"Was Frauen wirklich wollen"

13. August 2012, 15:58
  • Carmen Gartelgruber will für ihre Partei keine Quotenregelung.
    foto: parlamentsdirektion/mike ranz

    Carmen Gartelgruber will für ihre Partei keine Quotenregelung.

Die FPÖ-Frauensprecherin und Nationalratsabgeordnete Carmen Gartelgruber erklärte im Ö1-Mittagsjournal ihre Vorstellungen von Frauenpolitik

Diametral zur Frauenpolitik der Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek von der SPÖ stehen jene Vorstellungen der FPÖ: In regelmäßigen Abständen werfen FPÖ-PolitikerInnen der Regierung in Sachen Frauenpolitik "Versagen" vor. Was genau die FPÖ jedoch unter Frauenpolitik versteht, bleibt meist im Verborgenen. Im Ö1-Mittagsjournal am Montag gab Carmen Gartelgruber, Frauensprecherin und Nationalratsabgeordnete der FPÖ, einen ihrer raren Einblicke in ihre frauenpolitischen Visionen.

Wäre die Tirolerin Frauenministerin würde sie "die Geschichte mit der Bundeshymne" rückgängig machen, erklärte sie gegenüber der Ö1-Journalistin Katja Arthofer. Es stelle sich die Frage, ob das das Richtige war, denn aus vielen Gesprächen mit Herr und Frau ÖsterreicherIn wisse sie, dass "ihnen das sehr sauer aufstößt". Das wäre zwar nicht der erste Schritt als Frauenministerin, aber ein wichtiger in ihrem Ministerinnen-Dasein.

"Was Frauen wirklich wollen"

Ins Zentrum ihrer Frauenpolitik würde die FPÖ-Abgeordnete "Wahlfreiheit setzen. Also das, was Frauen wirklich wollen", so Gartelgruber. Die aus dem Wahlkreis Kufstein/Kitzbühel Stammende habe erkannt, dass Frauen wieder vermehrt für die Familien da sein wollen. Schließlich wüsste sie, wie hoch die Gemeindekosten für einen Kindergartenplatz seien und wie viel Frauen zu Hause leisten können - "diese Rechnung steht in keiner Relation", erklärte sie.

"Ganz natürlicher Prozess"

Die Korruptionsfälle und neue Parteien haben die Freiheitliche Partei in den vergangenen Wochen nicht nur in Umfragen in Bedrängnis gebracht. Dies könnte weniger Abgeordnete nach der nächsten Nationalratswahl bedeuten und folglich auch weniger Frauen auf den FPÖ-Sitzen. Für Gartelgruber kein Grund zur Sorge: "Wir haben sehr viele gute Frauen, auch draußen in den Bundesländern, die sehr wohl in der Lage wären und auch die Chance bekommen werden, in den Nationalrat zu kommen. Natürlich trete ich dafür ein, dass wir im Nationalrat mehr Frauen werden. Aber ich glaube, das Problem liegt nicht nur bei uns, sondern auch bei allen anderen Parteien".

Keine Quote notwendig

Dass die FPÖ den niedrigsten Frauenanteil im Parlament hat (nur sechs von 37 Abgeordneten sind weiblich), sieht die Tirolerin unproblematisch und die Quote nicht als Lösung des Problems: "Ich glaube, dass wir hier ohne Quote mehr Frauen hinein bekommen, das ist ein ganz natürlicher Prozess." (eks, dieStandard.at, 13.8.2012)

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"Was genau die FPÖ jedoch unter Frauenpolitik versteht, bleibt meist im Verborgenen."

eigentlich nicht, wenn mensch zwischen den zeilen lesen kann... oder verstehen wir nur mehr, wenn konstatiert wird: "frauenpolitik ist..."?

ämmm

von was für vorstellungen von frauen spricht die eigentlich????

Die FPÖ-Frauen haben gemeinsam mehr Kinder als der gesamte Linksblock. Und sind trotzdem in der Politik. Eigentlich bedenklich.

richtig, frauen, die der meinung

sind, dass frauen hinter den herd gehören, sollten selbst mit gutem beispiel vorangehen. (liebe zensur, sei gnädig: ist es wirklich soooo schlimm, wenn man das frauenbild der fpö-frauen sarkastisch auf diese selbst anwendet?)

Die glauben sicher, dass sie sich fürs Gemeihnwohl opfern.

Weibliche Machos a' la Gartelgruber beweisen umgehend

die Richtigkeit ihrer Behauptung, dass Quoten allein das Problem nicht lösen.
Ob man in der Politik jetzt den Bock oder die Geiß zum Gärtner macht, macht ja keinen Unterschied.

"Ich glaube, dass wir hier ohne Quote mehr Frauen hinein bekommen, das ist ein ganz natürlicher Prozess."

... der offensichtlich NICHT der Natur der FPÖ entspricht ...

Drehts sonst noch jemandem den Magen um, wenn die FPÖ davon spricht "was Frauen wirklich wollen"?

Warum - das ist doch normal. Mich würde die pure Verwunderung packen würden dies Primitivlinge mal neuzeitliche Aussagen machen.

es sind trotzdem mehr

Frauen, die so denken als ihnen lieb ist u. das wissen wir beide :))

Es sind auch mehr dieser Frauen dann ab 40 aufwärts viel frustrierter und "wenn-ich-das-gewusst-hätte-ernüchtert" - und?

