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Washington - Die US-Republikaner wollen ein vollständiges Abtreibungsverbot in ihren politischen Leitlinien für die kommenden vier Jahre festschreiben. Eine Kommission aus 110 Mitgliedern fasste den Beschluss, der in der kommenden Woche vom Wahlparteitag für Präsidentschaftskandidat Mitt Romney verabschiedet werden soll, am Dienstag. Demnach sollen auch Abtreibungen in Vergewaltigungs- oder Inzestfällen verboten werden.
Akin-Affäre
Die Republikaner befinden sich elf Wochen vor der Präsidentschaftswahl am 6. November inmitten einer Affäre um bizarre Äußerungen eines Senatskandidaten zu Schwangerschaften als Folge von Vergewaltigungen (dieStandard.at berichtete). Todd Akin hatte in einem Interview gesagt, dass Schwangerschaften nach Vergewaltigungen "eher selten" seien, weil sich der Körper einer Frau nach einer "wirklichen Vergewaltigung" gegen eine Schwangerschaft wehre.
Akin zum Rücktritt aufgefordert
Romney forderte ihn daraufhin auf, seine Kandidatur für einen Senatssitz im Bundesstaat Missouri zurückzuziehen. Der Parteichef der Republikaner, Reince Priebus, verlangte zudem, dass Akin nicht zum Parteitag der Republikaner in der kommenden Woche in Tampa in Florida kommen solle. Akin ließ die Kritik jedoch zuletzt an sich abperlen.
Die Formulierung in den politischen Leitlinien entspricht weitestgehend dem Passus, der bereits 2004 und 2008 von den Republikanern bestätigt wurde. Aufgrund der Akin-Affäre sorgte die neuerliche Bestätigung für großes Aufsehen.
"Akin-Zusatz" in Parteiprogramm
Die Demokraten von Präsident Barack Obama stürzten sich auf die Entscheidung. Damit hätten die Republikaner "den Akin-Zusatz" in ihr Parteiprogramm aufgenommen, hieß aus dem Lager Obamas. Die politischen Leitlinien haben keinen verbindlichen Charakter. (APA/Reuters, 22.8.2012)
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vergewaltigung macht selten schwanger -todd akin hat sein wahres misogynes gesicht gezeigt - herr akin, verschwinden sie aus meiner vagina!
http://www.stern.de/politik/a... l?srtest=1
http://www.stern.de/politik/a... 81896.html
Ich habe das Mitleid mit den US-Amerikanern in den Moment verloren als sie sehenden Auges Bush Jr. wiedergewählt hatten.
Vielleicht wäre es mal an der Zeit, die USA zu demokratisieren.
Überhaupt: dem strikten Abtreibungsverbot der Reps stehen ähnlich durchgeknallte Forderungen der "pro choice" Fraktion (z.B. völlig unreglementierte Abtreibung bis unmittelbar vor der Geburt) gegenüber, die Einigung auf einen akzeptablen Mittelweg wie in Ö oder D ist auf absehbare Zeit unmöglich.
http://en.wikipedia.org/wiki/Part... on_Ban_Act
http://en.wikipedia.org/wiki/Late... strictions
http://en.wikipedia.org/wiki/Abor... s_by_state
Ich weiß wirklich nicht warum immer reflexartig der hinweis auf mögliche spätabbrüche kommen muß, bei 1,3 mio abbrüchen in den USA pro jahr bewegt sich deren anzahl im promillebereich, und jedem denkfähigen menschen wird und muß doch klar sein daß niemand, aber wirklich niemand besonderen wert darauf legen wird den abbruch so spät wie möglich durchzuführen, weil es ungleich belastender ist, wenn es zu späteren abbrüchen kommt dann in erster linie deshalb weil man den frauen prügel zwischen die beine wirft und sie an früheren abbrüchen hindert.
Wenn sie weiter als bis zum ersten verlinkten artikel gelesen hätten, dann hätten sie gefunden:
"The United States Supreme Court decisions on abortion, including Roe v. Wade, allow states to impose more restrictions on post-viability abortions than during the earlier stages of pregnancy.
