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Warschau - Viele schwule oder lesbische Jugendliche in Polen klagen über homophobe Gewalt und Anfeindung an ihren Schulen. In einer am Donnerstag vorgestellten Studie der Organisation "Kampagne gegen Homophobie" (KPH) gab ein Viertel der knapp 600 befragten homosexuellen Jugendlichen an, dass es schwulenfeindliche Gewalt an ihrer Schule gebe.
Zwei Drittel sagten, dass das Thema Homosexualität und Homophobie im Unterricht nicht angesprochen werde. "Über Homosexualität wird vor allem im Religionsunterricht gesprochen, und dann auf sehr negative Weise", schilderte ein 19-jähriger in der Studie. Ganz anders die Einschätzung polnischer LehrerInnen: Von 212 befragten LehrerInnenn sagten knapp 80 Prozent, dass sie mit ihren SchülerInnen auch über Homosexualität sprechen. Nur 15 Prozent der LehrerInnen hatten ein Gewaltproblem gegen schwule und lesbische SchülerInnen wahrgenommen.
"Eher hilflos vor einem Problem"
"Obwohl es einige homophobe Stimmen unter den Lehrern gab, sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass die meisten eher hilflos vor diesem Problem stehen", sagte Jan Swierszczak, einer der AutorInnen der Studie. Schwulenfeindliche Beleidigungen sind nach dieser Studie an vielen Schulen Alltag. Auch eine Kultur des Wegschauens wurde in der Studie festgestellt. "Wir schließen niemanden aus, aber wir ermutigen sie (die Schüler) nicht, ihr Anderssein zu zeigen", sagte eine in dem Text zitierte Schulleiterin.
Das Thema Homosexualität wird in den nächsten Wochen auch das polnische Parlament beschäftigen: Mehrere Parteien wollen Gesetzesvorschläge zur Einführung eingetragener homosexueller Gemeinschaften einbringen. (APA, 6.9.2012)
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dümmlichste polemik der "wir armen konservativen sind ja hier die opfer" kathegorie.
erst leute aufstacheln, die dumm genug sind eure ansichten mit gewalt zu vertreten und jetzt wo die welt sich weiterdreht und ihr als die fossilien endet, die ihr seit, wollt ihr die armen opfer spielen, als ob es ihr gewesen wärt, die verspottet, zusammengeschlagen und umgebracht wurden, weil euer leben und eure natur in den wahnvorstellungen anderer "sünde" waren ...
nur ein weiterer schritt in den scheinbar nicht endenwollenden abgrung der widerwertigen konservativen scheinheiligkeit.
... sich die Stellung des Mannes innerhalb der Gesellschaft relativiert. Er gehört zu dieser Kategorie von Menschen, die noch die Einstellung vertreten, dass Frauen hinter den Herd gehören und der Mann das sagen hat. Herr hansiwurm emanzipieren Sie sich! Ich finde Hass gegen Menschen im krassen Widerspruch gegen die biologische Verfassung des Menschen ein soziales Lebewesen zu sein und prinzipiell von anderen abhängig zu sein...
Und Polen war schon vor Johannes Paul II. sehr röm.-kath. ausgerichtet; seit bzw. danach umso mehr, wozu auch nich die konservativen Zwilling emaßgeblich beigetragen haben
und gerade dieser großer Zulauf zur r.-k. Kirche würde es dieser ermöglich, für das gemeinsame Miteinander und ein friedliches Zusammenleben einzutreten und dieses geradezu zu fordern, aber die Kirche macht das genaue Gegenteil in völliger Ignoranz dessen, dass kein einziger Homosexueller das Institut der Ehe gefährden kann, aber womöglich ist das eh nur eine Ausrede, denn die Kirche hat 2000 Jahr lang Menschen verbrannt, in Kreuzzügen ermordet und andere per Ablasshandel ausgebeutet; sohin schon immer ausgegrenzt und verfolgt; wahrsch. könne die gar nicht mehr anders
das stimmt nur teils.
seit dem tod von JP II gvibt's keinen zulauf, sondern eher eine abwendung von der kirche. natürlich spielt sie nach wie vor eine noch größere rolle als in österreich, aber ihr gewicht sinkt langsam.
ich glaube, die ursache für die homophobie liegt eher darin, daß das thema homosexualität in polen bis vor ein paar jahren gar nicht präsent war - nicht nur die kirche, auch die KP war homophob.
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