Viele haben sich ob fehlender Kinderbetreuung in die Halbtagsfalle treiben lassen - SSKM.

Die jungen Frauen heute sind nicht mehr ganz so blöd und pfeifen so manch' Mann etwas, der auf "old school" macht und sind schneller weg als der bis 3 zählen kann. Die Folge großteils nur mehr ein Kind, das man zur Not (mit oder ohne gehaltener Beziehung) auch "alleine derpackt". In meinem Umfeld (das möglicherweise "ein paar Jahrzehnte der Herde voraus ist") ist das Gang und Gäbe. Da haben Frauen Pensionen und brauchen sich weder auf Kind/er stürzen noch den Mann um jeden Preis halten.

Wie man auf dieStandard so schön sieht, kommen eher die Männer ins rudern, die dann verwundert dastehen u. die Welt nicht mehr verstehen.

Warum kommt die super kluge, moderne Frau denn bitte erst drauf dass der Auserwählte einen auf "old school" macht, NACHDEM geheiratet wurde/das 1. Kind da ist???
Sind die wirklich so naiv? Oder zählt bei der Partnerwahl doch was anderes? ;-)

Die jungen Frauen heute sind

das hoer ich seit ich 17 bin, nein, sind sie nicht. Minderheitenprogramm

Im deutschsprachigen Bereich vielleicht "noch". In Kreisen wo genug Geld da ist, ist das vollkommen wurscht - dem Rest wird zunehmend klar, dass eine Ehe keine Versorgung mehr ist und sich das auch gesetzlich durchaus niederschlägt. Wenn's 18jährige fragen Kunststück - 10 Jahre später hat viele die Realität eingeholt.

Und warum? Weil leider viele Menschen beziehungsgestört sind und bei Problemen weglaufen anstatt sie zu lösen. Daran ist aber nicht die "Institution Ehe" schuld sondern die Menschen die sie eingehen und sich falsch verhalten.

Das hat doch damit gar nichts zu tun - Ehe hin oder her. Die meisten, die ich kenne leben in Ehen oder Beziehungen und möchten trotzdem nicht in irgendeiner Form finanziell total abhängig sein. Sind ja keine Kinder, sondern lauter Erwachsene und da ist eine gewisse Selbständigkeit normal.

Abgesehen davon ist den meisten auch klar, sollten bei einem alle Stricke reissen, dann sitzt man nicht gleich im Armenhaus. Und kommens mir jetzt nicht mit Gesetz blablabla. Passiert das zwischen 30 + 50 wo man sich zwar was aufgebaut aber noch nichts geschaffen hat, dann kann der Absturz ganz schön tief gehen.

wenn sie hoffen,

bitte

Sie leben in Ihrem Wolkenkuckucksheim in Ligurien. Die Welt ändert sich rasant Poldi. Und weder was auf ATV läuft, noch was die Wienerin so abbildet ist Realität.

also, was die

Wienerin abbildet ist es nicht, konsequenterweise auch nicht die Neapolitanerin, die Lidurierin , die "Londonerin". Es hat sich doch in Realità nicht viel geaendert, seit wir maturiert haben. Ich hab das auch immer geglaubt bis ich die Kinder heranwachsen sah, links u. rechts. ok, Unterhosen unter der Badehose hatten wir keine. Ist seit 2 Jahren sehr hipp hier. Vor allem bei leicht uebergewichtigen Burschen unter 20. Ist doch alles ein Holler

Jetzt passens einmal gut auf, mein Bester.
Ich hab zwei Töchter, drei Nichten und jede Menge dazugehörige Freundinnen. Die sind alle so, wie es Ihnen Lectrice und ich seit ewig erklären.
Wenn Sie sich nur in Tussenkreisen bewegen, dafür kann keiner was, aber die repräsentieren nicht die Mehrheit der jungen Frauen.

Ich ziehe mit mindestens 2 Töchtern (mann weiß ja nie die genaue Zahl :))

und deren Freundinnen, sowie drei Nichten, mit und erhöhe um eine eine Partnerin, deren Freundinnen, eine Mutter, Schwester ... sowie viele Exen :)

#mann weiß ja nie die genaue Zahl #

?
Na servas ...

doch, tun sie,

auch wenn sie es nicht wahrhaben wollen. Klasse der Leopoldinentochter, da ist eine nach Mailand gegnagen, die anderen verbringen ihre Tage im Strandbad beim Kinderhueten. Ein Freund v. mir mit 2 toechtern, 1 arbeitet etwas, die andere hat Psychologie studiert u. heiratet im Fj einen Seafood Groszhaendler

Im Umkreis meines Sohnes und seiner FreundInnen spielt es sich genau anders ab. Die studieren alle bzw. machen Berufsausbildungen, jobben, reisen usw. Auch a.d. Land läuft es heute anders und die Mädels schauen auf Ausbildung und überholen zunehmend die Buben.

Sorry Poldi, aber die Realität schaut wirklich andes aus. Schauens mal in die Statistik Austria wie viele zwischen 20 u. 30 beschäftigt sind. In Ö kommt der Knick meist d.d. Kinder, weil noch immer so eine unleidige Situation besteht.

weil man ja

nie weisz, wer was warum freischaltet, dasz es die "Wienerin" ueberhaupt noch gibt, auf diese Idee bin ich nicht gekommen

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