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Casablanca - Die Gewalt gegen Frauen im Arabischen Raum war am Mittwoch Thema bei einem Kongress im marokkanischen Casablanca. Alleine in Marokko werden sechs Millionen Frauen jährlich Opfer von Gewalt, davon mehr als die Hälfte in der Ehe, wie die marokkanische Ministerin für Frauen, Familie und soziale Entwicklung, Bassima Hakkaoui, erklärte. Aber auch die Gewalt gegen Frauen auf offener Straße, stelle ein großes Problem dar, so Hakkaoui. Sie ist die einzige Frau im Kabinett des seit Jänner regierenden islamistischen Ministerpräsidenten Abdelilah Benkirane.
Ein Gesetzentwurf, der auflistet, was als häusliche Gewalt zu werten ist, wurde 2010 ins marokkanische Parlament eingebracht, von den Abgeordneten bisher aber nicht verabschiedet. Die marokkanische Anwältin und Aktivistin Aiche Lekhmass sagte auf dem Kongress, solange junge Frauen sich umbrächten, weil sie zwangsverheiratet würden, gebe es noch viel zu tun.
Bis zu 130 Millionen beschnittene Frauen
In Mauretanien ist hingegen die weibliche Beschneidung eines der Hauptprobleme. Wie die mauretanische Soziologin Aicha Bah Bah erklärte, wird in ihrem Land an sieben von zehn Mädchen die sogenannte Exzision praktiziert, die komplette oder teilweise Amputation der Klitoris und der inneren Schamlippen. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt die Zahl der beschnittenen Frauen auf 100 bis 130 Millionen.
Frauen in Mauretanien werden Bah Bah zufolge regelmäßig geschlagen. Wenn ein Mann seine Frau schlage, heiße es mitunter, er tue das zu ihrem Schutz. Eine weitere Form der Gewalt sei es, junge Mädchen mit Essen vollzustopfen, damit sie dem gängigen Schönheitsideal entsprächen, übergewichtig zu sein, und im Alter von zehn oder elf Jahren verheiratet werden könnten.
Auf dem von der Marokkanischen Menschenrechtsorganisation (OMDH) und der jordanischen Vereinigung Gewalt gegen Frauen initiierten Kongress waren rund 20 arabische Länder vertreten. (APA, 6.9.2012)
Gesetzesinitiative zum Gewaltschutz von Frauen von Islamisten vereitelt
Offenbar erstmals öffentliche Stellungnahme zu dem Fall - In einem Blog bezeichnete sie sich als "Opfer eines Angriffs" vor drei Jahren
Saransh Dua hat vor zwei Jahren GotStared.at gegründet, um jungen Leuten zu vermitteln, dass sexuelle Belästigung und sexistische Witze nicht cool sind
Mehrere Menschen wurden unter Verdacht des Menschenhandels festgenommen - Den Schwangeren wurde Geld versprochen
Horrende Zahlen über weibliche Mordopfer: Dem will die neue Regierung nun Abhilfe schaffen - Frauenrechtlerinnen sprechen von "Massaker"
Fünf Jahre Haft für Mutter, die sich nach einer vierten Tochter sehnte
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Gewaltbetroffene Frauen müssen ein Mindesteinkommen für ein eigenständiges Niederlassungsrecht nachweisen
Radikale Islamisten beendeten eine Tanz- und Musik-Show gewaltsam - Säkulare Gesellschaft wiederholt im Visier
Nach jahrelanger Forderung findet die Eröffnung im Juni statt - Platz für acht junge Frauen - Orient Express übernimmt die Betreuung
Erneut wurden in dem Pazifikstaat Frauen getötet - UNO will, dass die Regierung einschreitet
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Jährlich kommt es in Indien zu 100 bis 500 Säureattacken
Seit Sommer 2012 wurden 690 Frauen und 663 Kinder von den Wiener Frauenhäusern betreut - Die Stadt informiert mit Newsletter und Frauentelefon verstärkt in Sachen "Obsorge Neu"
MenschenrechtlerInnen legen Bericht vor: "Viele Opfer sexueller Gewalt melden die Fälle nicht"
20-Jährige wurde mit Benzin übergossen und auf brennende Reifen geworden - In dem Südpazifikstaat werden immer wieder angebliche Hexen getötet
