Kritik an schleppender Gleichstellung in Österreich

11. September 2012, 12:55

Lohnschere, Unterrepräsentanz in Politik und Mangel an Kinderbetreuung

Straßburg - Der Europarat in Straßburg hat Österreich zu einem besseren Schutz für Asylsuchende aufgefordert. Trotz eines gut funktionierenden Systems der Menschenrechte "braucht Österreich noch die Schließung einiger Lücken, speziell was die Rechte von Asylsuchenden, Frauen und Behinderten betrifft", erklärte der Menschenrechtskommissar des Europarats, Nils Muiznieks, am Dienstag.

Hürden für Frauen endlich niederreißen

Kritik übte er an den äußerst schleppenden Fortschritten bei der Gleichstellung von Frau und Mann. Frauen seien nach wie vor in der Politik unterrepräsentiert und verdienten ca. 25 Prozent weniger als Männer, betonte er: "Eine fehlende Ganztagsbetreuung für Kinder und geschlechtsspezifische Stereotypen sind nach wie vor die größten Hürden für die Gleichstellung. Diese Hürden müssen eliminiert werden."

Gewalt ein weiteres Problem

Der Kommissar zeigt sich außerdem besorgt über die Tatsache, dass Gewalt gegen Frauen, u.a. häusliche Gewalt, weiterhin ein grassierendes Problem in Österreich ist, trotz kontinuierlicher Maßnahmen, die zur Bekämpfung dieses Problems ergriffen werden. (APA, 11.9.2012)

Kommentar posten
22 Postings

... und Männer weigern sich immer noch Kinder zu kriegen!!!!

männer weigern sich immer noch, die unbezahlte arbeit, die frauen für kinder erbringen, im selben ausmaß zu übernehmen ...

na dann ab zum zivildienst oder wehrdienst im zuge der gleichberechtigung

davon hoert man nie etwas (ausser in userkommentaren). wenn schon gleichberechtigung, dann ueberall.

dann kümmert ihr männer euch um die pflege von kindern und alten

gratis

Gerne, aber dann bitte ich das sich die Frauen um das Einkommen kümmern - oder leben all diese pflegerfrauen auf der Straße?

Da ich noch nie eine Frau begegnet bin die gratis Kinderpflege macht, können sie mir sagen wo diese anzutreffen sind?

was kriegen frauen für kinderbetreuung?

Nachtrag: siehe Seite 44 im verlinkten Dokument

Es ist ja nicht so, dass das ausschließlich die Frauen machen (wie es hier immer dargestellt wird). Laut Statistik Austria sind zB 1/3 der in den Familien unentgeltlich Pflegenden Männer.

Quelle: http://www.statistik.at/web_de/Re... ame=024005

Das machen wir ja schon.

Siehe Zivildienst. Darum gehts ja genau.

Schwachsinniges Argument!

Zivildiener ist man nur ein paar Monate, Kinder- und Altenbetreuung wird von Frauen jahrzehntelang geleistet!!

Dann sag mir bitte,...

...wo gesetzlich geregelt ist, dass Frauen das machen MÜSSEN und wo steht, dass das ausschließlich Frauen machen? Dann können wir auf dieser Ebene argumentieren.

das ist aber nicht die ebene, die hier thema ist

der europarat bemängelt "geschlechtsspezifische Stereotypen", und die sorgen dafür, daß pflege (und vieles andere mehr) immer noch zum großteil an frauen hängenbleibt

gesetzliche regelungen (und außer dem bh fällt den "maskulisten" da natürlich auch nichts ein, deshalb müssen sie das auch bei jeder unpassenden gelegenheit wieder und wieder herauskramen) sind nicht thema und daher auch die "ebene" der diskussion hier

Wieso soll die Wehrpflicht hier unpassend sein?

Wenn hier ohne irgendeine Quelle behauptet wird, dass Frauen jahrzehntelang Alte pflegen, ich dir aber konkret sagen kann, dass ich ein Jahr lang unbezahlterweise dazu gezwungen worden bin, und du das dann (mangels Argumente) einfach pauschal als "unpassend" diffamierst und die Leute, die den politischen Mainstream hinterfragen, als "Maskulisten" bezeichnest, dann soll man dich auch noch als Diskussionspartner ernst nehmen? Deine Art der "Diskussionstechnik" besteht nur aus Ausweich- und Ablenkungsmanövern aufgrund Mangels argumentativer Substanz.

Sie kennen schon den Unterschied zwischen Zwang, und Freiwilligkeit?

Ich als Mann musste zum Bundesheer, nur weil ich ein Mann bin. Sie als Frau, Sie werden nicht gezwungen zu irgendwas. Aber wahrscheinlich sind Sie einfach nur verbittert, das tut mir leid fuer Ihnen..

ihr katastrophales deutsch

tut mir auch leid für ihnen...

"Equal Opportunities" endlich rein ins ASchG

Grade wird der Arbeitsschutz in Kakanien reformiert. Hoffentlich endlich mit öff-re abgesicherter Chancengleichheit auch im neuen ArbeitnehmerInnenschutzgesetz.

Gibts eh schon lange..

im ÖD sogar eine Bevorzugung

gleichstellung bedeutet aber nciht, die gleichverteilung der geschlechter in allen lebenslagen sondern lediglich gleiche möglihckeiten- diese haben wir in ö längst erreicht- und das ist gut so.

wenn unsere frauen aber lieber andere dinge tun als unsere männer hat das mit diskriminierung rein gar nichts zu tun- siehe norwegen mit dem gender paradoxon.

Das hat auch entsprechende Reaktionen gebracht http://de.wikipedia.org/wiki/Gend... ies#Kritik

"die Rechte von Asylsuchenden, Frauen und Behinderten "

Ohne irgend jemanden diskriminieren zu wollen, aber mit dieser aufzählung sieht man, unter welchem aspekt der größere teil der bevölkerung gesehen wird. "asylsuchende, frauen und behinderte"....!!!

Stimmt dort stellen sich aber die "Ich bin so ein Opfer"

selber hin.

Ad Behinderte und die bekommen keine Quoten so wie Frauen, warum eigentlich? Bei gleicher Qualifikation sollte ein Behinderter vorgezogen werden!

ich glaube, sie haben überhaupt nicht verstanden,

was ich geschrieben habe. vielleicht hilft es ihnen, wenn sie mein posting noch einmal ganz langsam lesen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.