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Frankfurt - Nach der heftigen Kritik an der bevorstehenden Verleihung des Adorno-Preises an Judith Butler hat die Stadt Frankfurt die Entscheidung noch einmal bekräftigt. Kulturdezernent Felix Semmelroth (CDU) sagte nach Angaben der Stadt am Donnerstag, er stehe voll hinter der Entscheidung des Kuratoriums. Diese werde nach der Kritik auch nicht geändert. Das Kuratorium hatte die US-amerikanische Philosophin Butler (56) als "eine der maßgeblichen Denkerinnen unserer Zeit" gewürdigt. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hatte gegen die Auszeichnung protestiert.
Es sei empörend, dass in Butler ausgerechnet jemand geehrt werde, der zum Boykott gegen Israel aufrufe und Organisationen wie Hamas und Hisbollah als legitime soziale Bewegungen bezeichne, hatte Zentralrat-Generalsekretär Stephan J. Kramer erklärt. Semmelroth sagte, die Kritik sei verständlich, aber ungerechtfertigt.
Die jüdische Philosophin, die an der University of California in Berkeley lehrt und vor allem durch ihr Buch "Gender Trouble" (1990) weltweit bekannt wurde, unterstützt die Boykottbewegung, die gegen die Besetzung der palästinensischen Gebiete durch Israel protestiert. Butler hatte in einem Zeitungsinterview erklärt, ihre angebliche Unterstützung für Hamas und Hisbollah sei "schrecklich" missverstanden worden. Sie lehne jede Form von Gewalt ab.
In der Wochenzeitung "Die Zeit" bezeichnete sie Vorwürfe gegen sich als verleumderisch und haltlos. Sie sei weder antisemitisch noch unterstütze sie Hamas und Hisbollah. "Es ist falsch, absurd und schmerzlich, wenn irgendjemand behauptet, dass diejenigen, die Kritik am israelischen Staat üben, antisemitisch oder, falls jüdisch, voller Selbsthass seien."
Frankfurts Kulturdezernent Semmelroth machte keine Angaben dazu, ob der Protest Konsequenzen für die Preisverleihung am 11. September in der Frankfurter Paulskirche haben wird. "Lassen Sie sich überraschen", sagte er dazu. Der Theodor-W.-Adorno-Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird alle drei Jahre von der Stadt Frankfurt vergeben. (APA/red, 30.8.2012)
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Es ist ein Skandal, dass dieser Preis an Frau Butler verliehen wurde. Sie hat offenbar einen Nimbus an sich, die die Realität ausblendet. Wie sonst kann man es erklären, dass sie in Berlin sich de facto gegen die Homosexuellen-Verbände ausgesprochen hat, weil diese Diskriminierungen offen und klar benannt haben? Frau Butler hat sich eine eigene Realität geschaffen, wie es scheint. Darin kann nicht sein, was nicht sein darf.
Hier ein weiterer Bericht dazu:
http://www.botschaftisrael.de/2012/08/3... th-butler/
sind die Absurditäten des Gender Wahns, wie zB
http://www.achgut.com/dadgdx/in... _verdient/
Nach dieser einleitenden Überlegung wird das Ergebnis der Befragung von 22 Forstfrauen- und -männern vorgestellt: „Das Ergebnis der qualitativen soziologischen Untersuchung belegt wissenschaftlich, was bisher nur vermutet wurde: Scheinbar neutrale Begriffe wie Wald, Jagd oder Waldpädagogik zeigen auf den zweiten Blick eine tiefere Symbolik (Wald = Natur, Wald = Männerdomäne) oder sind geschlechtlich belegt (Jagd - Männer, Waldpädagogik - Frauen) Die Belegung der Begriffe wirkt sich auch auf die Struktur in der Arbeitswelt aus…“
eine kritik an israel ist nicht automatisch anti-semitisch, diese pawlowsche hund reaktion ist schlichtweg falsch und inkompetent und zielt nur auf eines ab: freifahrt ohne lästige kritik zu ermöglichen.
diese kritik ist allerdings mehr als angebracht, egal, ob sie sich gegen gewalt von israel ausgeübt wird (die nicht von allen israelis befürwortet wird, hier gibt's also auch kein plattes schwarz-weiß) oder gegen hamas-gewalt (auch die hat nicht nur palästinensische befürworter) auftritt
.
vollkommen richtig!
zu behaupten, Israelkritik würde per se, generell und automatisch als anti-semitisch verunglimpft, ist schlichtweg falsch und inkompetent.
sowas existiert nur in den köpfen vieler selbsternannter "Israelkritiker", um sich gegen jegliche kritik zu imunisieren bzw. jegliches hinterfragen von vornherein abzuschmettern.
damit wird postuliert, "Israelkritik" sei grundsätzlich nobel, notwendig und gut, und grundsätzlich über jeden verdacht erhaben.
