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Moskau - Weil US-Popstar Madonna bei ihrem Konzert in St. Petersburg zu Toleranz für Lesben und Schwule aufgerufen hat (dieStandard.at berichtete), fordern russisch-orthodoxe Gläubige umgerechnet 8,5 Millionen Euro Schmerzensgeld. Die Sängerin habe am 9. August ein orthodoxes Kreuz mit Füßen getreten, begründete eine Sprecherin am Mittwoch der Agentur Interfax zufolge die Klage.
Zudem habe Madonna mit ihrem Einsatz für Homosexuelle gegen Gesetze der Stadt verstoßen. "Wir, die Einwohner der Kulturhauptstadt, haben einen immensen moralischen Schaden erlitten", sagte die Sprecherin. 50 Prozent der Schadenssumme sollten in das Stadtbudget fließen.
"No Fear"
Madonna hatte bei ihrem Konzert in St. Petersburg vor 25.000 Menschen in der Konzertarena gesagt, dass Homosexuelle wie jeder Mensch auf der Welt das Recht auf Gleichheit und Liebe haben. Konzertaufnahmen zeigten, wie sie auch auf dem nackten Rücken die Aufschrift "No Fear" trug. "Ich reise viel herum in der Welt und habe erlebt, dass die Menschen immer intoleranter werden. Aber wir können das ändern. Wir haben die Kraft", sagte Madonna vor der jubelnden Menge.
Die Sängerin hatte als Zeichen ihrer Solidarität mit den in Russland ausgegrenzten Schwulen und Lesben rosafarbene Armbänder verteilen lassen. Madonna rief ihre AnhängerInnen auf, zum Protest gegen Intoleranz die Hände mit den Armbändern zu heben. Die Pop-Ikone hatte sich während ihres Aufenthalts in Russland auch für die Freilassung der wegen "Rowdytums" inhaftierten Punk-Musikerinnen von Pussy Riot eingesetzt. Sie sagte, sie bete für die drei Frauen. (APA, red, 16.8.2012)
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obwohl in Amerika glaube ich nicht, dass sie so eine klage bekommen würde... schon gar nicht wegen Gay Rights... es ist auch in US erlaubt, Parades zu organisieren und offen über homosexualität zu reden, zu mindest NOCH.
Maximal würden die Verrückten ihre CDs verbrennen und "boikott" rufen.. so wie bei JCPeney, Starbucks & Co. Was eigentlich nur zeigt dass sie voll von HASS sind.
... wird das kirchendach ausgebessert? und wir alle beten mit madonna fuer die musikerinnen, das hilft ganz sicher. sie hat recht, die liebe, die menschen sind intolerant, aber fast immer aus religiösen gründen, also bitte, liebe madonna, ich mag deine arbeit, lass das mit dem beten. und ja, es gibt eine höhere macht: die vernunft!
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Ich komme schön langsam immer mehr zu der Überzeugung, dass zu viel Religiosität zu ernsthafter Gehirnerweichung führt.
Diese orthodoxe Gemeinde hat wirklich einen Schaden! Allerdings keinen moralischen, sondern einen ausgeprägten Dachschaden!
Eigentlich solltet ihr Madonna dankbar sein - dankbar dafür, dass sie durch ein simples verbales Statement euch gezeigt habt, wie weit ihr euch von eurem eigenen Glauben entfernt habt. Wie schwach euch der ewige Christus nur durchdrungen hat. Wie schwach ihr euch auf ihn fixiert. Wie schwach ihr nur seid einen 'moralischen Schaden' aufgrund einer verbalen Aussage erleiden zu können, wenn ihr doch Christus habt und in ihm sein solltet! Wäre Jesus auch offen gewesen für 'moralische Schäden' bei seinem Prozeß& auf seinem Kreuzwege, so hätte es gar nicht mehr zur Kreuzigung kommen können..
Anstatt für Christus habt ihr in euren Köpfen Platz für miese Vorverurteilungen und mieses Bashing gemacht. Dem Gegenteil der verkündeten Liebe Jesu.
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