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Kairo - Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat eine Frau zu seiner politischen Assistentin ernannt. Pakinam al-Sharkawi, Politikprofessorin an der Universität der Hauptstadt Kairo, berate Mursi künftig in "politischen Angelegenheiten", teilte am Montag sein Sprecher mit.
Sie trägt einen Schleier, distanziert sich aber von islamistischen Parteien. Die Muslimbruderschaft, der Mursi bis zu seiner Wahl vorstand, hält Sharkawi für moderat.
Und noch mehr (männliche) Assistenten und Berater
Zum "Assistenten für den demokratischen Übergang" ernannte Mursi den koptischen Schriftsteller Samir Morcos. Die Kopten machen bis zu zehn Prozent der ägyptischen Bevölkerung aus und befürchteten bereits, unter Mursi an den Rand gedrängt zu werden. Für die "Beziehungen zur Zivilgesellschaft" ist künftig der Vorsitzende der ultra-konservativen Salafistenpartei Al-Nour, Emad Abdel Ghafour, zuständig. Als außenpolitischer Assistent fungiert der Muslimbruder Essam al-Haddad.
Zusätzlich zu den AssistentInnen ernannte Mursi am Montag 17 "politische Berater".
Mursi ist seit dem 30. Juni ägyptischer Staatschef. Er wurde nach dem Sturz des langjährigen Präsidenten Hosni Mubarak im Februar 2011 bei der ersten freien Wahl seit Jahrzehnten in das Amt gewählt. Am 12. August entließ er Verteidigungsminister Hussein Tantawi, der das Land seit dem politischen Umsturz als Chef des Obersten Militärrats regiert hatte. (APA, 28.8.2012)
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Sie trägt einen Schleier, distanziert sich aber von islamistischen Parteien. Die Muslimbruderschaft, der Mursi bis zu seiner Wahl vorstand, hält Sharkawi für moderat.
Die Muslimbrüderschaft wird sich auch nicht als islamistisch erkennen. Was soll man dazu noch sagen.
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