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Der Sender "ORF III" setzt ein Zeichen gegen die Unterdrückung der Meinungs- und Kunstfreiheit in Russland: Am Freitag, dem 24. August 2012, wird ORF III im Rahmen der Programmleiste "Kunstraum" über den ganzen Tag verteilt Videos des innovativen Künstlerkollektivs "Pussy Riot", das sich selbst in der Tradition politisch verfolgter Kunstschaffender wie Alexander Solschenizyn oder Fjodor Dostojewski sieht, einspielen. Zum einen handelt es sich dabei um das Video der inkriminierten Protest-Kunst-Aktion vom 21. Februar, als Jekaterina Samuzewitsch, Nadeschda Tolokonnikowa, Maria Aljochina sowie zwei weitere Protagonistinnen mit kritischer, lauter Stimme die Aufmerksamkeit in der Erlöserkirche auf sich zogen. Andere Mitschnitte von Auftritten der jungen Frauen wagen sich an tabuisierte Themen wie Alkoholmissbrauch, die korrupte Regierung und die radikale Beschneidung von persönlichen Rechten und Freiheiten in Russland und rufen explizit zum demokratischen Widerstand auf.
Als lose Künstlerinnenvereinigung von jungen, widerständigen Frauen stehen Pussy Riot in der Tradition auch anderer russischer Kunst- und Kulturgruppen wie etwa Woina, die immer wieder auf die Unterdrückung und die zunehmend diktatorischen Züge des Regimes hinweisen. Der ORF-III-"Kunstraum" bietet Kunst- und Kulturschaffenden die Möglichkeit, ihre künstlerische Botschaft zu formulieren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Er nutzt die Programmnähte, um zwischen den Sendungen Kunstaktionen zur Sprache kommen zu lassen: Am Freitag, dem 24. August, spricht, singt, schreit und provoziert Pussy Riot - gesellschaftskritisch, feministisch, regierungskritisch, laut und demokratisch.
Am selben Tag wird sich um 20.00 Uhr eine "Kultur Heute"-Schwerpunktsendung mit der Situation von Kunst und Kultur in Putins Russland beschäftigen. Zu Gast im Studio ist Markus Müller, ORF-Korrespondent in Moskau, um mit Ani Gülgün-Mayr über das Urteil und die künstlerische Freiheit in Russland zu sprechen. Prominente Künstlerinnen und Künstler werden ebenfalls im Rahmen der Schwerpunktsendung zu den aktuellen Vorgängen in Russland Stellung nehmen. (red, dieStandard.at, 22.8.2012)
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... wird offiziell gesponsort durch das National Endowment for Democracy, USA:
[...]
Das National Endowment for Democracy wurde in den 1980er Jahren gegründet, um CIA-Aktivitäten besser verschleiern zu können. Es übernimmt eine wichtige Rolle bei Umsturzbewegungen in Ländern, die sich dem Einfluss Washingtons entziehen und sollte daher besser National Endowment Against Democracy genannt werden. Das NED bezieht seine Mittel unter anderem via AFL-CIO, wobei die amerikanischen Gewerkschaften wegen ihrer Rolle auch zynisch AFL-CIA heissen. [...] (http://tinyurl.com/ccdy5ux)
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