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Wien - Die seit Jahrzehnten vertraute Stimme, welche in den Öffis die Stationen ansagt und damit Zigtausende BundeshauptstädterInnen durch ihren Alltag begleitet, wird demnächst ausgetauscht. Künftig wird eine Frauenstimme die Haltestellen auf allen U-Bahn-, Bus- und Bim-Linien ankündigen. Info- und Störungsdurchsagen werden dann auch auf Englisch zu hören sein. Die Umstellung ist Teil einer groß angelegten Klangerneuerung, wie die Verkehrsbetriebe am Freitag in einer Aussendung mitteilten.
Derzeitige Stimme seit 1968 im Einsatz
Seit Beginn der automatisierten Durchsagen im Jahr 1968 ist die derzeit noch zu hörende Stimme bereits im Einsatz. Sie stammt von Franz Kaida (70), einem früheren Wiener-Linien-Ingenieur und Sicherheitsbeauftragten, der bereits seit einigen Jahren im regulären Ruhestand ist und sich mit seiner akustischen Nachbesetzung nun endgültig von den Öffi-Fahrgästen verabschiedet.
Zwei Frauenstimmorgange zur Auswahl
Die Entscheidung, für Kaida eine ausschließlich weibliche Nachfolge zu suchen, begründen die Verkehrsbetriebe mit einer Fahrgastumfrage. In dieser habe sich eine Mehrheit für eine Frau als Öffi-Stimme ausgesprochen, hieß es. Die PassagierInnen sollen in den Auswahlprozess eingebunden werden. Ab 10. September können sie im Internet abstimmen, wobei voraussichtlich zwei "Organe" zur Auswahl stehen werden, wie ein Wiener-Linien-Sprecher auf APA-Nachfrage ankündigte.
Die neue Stimme soll ab diesem Jahr zu hören sein und nicht nur in den Garnituren, sondern so gut wie überall im Öffi-Netz präsent sein - und zwar in einheitlicher Lautstärke und in verbesserter Qualität. Derzeit kommen nämlich etwa Stationsdurchsagen, Störungs- oder Info-Hinweise und das obligate "Zug fährt ab" von jeweils unterschiedlichen Stimmen.
Die Maßnahme ist Teil des Projekts "Klangmarketing", mit dem sich die Verkehrsbetriebe um eine bessere "akustische Identität" bemühen wollen. Soll heißen: Auch andere markante Töne im Öffi-Netz wie der Haltestellen-Gong oder der Hupton vor dem Schließen der U-Bahn-Türen stehen zur Disposition, präzisierte der Sprecher. (APA, 24.8.2012)
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derStandard.at/Panorama:
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http://www.jusline.at/9_Gebot_d... _GlBG.html
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in "Dark Star". Könnte etwa so ablaufen:
"Sehr geehrte Fahrgäste, wir entschuldigen uns für den außerplanmäßigen Aufenthalt. Im Tunnel ist ein Brand ausgebrochen und die Türen blockieren. Tödliche Rauchgase werden bald in die Waggons der Garnitur eindringen. Ihre Überlebenschancen liegen bei weniger als 1 Prozent. Wir wünschen noch einen schönen Tag!"
Oder ist die Wahl etwa schon getroffen?
Ich finde diese spezifische weibliche Stimme jedenfalls schwer zu verstehen. Ich unterstütze von daher die Idee eines "Austria's next Franz Kaida"-Wettbewerbs!
Die Stimme von Franz Kaida ist ebenso bekannt wie die von Chris Lohner von den ÖBB Durchsagen.
Ich vermute aber dass ihm nicht die gleichen Lobhudelein zu Teil werden wie der soeben erwähnten Dame.
Sie sass (habe leider kein scharfes ssss) mir im Zug (1. Klasse Wien Salzburg) gegenüber und ich hatte sie nicht erkannt. Bis der Zugbegleiter kam und sie behandelte als würde hier die Kaiserin sitzen. Sehr verwundert ob der besonderen Behandlung wurde ich aufmerksam und als ich die Stimme hörte war es klar wer die Dame ist. Ich habe nichts dagegen dass wohl verdiente Personen gut behandelt werden, aber ich denke so hoffiert wird dem Herrn Kaida vermutlich nicht. Hätte sich aber ein wenig mehr Anerkennung verdient.
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