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(APA, red, 16.8.2012)
Alechina will die Teilnahme an Verhandlung um Haftaussetzung erwirken - Anhörung auf Donnerstag vertagt
Haftstrafe bis zu drei Jahre droht - KritikerInnen orten weiteren Druck auf die Zivilgesellschaft
Zwei Professorinnen erinnerten in Moskauer Kirche an "Punkgebet" - Laut Polizeisprecher wurden die Frauen nach einem Verhör wieder freigelassen
Jekaterina Samuzewitsch fürchtet neue Anklage nach Verbot von Internet-Videos - Ehemalige Anwälte werfen ihr vor, mit Justiz und Kreml eine Absprache getroffen zu haben
Klägerinnen führen an, in ihrem Verfahren sei unter anderem gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Folterverbot verstoßen worden
Maria Alechina kritisiert die Haftbedingungen im Arbeitslager scharf - Es komme zu Todesdrohungen und einer "Sklavenmentalität"
Aljochina beantragte Haftaufschub, damit sie sich besser um ihr Kind kümmern könne
Internetseiten wurden blockiert - Laut Gutachten verletze das Punk-Gebet Gläubige und verberge Aufrufe zu Aufruhr und Ungehorsam
Jekaterina Samuzewitsch sieht ein Umdenken in der russischen Gesellschaft
Yoko Ono zeichnet verurteilte Punkmusikerinnen mit hoch dotiertem Friedenspreis aus
Russischer Regierungschef vom Protest jedoch "angewidert" - Am 1. Oktober entscheidet Gericht über Einspruch
Ex-Präsident Gorbatschow meldet sich zu Wort: "Ernsthaftes Gespräch" statt ungerechter Strafe hätte gereicht
Bewunderung für Punkband "Höhepunkt der Geschmacklosigkeit": Premier Necas um Export in die Großmacht besorgt - Außenminister Schwarzenberg kontert
Man müsse "die Gefühle der Gläubigen schützen", so der russische Präsident - Zudem versuche er, nichts mit dem Fall zu tun zu haben
Hasst Putin, aber liebt ihr Land: Nadeschda Tolokonnikowa gibt sich im "Spiegel"-Interview kämpferisch wie auch patriotisch
Die Tat ereignete sich nur kurz nach einigen Solidaritätsaktionen für die drei Musikerinnen von Pussy Riot
Fahne als Zeichen der "Bewunderung" für russische Aktivistinnen gehisst
Mit dem Online-Spiel von Magnus Vulp kann mensch jetzt spielerisch gegen das Pussy-Riot-Urteil demonstrieren
Viele Gründe werden für das mediale Interesse an Pussy Riot gesucht - Mit Feminismus oder aktivem Handeln sollte es aber lieber nichts zu tun haben
Weitere Mitglieder der Frauenband zur Fahndung ausgeschrieben - "Pussy Riot" lässt indes Namen als Marke schützen
Maria Aljochina soll Arm verdreht worden sein - Menschenrechtsbeauftragter des Kreml Fedotow insistiert puncto Urteil auf "historischem Justizirrtum"
Anzeige wegen Störung der Religionsausübung, Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsrecht gegen AktivistInnen in Deutschland
Netschajew kritisiert "Verzerrungen" in medialer Berichterstattung und öffentlicher Debatte
Protest mit "Single zum Urteil" geht erneut mit Putin-Regime hart ins Gericht
- Das Anrufen der Jungfrau Maria um Hilfe ist eine Gebet.
- Die Jungfrau Maria bei Protesten um Beistand zu bitten ist legitim.
- Kritik an Gläubigen, Patriarchen, Putin, KGB etc. ist kein religiöses Vergehen.
- Sich gegen ungerechtfertigte Strafen bei Homosexualität einzusetzen ist großartig.
- Die Wut auf unterdrückerische Verhältnisse, in denen Frauen oft leben, scheint berechtigt.
- Die Passage "Göttlicher Dreck" kann als Kritik am dogmatisch geprägten Sprach-Jargon der Kirche verstanden werden, der den Frauen die Verpflichtung zu Liebe und Geburt auferlegt (kennt man aus der katholischen Kirche). Ein Gotteslästerung dahinter zu vermuten, wäre abartig.
Fazit:Religiöser Hass ist dem mir bekannten Text beim besten Willen nicht entnehmen.
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