als scharfer kritiker israelischer politik (insbesondere der skandalösen siedlungspolitik) kann ich sehr wohl kritik an der isr. politik und fadenscheinigen "antizionismus vom österreichischen wohnzimmer aus" unterscheiden.
und die diktion ist ja meist eh entlarvend.
ist sie natürlich nicht, und ich wüßte aber auch nicht, wer das postuliert haben soll
daß aber kritik an israelischer politik sehr wohl reflexartig als antisemitisch etc. denunziert wird bzw. dem kritiker jeweils das recht zur äußerung der kritik abgesprochen wird, könnens im standard-forum problemlos nachlesen
.
dann zeigen Sie mir bitte, wo berechtigte und sachliche(!) kritik "als antisemitisch etc. denunziert wird bzw. dem kritiker jeweils das recht zur äußerung der kritik abgesprochen wird".
wenn Sie mir konkrete beispiele - bei sachlicher(!) kritik - bringen, reden wir weiter.
und bitte keine beispiele mit unsachlicher und ressentimentgeladene "kritik"!
da bin ich ja jetzt gespannt!
wenn Sie eine derartigen beispiele als beleg für Ihre behauptung bringen, darf ich Sie getrost als - gelinde gesagt - "Dampfplauderer" bezeichnen ;o)
Es ist auch nicht so. Wenn man aber haltlose Anschuldigungen bringt, wenig Ahnung von der realen Situation hat und damit den Hass indirekt schürt, dann ist das sehr wohl Anti-Semitismus!
Das Kriterium kann nur sein, wo die Menschenrechte eingehalten werden, wo Frauenrechte vorhanden sind und wo die Lebensqualität der Menschen höher ist. Israel ist das einzige demokratische Land, welches Frauenrechte achtet, in einer Sharia-Umgebung von fundamentalistischen Diktaturen.
Man muss schon sehr dreist sein die Menschenrechtsverletzenden Diktaturen zu loben und Israel zu kritisieren.
und dies ist unter dem israelischen beastzungsregime eben nicht der fall - punkt
wenn sie aber meinen, "Das Kriterium kann nur sein, wo ... die Lebensqualität der Menschen höher ist", dann weise ich darauf hin, daß z.b. die sklavenhalter immer einen höheren lebensstandard als die sklavem haben...
Im Vergleich aller Staaten auf diesem Planeten ist Israel in Bezug auf Einhaltung der Menschenrechte geradezu eine Musterschülerin!
Selbst bei den immer wieder aufgezwungenen Selbstversteidigungskriegen hat es die IDF geschafft die zivilen Opfer so gering zu halten, wie kein anderer, derzeit existenter, Staat bisher.
zeigen sie mir doch eine stelle, wo sich butler gegen frauenrechte ausspricht oder befürworten würde, dass sharia gesetze zu befürworten wären.
butler plädiert lediglich dafür, nicht einseitig zu sagen: alles, was israel tut ist ok, alles was gegen israel tut, hat null berechtigung, und plädiert dafür, mit einer schlag-gegenschlag-logik aufzuhören.
sie steht damit nicht alleine da, viele jüdische gelehrte, die zb nicht in israel leben, beanstanden die konservativen einfluss-flut in israel selbst und die politik gegenüber anderen seitens israel, deren logik, wenn sie von anderen kommt, aber beanstandet wird.
kritik an politiken israels bedeutet noch lange nicht, nicht vorhandene frauenrechte zu befürworten...
wer sich eine differenziertere meinung über butlers aussagen bilden will, möge dieses interview lesen: http://jungle-world.com/artikel/2... 41420.html
eine schlüssige antwort warum die hamas progressiv wäre bzw. was an der hamas progressiv sein soll,bleibt sie aber schuldig,obwohl sie viel dazu sagt...
aber ganz allgemein vermittelt das interview den eindruck einer frau,die sich gerne reden höhrt und viel spricht,aber wenig sagt...
"Wenn Hamas und Hizbollah antisemitische Positionen vertreten, dann sind sie unbedingt abzulehnen. Doch man muss genau analysieren, ob in der Kritik Israels Antisemitismus im Spiel ist oder nicht."
Für sie ist offensichtlich nicht sicher, dass H/H antisemitische Positionen vertreten. Nur unter der Bedingung, dass sie es tun ("Wenn ..."), wäre das abzulehnen. Vorher müsste aber genau analysiert werden.
Die Art und Weise, wie sie sich um eine klare Aussage herumdrückt, zeigt, dass sie entweder inkompetent ist oder dass sie sich den offenen AS dieser Gruppen nicht eingestehen will. Sie will ihren Ruf als "Gesellschaftskritikerin" wahren - und übt doch nur eine selektive Kritik (und also gar keine).
Das ist die bedeutendste Philosophin?
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