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Andrea Hodoschek.
Wien - Die stellvertretende Leiterin der Kurier-Wirtschaftsredaktion, Andrea Hodoschek, wird mit dem zweiten Wiener Journalistinnenpreis ausgezeichnet. Der Preis zur Sichtbarmachung von Frauen im Journalismus steht unter der Schirmherrschaft von Vizebürgermeisterin Renate Brauner, Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou und Stadträtin Sandra Frauenberger.
Mut und Beharrlichkeit
In der Begründung der Jury des Frauennetzwerk Medien wird vor allem Mut und Beharrlichkeit der journalistischen Arbeit von Hodoschek herausgestrichen: "Andrea Hodoschek recherchiert akribisch auch durchaus trockene Wirtschaftsmaterien und macht aus ihren Recherche-Ergebnissen gut lesbare, spannende und auch bei komplexen Sachverhalten verständliche Geschichten. Sie deckt Missstände auf, berichtet wie sich's die, "die das Gold haben", richten können, zeigt Verknüpfungen zwischen Wirtschaft und Politik auf, auch wenn dies manch Mächtigem aufstößt.
Ihre Beharrlichkeit wird besonders unterstrichen, weil gute Recherche viel Zeit braucht und das heute nicht mehr in allen Redaktionen selbstverständlich ist. Andrea Hodoschek steht kontinuierlich für qualitätsvolle Wirtschaftsberichterstattung, die sich auch an den Interessen ihrer Leserschaft orientiert", erklärt die Vorsitzende des Frauennetzwerks Medien, Karin Strobl, die Entscheidung der Jury.
Preisverleihung am 16. Oktober
Unter dem Motto "Frauen vor den Vorhang" wurde der Wiener Journalistinnen-Preis 2011 im Wiener Rathaus erstmals verliehen. Erste Preisträgerin war
"profil"-Redakteurin Ulla Schmid. Dotiert ist der Wiener Journalistinnen-Preis mit 5.000 Euro, die von der Wien Holding zur Verfügung gestellt werden. Der zweite Wiener Journalistinnen-Preis wird heuer am Dienstag, 16. Oktober, im Rahmen eines Festakts im Wiener Rathaus verliehen. (red, dieStandard.at, 7.9.2012)
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denn diese Frau ist sich bewusst, dass männliche Industrie- und Metallarbeiter in Zukunft 60h flexibel dem Arbeitgeber zu Verfügung stehen sollten und kritisiert die Unflexibilität der roten Gewerkschaftler. Das ist eine Frau, die die Anforderungen der Wirtschaft, danach wie es am einfachsten für die Wirtschaft ist, richtig erkannt hat.
[nehme Bezug auf Artikel von ihr Seite 9 im Kurier von Samstag 20.Oktober 2012]
Ich habe ihr darauf eine Email mit der Frage nach der regionalen Betreuungsmöglichkeit und dem Genderbild gestellt. Bin auch ihre Antwort neugierig.
das bringt doch für einfache Leute nix,
ist halt blöd, wenn DurchschnittsbügerInnen glauben, dass können so leben wie sie.
Ich hatte auch so Oberschichtfrau, war sehr schwierig als Arbeiter, deswegen bin geschieden.
preis für wirtschaftsjournalistin?
für die mahnenden worte, die auf bevorstehende krisen hinwiesen?
für den druck auf die politik, eine vernünftige wirtschaftspolitik zu betreiben?
für die analysen zum euroraum und diesbezügliche warnungen?
wofür erhalten wirtschaftsjournalisten inmitten der grössten globalen (hausgemachten!) wirtschaftskrse seit einem dreivierteljahrhundert? für ihre kollektiven versämnisse?
dann sollte man vielleicht bankern, hedgefonds und wirtschaftspolitikern auch preise für ihre hervorragenden leistungen zusprechen.
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