity zu kommen, wobei sie entweder zu naiv war, die drohende (und inzwischen erfolgte) vereinnahmung durch rechtsextremisten vorauszusehen oder diese billigend in kauf nimmt.

... auch auf die filmhochschule

die sie durchlaufen hat, wirft das ganze ein bezeichnendes licht. mit der verantwortung des künstlers für die wirkung seines (nennen wir es einmal) kunstwerks (wobei ich nicht unterstellen möchte, dass frau peters der unterschied zwischen film/kunst und realität geläufig ist) scheint man sich da nicht lange aufgehalten zu haben. aber was solls, von 'heimkehr' bis 'jud süß' haben filmschaffende ja bereits hinreichend bewiesen, dass sie solche kleinliche theoretisiererei linkslinker gutmenschen nicht brauchen.

und schließlich (um meine kleine suada zu

einem ende zu bringen) wirft die ganze sache auch ein bezeichnendes licht auf die matrix des begehrens, denn "vous (sic!) etes belle mademoiselle" oder "un verre ensemble?" würde sicher auch frau p. gern hören, wenn es denn von einem hellhäutigen filmproduzenten im armani-anzug käme, aber von einem magrehbinischen habenichts (auch wenn gar nicht unhöflich vorgebracht wie in den verfügbaren ausschnitten teils zu sehen) dann bitte doch nicht...

"Peeters Entgegnung, die gezeigten Machos seien "nicht repräsentativ für die maghrebinische Gemeinschaft", bezeichnet die "taz" als "naiv""

.
die taz meint also, die gezeigten Machos seien schon "repräsentativ für die maghrebinische Gemeinschaft"?

merkwürdig .....

Ja die taz ist genau dieser Meinung.

http://www.taz.de/!98699/

Die taz hätte nur gerne gezeigt gesehen, dass es in ganz Brüssel genau gleich sei. Die Herkunft der Burschen also keine Rolle spiele.

Im Grunde wird die taz aber nicht daran gehindert das Experiment selbst durch zu führen.
Nachdem sie schreiben: "Gedreht hat Sofie Peeters ihren Film in Brüssel. Dieselben Szenen hätte sie wahrscheinlich auch in Paris, Rom, Berlin oder Kiew filmen können." Müssen sie eigentlich nur vor die Haustüre gehen und die Probe machen.

Auf gehts! Auf die Rudi-Dutschke Straße in Kreuzberg!

scheint mir übertrieben, die reportage. ich habe 3 monate in annessens gewohnt, gut, war im winter, aber ich wurde nur einmal wirklich ungut angesprochen, obwohl ich auch oft spät in der nacht alleine unterwegs war.
ich denke, selbstbewusstsein, haltung und kleidung machen schon sehr viel aus.
wenn ich im minirock rausgehe, wird das halt von manchen männern immer als einladung verstanden werden.. zumindest zum starren..

schlägst du tatsächlich vor, frau sollte überlegen was sie tut bevor sie alle schuld von sich weist? und das auf diestandard?
du hast mut ;)

Viele Frauen hier, die sich über Unverschämtheiten aufregen. Andererseits gibts auch genug Frauen, die sich darüber aufregen, dass die heutigen jungen Männer unfähig sind eine Frau anzusprechen und zu flirten.

Wo ist die goldene Mitte?

Gibt es auch bei uns

Deswegen meide ich öffentliche Verkehrsmittel, und wenn es nicht anders geht, trage ich Kopfhörer und höre Musik. Das schafft eine Barriere und man hört ihr Gestammel nicht. Schauen sollen sie ruhig. Mir tun sie leid, weil ihr Sexualleben offenbar daraus besteht, einer Frau im Bus auf den Busen zu schauen.

Na das wird aber nicht deren Sexualleben sein.

Und sein Sexualleben wird er nicht im Bus haben.

Aber welches Sexualleben haben Frauen dann? Ausgehend davon, dass es ca gleich viele Frauen wie Männer gibt, welches - oder besser mit welchen Männern - haben Frauen dann ein Sexualleben, wenn soooo viele Männer kein Sexualleben haben?

Diese Asymmetrie an Menschen mit und ohne Sexualleben ist rein mathematisch garnicht möglich.

Wenn ich mir die Postings hier so ansehe...

