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Beirut - Gegen demütigende und menschenunwürdige "Analtests" durch die libanesischen Polizeibehörden zur Feststellung illegaler homosexueller Handlungen hat am Samstag in Beirut eine Demonstration stattgefunden, zu der die libanesische Schutzorganisation für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans- und Intersexuelle "Helem" aufgerufen hatte. Die TeilnehmerInnen forderten vom Justizministerium ein gesetzliches Verbot solcher Untersuchungsformen.
Die libanesische Polizei hatte am 28. Juli in einem als Cruisinglokal bekannten Pornokino in Bourj Hammoud östlich von Beirut 36 junge Männer unter dem Verdacht verhaftet, homosexuelle Handlungen begangen zu haben, die im Libanon als unmoralisch und "widernatürlich" mit bis zu einem Jahr Haft bestraft werden. An den Festgenommenen waren daraufhin polizeiärztliche Untersuchungen im Analbereich vorgenommen worden. Der libanesische Ärzteverband bezeichnete die Untersuchungen als illegal, unwissenschaftlich und vollkommen unseriös. (APA, 13.8.2012)
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ist die angelegenheit genau jener, die ihn machen. alle anderen hat das genau nüsse zu interessieren. (von gänzlich bizarren dingen, die nachhaltige beeinträchtigungen mit sich ziehen, sei einmal abgesehen.) das inkludiert behörden selbstverständlich ebenso wie religionsverteter. ob es einem gefällt, was andere tun oder nicht: die einmischung darin war noch nie etwas anderes als überflüssige obrigkeitswillkür und hat noch nie etwas anderes hervorgebracht als unnötiges seelisches leid. wer das nicht versteht, das recht des menschen auf selbstbestimmung, dessen schicksal ist es über kurz oder lang, von denen, die er bevormundet und unterdrückt, irgendwann als unnötige qual erkannt und davongejagt zu werden. alles eine frage der zeit.
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