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Im Vorfeld der Urteilsverkündung gegen Pussy Riot am 17. August solidarisierten sich weltweit Menschen mit den inhaftierten Musikerinnen. Das feministische Kunstkollektiv gründete sich im Herbst 2011 nach der Ankündigung von Wladimir Putin, erneut als Präsident zu kandidieren. Einige der etwa 20 Mitglieder leben seit der Festnahme ihrer Mitstreiterinnen im Exil oder im Untergrund. Gegen die Inhaftierung der Bandmitglieder gibt es Solidaritäts- und Protestkundgebungen rund um den Globus:
Alechina hatte elf Tage Nahrungsaufnahme verweigert - Haftbedingungen gelockert
Tschechien gewährt dem Kritiker Asyl - Er wollte nicht mit "Lügnern und Heuchlern in einer Kirche" sein
Haftstrafe bis zu drei Jahre droht - KritikerInnen orten weiteren Druck auf die Zivilgesellschaft
Zwei Professorinnen erinnerten in Moskauer Kirche an "Punkgebet" - Laut Polizeisprecher wurden die Frauen nach einem Verhör wieder freigelassen
Jekaterina Samuzewitsch fürchtet neue Anklage nach Verbot von Internet-Videos - Ehemalige Anwälte werfen ihr vor, mit Justiz und Kreml eine Absprache getroffen zu haben
Klägerinnen führen an, in ihrem Verfahren sei unter anderem gegen das Recht auf freie Meinungsäußerung und das Folterverbot verstoßen worden
Maria Alechina kritisiert die Haftbedingungen im Arbeitslager scharf - Es komme zu Todesdrohungen und einer "Sklavenmentalität"
Aljochina beantragte Haftaufschub, damit sie sich besser um ihr Kind kümmern könne
Internetseiten wurden blockiert - Laut Gutachten verletze das Punk-Gebet Gläubige und verberge Aufrufe zu Aufruhr und Ungehorsam
Jekaterina Samuzewitsch sieht ein Umdenken in der russischen Gesellschaft
Yoko Ono zeichnet verurteilte Punkmusikerinnen mit hoch dotiertem Friedenspreis aus
Russischer Regierungschef vom Protest jedoch "angewidert" - Am 1. Oktober entscheidet Gericht über Einspruch
Ex-Präsident Gorbatschow meldet sich zu Wort: "Ernsthaftes Gespräch" statt ungerechter Strafe hätte gereicht
Bewunderung für Punkband "Höhepunkt der Geschmacklosigkeit": Premier Necas um Export in die Großmacht besorgt - Außenminister Schwarzenberg kontert
Man müsse "die Gefühle der Gläubigen schützen", so der russische Präsident - Zudem versuche er, nichts mit dem Fall zu tun zu haben
Hasst Putin, aber liebt ihr Land: Nadeschda Tolokonnikowa gibt sich im "Spiegel"-Interview kämpferisch wie auch patriotisch
Die Tat ereignete sich nur kurz nach einigen Solidaritätsaktionen für die drei Musikerinnen von Pussy Riot
Fahne als Zeichen der "Bewunderung" für russische Aktivistinnen gehisst
Mit dem Online-Spiel von Magnus Vulp kann mensch jetzt spielerisch gegen das Pussy-Riot-Urteil demonstrieren
Viele Gründe werden für das mediale Interesse an Pussy Riot gesucht - Mit Feminismus oder aktivem Handeln sollte es aber lieber nichts zu tun haben
Weitere Mitglieder der Frauenband zur Fahndung ausgeschrieben - "Pussy Riot" lässt indes Namen als Marke schützen
Maria Aljochina soll Arm verdreht worden sein - Menschenrechtsbeauftragter des Kreml Fedotow insistiert puncto Urteil auf "historischem Justizirrtum"
Anzeige wegen Störung der Religionsausübung, Hausfriedensbruchs und Verstoßes gegen das Versammlungsrecht gegen AktivistInnen in Deutschland
Netschajew kritisiert "Verzerrungen" in medialer Berichterstattung und öffentlicher Debatte
siehe Link: http://cphpost.dk/news/inte... ot-protest
Heute / 16:00 Kundgebung gegen das Urteil beim Burgtheater. Oder werdet selbst aktiv, lasst euch spontane Aktionen einfallen!
http://raw.at/raverse/2... -reaction/
das kirche nicht ganz mit dem zeitgeist zusammenpasst ist eh bekannt, aber das urteil für die drei mädels erinnert viel mehr an das tiefste mittelalter!
dieses urteil motiviert viel mehr zum raschen kirchenaustritt, ein austritt wäre die einzige zielführende aktion die von den kirchfunktionären dauerhaft verstanden wird ...
Zwar anerkannten sie leichter andere Götter als wesensgleich mit ihren Göttern, wenn aber nach der Meinung derer mit Schwert an unpassender Stelle, an unpassenden Ort ein unpassender Gott verehrt wurde, kam ebenfalls das Schwert zum Einsatz.
So gab es im alten Griechenland und anderswo (nur da ist es gut beschrieben) so etwas wie ein "monotheisierter" Polytheismus - mit dieser mehr oder weniger kreativen Wortschöpfung mein ich, dass bestimmte Gebiete/Rituale bestimmten Gottheiten zugeordnet waren, ein veehren einer anderen Gottheit war okay, aber im kleineren Tempel, mit den kleineren Opfergaben. Hätten sie da einen größeren Tempel als bei dem Hauptgott gebaut, wären sie sehr schnell wo aufgeknüpft, gerädert oder was auch immer geworden.
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