As of April 2007, 36 states had bans on late-term abortions that were not facially unconstitutional (i.e. banning all abortions) or enjoined by court order.[18] In addition, the Supreme Court in the case of Gonzales v. Carhart ruled that Congress may ban certain late-term abortion techniques, "both previability and postviability"."
Ihre "grundaussage" ist also nachweislich falsch.
das ist konsequent und, haut's mich, sogar sympathischer.
Wer das ungeborene Leben nur dann schützen will, wenn die Schwangere einvernehmlichen Sex (und vielleicht auch noch Spaß) hatte, der beweist, dass es eben nicht um das Leben geht, sondern nur um die Selbstbestimmung der Frau. Wem es wirklich um das Leben geht, der darf konsequenterweise keine Ausnahmen machen.
Natürlich finde ich es auch im Sinne einer Wiederwahl Obamas sehr gut, dass sich die Republikaner damit so weit rechts an die Wand stellen und die Demokraten den "war on women" lautstark geißeln können.
Eine ganz dumme, einseitige Behauptung. So wie nicht jeder Umweltschützer "konsequenterweise" gegen jeden anthropogenen Eingriff in die Natur sein muss, gibt es auch für einen "Lebensschützer" weitere schützenswerte Interessen, die einen Schwangerschaftsabbruch rechtfertigen können. Aber halt nicht jeden und nicht beliebig.
Man könnte seine Ansichten auch einfach mal überdenken...
Abgesehen davon: erzählen Sie mir nicht, dass es dabei "um das Leben" geht. Natürlich wird es auch solche geben, die solche Ansichten aus reinem "pro-life" Idealismus vertreten. In Wirklichkeit geht es doch immer darum, Frauen zu kontrollieren. Völlig absurd, wenn da ein paar Typen im Anzug oder in der Priesterrobe Frauen erklären wollen, wie sich sich nach einer Vergewaltigung zu fühlen haben. Oder noch besser: dass ihre Vergewaltigung vielleicht gar keine war! Und dass sie das Kind, das dadurch gezeugt wurde, lieben solle - vermutlich, damit man s später in eine Uniform stecken und als Kanonenfutter verwenden kann, für das VATERland!
Soviel zu "pro life":
"Ein Gesetzentwurf aus South Dakota verlangte die Legalisierung von Tötungsdelikten gegen Abtreibungsbefürworter - weil es sich dabei angeblich um "gerechtfertigten Mord" handele. Auch im US-Bundesstaat Nebraska wurde eine solche Regelung diskutiert."
Entnommen aus einem Spiegel-Artikel wo es um einen besonders netten abgeordneten aus Georgia der solche forderungen aufstellt:
"Bizarrer Gesetzentwurf: Im US-Bundesstaat Georgia will ein republikanischer Abgeordneter Frauen für illegale Abtreibungen mit dem Tod oder lebenslanger Haft bestrafen lassen. Auch Fehlgeburten sollen geahndet werden - falls "menschliches Zutun" im Spiel war."
ich wusste, dass ich dafür mit rot eingedeckt werde.
Aber denkt's mal drüber nach, oder bringt bessere Argumente.
Und dumm ist es bestimmt nicht. Menschenverachtend, frauenfeindlich, ja, aber nicht dumm. Dumm sind die Pseudo-Frauenfreunde, die halbherzige Ausnahmen erlauben wollen. Denn die haben nicht zu Ende gedacht.
Mit diesem Argument "Leben konsequent schützen" müssten Onanisten als Massenm*rder verurteilt werden und jede Frau mit Menses ebenso, denn auch Samen- und Eizellen sind menschliches Leben, ebenso dürften Tumore - haben eine eigene DNA - nicht entfernt werden.
Und die Natur ist noch viel schlimmer: Ca 40% der befruchteten Eizellen schaffen die Nidation nicht.
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