Ich find das immer so nett, wenn man sich von Männern anhören muss, was man als Frau als Belästigung zu empfinden hat und was nicht (meistens gehts nur um das "was nicht"). Und dass es woanders noch viel schlimmer ist, und ich mich deswegen bitte "nicht aufregen" soll.
Oder dass es Männer viel schwerer haben, weil auf ihnen die Last des "Anquatschens" lastet, weil sie auch im selben Ausmaß und genauso systematich wie Frauen sexueller Belästigung ausgesetzt seien.
Dass die implizite Androhung von (sexueller) Gewalt die Situation viel unerträglicher macht, wird dabei gerne ignoriert oder geleugnet.
Nett find ich auch, dass ich es doch bitte als Kompliment nehmen soll, wenn mir ein wildfremder Mann unaufgefordert sexuelle Fantasien anträgt.

Mich wundert nicht, wenn Leute, die Burkas gewöhnt sind, den Umgang mit Frauen einfach nicht draufhaben

Ich finde aber die Reaktion der Poster HIER erschüttern.

Ihr findet es doch tatsächlich "normal" eine einfach nur vorbeigehende Frau anzuquatschen? Die geht einfach nur von A nach B. Ich verstehs ja wenn man im Kaffeehaus, beim Hausarzt, die nette Nachbarin, im Supermarkt, nachdem(!) man ein kurzes Gespräch angebahnt hat und merkt dass man sich sympatisch findet, dass man dann auch vorschlägt, sich wieder zu sehen.
Aber eine wildfremde Frau, die einfach nur vorbeigegangen ist? Sind standardposter wirklich so bescheuert? Es ist ja auch die Erfolgsquote bei dieser Masche ziemlich genau NULL. Wieso macht man ständig etwas, das zu 100% erfolglos sein wird?

8 Jahre: Auf dem Weg zum Training, Mann legt mir die Hand in der Straßenbahn auf den oberschenkel.
9 Jahre: ebenso, auch in der Straßenbahen, Mann presst sein Bein gegen meines.
Ähnliches ist so ca 3 mal in 2 Jahren jeweils passiert, bis ich erwachsen war.
30 Jahre: Mann legt in überfülltem Bus die Hand auf meinen Oberschenkel und beginnt ihn zu massieren (da ist mir aufgefallen, dass mir das, seit ich nicht mehr ganz jung bin, nimmer so oft passiert - eine ganz eigene Diskriminierung).
Mittwoch: ich kauf beim Würschtelstand ein stilles Römerquelle, der angsoffene grindige Typ neben mir schaut mich anzüglich an (nach einem sehr langen ausgeprägten Blick auf meine Oberweite): "A stilles Römerquelle? Sonst bist aber sicher laut, gö?" *würg*

Ist das Ihr Alter gewesen?

Alles aus Ihrer Sicht, aber z.b. dasa mit 9 jahren, vielleicht Rush Hour?

30 Jahre. Typisch, auf einmal sit dann die Nichtbelästigung Diskriminierung

Fazit: Offensichtlich ist es Ihnen eh nicht recht zu machen.

Hoffnung: Ich hoffe sie antworten Leuten entsprechend, wenn sie etwas machen, was Ihnen nicht passt.

*würg* Unter allen schlechten Sprüchen ist das mit Abstand der schlechteste... und der Typ hielt sich dabei sicher für total lustig, oder? *brrr*

die sind ja wohl auch keine burkas "gewöhnt"

das ist ein klischee, auch wenn es in anderen städten vielleicht mehr frauen mit burka gibt, sind sie auch dort unter den muslimen eine minderheit.

es geht um "ganz normales" männerverhalten, das zwar nuancen hat je nach kulturellem hintergrund, aber vor allem gemeinsamkeiten - nämlich, dass sich viele männer nicht vorstellen können, dass eine frau, die durch die strassen geht, nichts anderes tut als durch die strassen zu gehen.

Die Aussage, dass so gut wie jede Frau selbst schon mit sexueller Belästigung konfrontiert war, kann ich nur bestätigen.

Anfänge: 15 Jahre, wollte um 19:00 Uhr zur Oma und wurde ab der Straßenbahn von einem fremden Mann verfolgt und immer wieder blöd angequatscht.

17 Jahre: Schnellbahn nach Baden, früher Nachmittag, ein Mann versucht in einem komischen Gespräch meine Adresse, Alter... rauszufinden. Pervers

20 Jahre: U6 nach der Arbeit: mein Sitznachbar holt sich neben mir einen runter!!!!!!!!!! auf so was war ich erst recht nicht gefaßt.

Also ich eindeutig für hohe Strafen wenn es um sexuelle Belästigung geht.

13,5 - ich sei ja ein süßer fratz, ob ich denn nicht einen schoko wolle

14,75 - extrem anzügliches anlächeln

16 - ich sollte einkaufstüten hochtragen, würde auch belohnung geben

18 - der geist war willig, das fleisch war schwach.

