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vergrößern 500x686In einem Interview der aktuellen Ausgabe des "MO - Magazin für Menschenrechte" berichtet Roman Schatzer, Vorstandsmitglied des Vereins Gay-Cops-Austria, über Homophobie bei der österreichischen Polizei. Viele schwule und lesbische KollegInnen hätten Angst vor dem Outing, so Schatzer. Vielfach würden sich die Ängste nicht bewahrheiten, aber manchmal eben doch.
Der Gay-Cop erzählt von einem schwulen Polizisten in Vorarlberg, der sich outete, woraufhin ein heterosexueller Kollege nicht mehr mit ihm im Dienstwagen fahren wollte - "aus Angst vor einem sexuellen Übergriff, was aber eigentlich verrückt ist", so Schatzer. Roman Schatzer hofft, dass das Thema Homosexualität endlich fixer Bestand des Lehrplans von Polizeischulen wird.
"Viele Delikte werden nicht angezeigt"
Der Gay-Cop spricht in dem von SOS Mitmensch herausgegebenen Magazin auch über die Furcht von Homosexuellen vor der Polizei: "Viele Delikte werden von Schwulen, Lesben und Transgender-Personen nicht zur Anzeige gebracht, weil sie Angst haben, sie könnten auf der Polizeiinspektion diskriminiert, beschimpft oder ausgelacht werden."
Diese Ängste seien "zum Teil berechtigt", so Schatzer, der aber betont, dass es dennoch wichtig sei, Delikte, speziell Homophobie-Delikte, immer zur Anzeige zu bringen.
Schatzer wünscht sich, dass sich das Innenministerium die Niederlande zum Vorbild nimmt, wo Anti-Homophobie-Projekte bei der Polizei starken Rückhalt haben und auch ausreichend finanzielle Unterstützung durch den Staat erhalten. (red, dieStandard.at, 7.9.2012)
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Wer kennt das nicht. Man sitzt gemütlich im Auto und wird ohne Vorwarnung von einem irren Homosexuellen besprungen. Die Dunkelziffer was solche Vorfälle betrifft soll ja erschreckend sein.
Ich bin mir sicher, solche Vorurteile hat dieser Polizist gegenüber lesbische Frauen nicht. Da sieht man ja gerne hin...
Notiz für alle Homophoben:
Dass ich schwul bin heißt nicht, dass DU gut aus siehst!
Meiner erfahrung nach, haben immer die Männer Angst davor, daß man ihnen an die Wäsche will, die man nicht mal mit einer 10-Meter Zange, Handschuhen und einem 100 Liter Kanister Desinfektionsmittel anfassen würde.
.
diese erfahrung habe ich auch gemacht.
wäre mal interessant, diese "ängste" psychologisch zu deuten.
für selbstbewusste und/oder attraktive männer ist das meist überhaupt kein thema.
was sagt das also über diese homophoben angsthasen aus? ;o)
Möglicherweise ist das in Xiberg ja anders, aber in Wien gab es immer schon einen großen Anteil an Schwulen Polizisten und Justizwachebeamten. Bei einigen PI's gab es auch immer wieder Gerüchte über sexuelle Übergriffe gegenüber männlichen Gefangenen und sicher ist, dass sich da einiges unter Kollegen in der schwulen Polizeiszene abgespielt hat. Ist eine ganz eigene Subkultur, die auch außerhalb der Truppe ihre Fans hat.
Das es in Wien einige Schwule Polizisten und Justizwachebeamten gibt ist eine Tatsache,aber hab auch schon erlebt als ich in haft war, dass mich Justizwachebeamten nicht durchsucht oder abgetastet haben, weil Sie angst haben schwul zu werden und auch denke ich schon langsam die Wiener Polizei gibt es gar nicht, weil ich bis jetzt in Wien Kärntner, Steirische, Burgenländische oder Niederösterreichische Polizisten erlebt aber keine Wiener.
Auch fände ich persönlich, dass es viel schlimmere Dinge gibt, als ein sexueller Übergriff von einem Justizwachebeamten, besonders von einem hätte ich ja gerne einen gehabt
dass ungleichgeschlechtliche heterosexuelle Polizisten miteinander Dienst schieben wollen.
http://diepresse.com/home/pano... iel-zu-tun
Insgesamt gesehen sind die weiblichen Polizisten eine Bereicherung der Truppe, bei den Sondereinheiten sind sie chancenlos weil sie die Leistungsanforderungen nicht erfüllen.
Dort kann es auch keine faulen politischen Kompromisse geben, weil es da bei jedem Einsatz um Menschenleben geht.
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