Protest und Solidarität für Pussy Riot

Ansichtssache | 17. August 2012, 12:07

Im Vorfeld der Urteilsverkündung gegen Pussy Riot am 17. August solidarisierten sich weltweit Menschen mit den inhaftierten Musikerinnen. Das feministische Kunstkollektiv gründete sich im Herbst 2011 nach der Ankündigung von Wladimir Putin, erneut als Präsident zu kandidieren. Einige der etwa 20 Mitglieder leben seit der Festnahme ihrer Mitstreiterinnen im Exil oder im Untergrund. Gegen die Inhaftierung der Bandmitglieder gibt es Solidaritäts- und Protestkundgebungen rund um den Globus:

foto: alexander jedlicka

"Fight Repression" am Denkmal des ehemaligen Volkstheater-Direktors Rudolf Beer: Freitagnachmittag, Wiener Volkstheater. (Danke für die Zusendung des Fotos!) Rudolf Beer (1885-1938) hat sich nach Misshandlungen durch Nazi-Schläger am 9. Mai 1938, wenige Wochen nach dem sogenannten "Anschluss", das Leben genommen.

foto: ap/mary altaffer

In New York wurden Pussy Riot-UnterstützerInnen festgenommen.

foto: apa/radek pietruszka

Die Gruppe "Agreement of 8th March" in der Innenstadt von Warschau.

foto: reuters/ntb scanpix

Pussy Riot-SympathisantInnen Freitagnachmittag in Oslo vor der russischen Botschaft.

foto: apa/georg hochmuth

Freitagnachmittag in Wien: Anlässlich der Urteilsverkündung organisierte Rosa Antifa Wien eine Protestkundgebung.

foto: reuters/tsvetelina belutova

Zwei Frauen der Gruppe "Bulgaria for Pussy Riot" vor der russischen Botschaft in Sofia.

foto: reuters/vincent kessler

Solidarität in Paris: "Free Pussy Riot" am Transparent.

foto: reuters/thomas peter

Renate Künast vom Bündnis 90/Die Grünen bei einer Kundgebung in Berlin vor der russischen Botschaft.

foto: www.raw.at

"Feminism is not a crime": In Wien haben sich einige mit Balaklavas eingekleidet.

foto: ap/yevgeny feldman

Am Freitag in Moskau: Ein Mann spielt am Denkmal des Schriftstellers Abai Kunanbaev Gitarre und verband ihm den Kopf in Pussy Riot-Manier.

foto: apa/maxim shipenkov

Freitagvormittag vor dem Moskauer Gericht. GegnerInnen und UnterstützerInnen haben sich für Kundgebungen angekündigt.

foto: apa/sergey dolzhenko

Ukrainischer Femen-Aktivismus in Kiev am Freitag. Die Frauen schnitten mit einer Motorsäge ein Kreuz um. 

foto: apa/mick tsikas

In Sydney etwa spielten MusikerInnen für die Freilassung der Musikerinnen.

foto: ap/markus schreiber

Deutschland: Free Pussy Riot.

foto: apa/kerim okten

Freitag in London: Pussy Riot-SympathisantInnen vor der russischen Botschaft.

foto: apa/kerim okten

Donnerstag in London: AktivistInnen von Amnesty International vor der russischen Botschaft in der britischen Metropole.

foto: ap/paul white

Free Pussy Riot: Donnerstag in Madrid.

foto: luca faccio / picturedesk.com

Mittwoch in Wien: Vier Personen stürmten die St. Nikolaus-Kathedrale in Wien (Landstraße). Sie wurden angezeigt. Den AktivistInnen drohen bis zu sechs Monate Haft. (eks, dieStandard.at, 17.8.2012)

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18 Postings

Wie ist das denn? Das Foto der Demo in Wien zeigt, dass zu der Antifa Demo ZWEI Leute gekommen sind?

Und wovon wir wirklich die Schauze vollhaben ist das ewige und globale Klicken der Handschellen bei friedlichen Protesten

Schert euch zu Teufel, ihr uniformierten Befehlsempfänger aller Länder.

In New York kam es am Freitagnachmittag zu Festnahmen von Pussy Riot-UnterstützerInnen

no comment

Hehe, Femen rules!

Ein bissl extrem vielleicht, aber passend...

Das was Femen zerstört hat, war ein Mahnmal für die Opfer des NKWD. Würden sie Femen auch so toll halten, wenn es sich um eine Gedenkstätte für die Opfer der N.... gehalten hätte?

Heute / 16:00 Kundgebung gegen das Urteil beim Burgtheater. Oder werdet selbst aktiv, lasst euch spontane Aktionen einfallen!

http://raw.at/raverse/2... -reaction/

Mist! Zu spät gesehen :(

jetzt erst recht, austritt aus dem verein!

das kirche nicht ganz mit dem zeitgeist zusammenpasst ist eh bekannt, aber das urteil für die drei mädels erinnert viel mehr an das tiefste mittelalter!

dieses urteil motiviert viel mehr zum raschen kirchenaustritt, ein austritt wäre die einzige zielführende aktion die von den kirchfunktionären dauerhaft verstanden wird ...

Mit diesem Aufruf werden Sie nicht viele erreichen.

Wenn man bedenkt, wie wenig Russisch-Orthodoxe in Österreich leben.

msolems, chrsiten ..juden etc.. alles das selbe alles abrahamiten und alle bereit jeden einzelnen kleinen marginalen unterschied mit dem schwert durchzubringen.

Sie haben sicherlich nicht Unrecht, aber die ganzen polytheistischen Religionen waren/sind auch ganz gut mit dem Schwert unterwegs.

Zwar anerkannten sie leichter andere Götter als wesensgleich mit ihren Göttern, wenn aber nach der Meinung derer mit Schwert an unpassender Stelle, an unpassenden Ort ein unpassender Gott verehrt wurde, kam ebenfalls das Schwert zum Einsatz.

So gab es im alten Griechenland und anderswo (nur da ist es gut beschrieben) so etwas wie ein "monotheisierter" Polytheismus - mit dieser mehr oder weniger kreativen Wortschöpfung mein ich, dass bestimmte Gebiete/Rituale bestimmten Gottheiten zugeordnet waren, ein veehren einer anderen Gottheit war okay, aber im kleineren Tempel, mit den kleineren Opfergaben. Hätten sie da einen größeren Tempel als bei dem Hauptgott gebaut, wären sie sehr schnell wo aufgeknüpft, gerädert oder was auch immer geworden.

wer ein haus baut und eine statue anbetet habe ich nix zu sagen xd

Wirf nicht alle Menschen in einen Topf, du unglaublicher Dolm!

Danke den Wiener KünstlerInnen!

Hoffentlich werden die auch eingesperrt.

Assange und Pussy Riot

Hätt nicht gedacht, dass Russland und GB sich so bald so nahe kommen würden...

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