19 Jahre: Auto bleibt auf der scheinbar menschenleeren Straße neben mir und einer Freundin stehen, fährt rasch weiter als die Polizei kommt.

18 Jahre: Ich steh an der Bushaltestelle, und ein Typ fährt vier mal an mir vorbei um mich anzustarren.

17 Jahre: Ein Typ verfolgt mich über drei U-Bahnen um mir zu sagen, wie hübsch ich bin.

16 Jahre: Am Schulweg hupen mich 10 Leute an. Grund: Ein knielanger Rock. Am Ende ist sogar ein Mann langsam neben mir hergefahren!

14 Jahre: Ein Mitschüler versucht meinen Bh-Verschluss zu öffnen, mitten in der Stunde.

12 Jahre: Im Prater 5, 6 mal angegrabscht, in einem dieser Häuser mit lustigen Hindernissen.

Ja, auch hier im gelobten Land Österreich passiert das ständig, kann Ihnen nur zustimmen.

Ungezählte Male, aber so ein paar prägnante Beispiele:
- mit 14 - ca. 30-jähriger pfeift mir nach und wird anzüglich (abends - auf offener Straße)
- mit 15 in der Disco - Typ kommt her, zieht mein T-Shirt rauf (kein BH an, Thumbs up!)
- mit 16 - mitten in der Stadt auf einem belebten Platz, Typ kommt her als ich mit einer Freundin rede, glotzt mir unverholen in den Ausschnitt und greift schließlich rein
- mit 18 - Typ greift mir auf den Arsch und findet das ganz normal, ich habe ja als Kellnerin gesommerjobbt (war fairerweise in der Schweiz)
- Mitte 20 - mitten in der Stadt - Typ kommt her und fasst mich um die Hüfte etc etc etc
- Ende 20 - ich steige in die Bim ein, Typ greift mir auf den Hintern und lacht.
Hilfe von Umstehenden: Nie.

17: in einer rammelvollen bar kneift mir jemand in den po. als ich mich umdrehe, sitzten dort zwei etwa 45-jaehrige und lachen mich dreckig an.

25: beim verlassen eines lokals laeuft mir jemand nach, halet mich am arm fest und zwingt mich dazu, mich umzudrehen. dann werde ich gegen meinen willen fest umarmt, der koerper wird an mir gerieben?!?

28: wiederum beim verlassen einer bar am fruehen abend laufen mir zwei personen nach und "stellen" mich im stiegenaufgang. eine person versperrt mir den weg nach oben wahrend die andere danach verlangt, meinen hintern beruehren zu duerfen. eingeschuechtert gebe ich nach einigen minuten nach, damit ich dann endlich gegen kann.

uebrigens. ich binn maennlich, meine belasetigerinnen waren immer frauen

ich finde es erschreckend, wie viele rote striche ich hier fuer die schilderung meiner erfahrungen sammeln muss.

wenn man sich anschaut, dass meine vorposterinnen (mit betonung auf -innen) jeweils nur mit gruen bewertet wurden laesst das vielleicht rueckschluesse darauf zu, wie tabu es ist, ueber sexuelle gewalt gegen maenner zu sprechen. ich bin traurig.

vielleicht krieg' ich auch irgendwas nicht mit. fuer alle, die mit rot bewerten: koennen sie bitte einen kurzen kommentar dazuschreiben und sagen, warum sie rot geben? mich wuerde das sehr interessieren. danke

"vielleicht krieg' ich auch irgendwas nicht mit"

Ja, hier die Tatsache zu posten, dass Frauen durch zunehmenden Wegfall der geschlechtstypischen "Rollenbilder" auch zunehmend die Verhaltensweisen annehmen, die bisher dem männlichen Rollenbild zugeschrieben wurden, wird natürlich mit rot bewertet. Was haben Sie denn erwartet?

Oh, traurig, weil der bait nicht angekommen ist? Hier, ein Fischi für euch: ><))))°>

Wieso denken Sie, dass da was nicht angekommen ist?

Dass er als einziger negativ bewertet wurde, zeigt doch recht deutlich genau das Gegenteil davon.

Offensichtlich wird es gesellschaftlich nicht geduldet, dass sich ein Mann von frauen sexuell belästigt fühlen darf. Fühlen darf nur Frau, Männer haben zu funktionieren und das gefälligst so wie es Frauen in den Kram passt.

Solche "Gschichteln", wie sie da oben jetzt mehmals gepostet wurden, kann ich als Mann genauso posten, nur wozu sollte das gut sein, wenn ich Ihnen (oder sonst wem hier) sowas schreibe?

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