Zwölf der 18 Frauenmorde finden innerhalb der Familie statt - Sechs von zehn Frauen erlebt physische oder sexuele Gewalt
Mehr Engagement gefragt - Pro Jahr werden geschätzte drei Millionen Mädchen beschnitten
Hundstorfer und Heinisch-Hosek präsentierten Kampagne gegen Gewalt: Eine DVD mit Porträts von 16 jungen Männern sollen andere Männerbilder zeigen
Die Initiative "stopFGM" ist zehn Jahre alt - Geschätzte 155 Millionen Frauen weltweit betroffen - Dunkelziffer dürfte weitaus höher liegen
Die türkische Sozialministerin Fatma Sahin sieht eine Stärkung der Frauenrechte unter der Regierung der AK-Partei
Frauen würden verschleppt, vergewaltigt, gefoltert, getötet - Sexuelle Gewalt als Kriegswaffe, die oft nicht geahndet wird
Heinisch-Hosek: "Alarmierende Zahlen" - Bewusstsein für Gewalt ist gestiegen: Gewalt gilt nicht mehr als Privatsache
Female Genital Mutilation ------ and Religion?
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Just read this, coming out of Israel, where is known that Jewish girls from Ethiopia experienced what not only Muslim women, but also Christian (and Jewish ones) experienced. But it wasn't MUTILATION. Only men were mutilated ...
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Female Genital Mutilation: Successful Social Change Exemplified by Israeli Bedouin and Ethiopian Jews
R. Belmaker
Ben Gurion University of the Negev, Beersheva, Israel
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Female genital mutilation (FGM) is practiced in many areas of the world including the Middle East, Africa and Australia. Although it is most common in Muslim populations it is not a dictate of Islam. It ofte
Ich muss mich den Kritiken anschließen.
Frauenrechte sind Menschenrechte und Berichte über derart eklatante Verstöße dagegen wären in der Abteilung "International" besser aufgehoben.
Überhaupt sehe ich nicht ein, warum auch sehr wichtige Themen, nur weil hauptsächlich Frauen oder Schwule davon betroffen sind, hier praktisch in der Versenkung verschwinden.
Wieso wird dieses Thema so ganz unscheinbar versteckt? Sowas gehört auf die Titelseite, damit unsere Feministinnen endlich begreifen, was für Systeme sie mit unterstützen, solange sie nicht die Augen endlich aufmachen!!!
Interessant wäre auch, weiter zu recherchieren zu (sexueller) Gewalt auf offener Straße durch massive sexuelle Belästigung. In Ägypten gibt es manche Bloggerinnenstimmen, die sagen, es wäre nicht besser, sondern schlimmer geworden seit dem Arabischen Frühling (was zunächst ja - ein wenig zu rosig vielleicht - gegenteilig gedacht wurde: Frauen als vollwertige Bürgerinnen etc).
http://www.patheos.com/blogs/mmw... ment-13469
Frau Harrer, deren Analysen der arabischen Welt ganz ausgezeichnet sind, würde bestimmt hochinteressante Beiträge zu diesen Themen bringen können. Wäre m.A.n. eine gute Ergänzung zu eher deskriptiven Beiträgen wie diesem.
Schön und gut, dass es dieStandard gibt... Aber manchmal kann ich nicht verstehen, warum Artikel wie dieser hierher "ausgelagert" werden. Das ist doch etwas, das uns alle angeht! Daraus ein "Frauenthema" zu konstruieren führt doch nur dazu, dass sich weniger Menschen dafür interessieren (traurig, aber wahr). Macht "Frauenthemen" endlich zu Menschenthemen!
Ich versichere, um die Mittagszeit gab es mindestens ein freigeschaltetes Posting, auf das ich mich eben bezogen hatte.
Und er/sie hatte recht, weil er/sie es für wichtig empfand, diesen Artikel "überregional" online zu stellen, ich glaube, unter "Internationales".
Warum das Poasting jetzt weg ist, weiss ich nicht. Ich kann mich nicht erinnern, dass da etwas anstössiges drinnen stand.
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