Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Am Mittwoch einigte sich das Europäische Parlament auf eine neue Richtlinie über die Rechte, die Opfern von Straftaten in der EU garantiert werden sollen. Die Richtlinie bietet Menschen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer geschlechtlichen Identität oder ihres Geschlechtsausdrucks einer Straftat zum Opfer fielen, spezifische Unterstützung und Schutz, heißt es in der Aussendung der Europäischen LGBT-Intergroup.
Die Richtlinie des EU-Parlaments und des Rates über Mindeststandards für die Rechte und den Schutz von Opfern von Straftaten sowie für die Opferhilfe besagt, dass die Opfer angemessene Unterstützung und Schutz genießen sollen. Dies ist das erste Mal, dass ein EU-Gesetz den Geschlechtsausdruck miteinbezieht.
"Ich bin stolz, dass das Parlament darin übereinstimmt, dass bestimmte Opfer von Straftaten - wie Frauen, Kinder oder LGBTI-Menschen - besondere Aufmerksamkeit bedürfen und gemäß ihrer Bedürfnisse in den Genuss spezifischer Schutzmaßnahmen kommen sollten", erklärt die Europa-Abgeordnete, Antonyia Parvanova, in der Aussendung der Intergroup. Das Parlament stünde geschlossen hinter dieser Anregung und habe auch die Mitgliedsstaaten im Europarat dazu gebracht, die Opferschutzbestimmungen zu akzeptieren.
Michael Cashman, Kopräsident der interfraktionellen Arbeitsgruppe des EU-Parlaments für LGBT-Fragen, fügt hinzu, dass das Parlament damit nachdrücklich signalisiere, dass "Opfer von Hassverbrechen besondere Aufmerksamkeit verdienen". Die EU-Mitgliedsstaaten haben nun drei Jahre Zeit, die Richtlinie in ihrem nationalen Gesetz umzusetzen. (red, dieStandard.at, 12.9.2012)
Bürgerinitiative will Ehe als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau in der Verfassung verankern lassen
Die Rechtsverschärfung wurde ohne Gegenstimme beschlossen - Präsident Putin hat angekündigt, das Gesetz zu unterzeichnen
Am Freitag beginnt in Dublin die schwul-lesbische Fußball-EM - 32 Mannschaften mit rund 400 TeilnehmerInnen treten an
Scheidender Soziallandesrat gab Weisung aus - Bisher war dies nur in Wien, Tirol, Oberösterreich und der Steiermark möglich
Außerdem bis zu drei Jahre für "Gotteslästerer" - KritikerInnen sprechen von "Schritt zurück ins Mittelalter"
Kabinett vertagte Diskussion über gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften
In Steuerfragen müssen eingetragenen Lebenspartnerschaften künftig mit Ehen gleichgestellt werden
Gesetzestexte sollen "nicht nur Moden und Ideen des Augenblicks" widerspiegeln
Gesetzesänderung nach EGMR-Urteil tritt bereits am 1. Juli in Kraft
Betrifft rund 34.000 lesbische und schwule Lebenspartnerschaften
Rechtskomitee Lambda legt Beschwerde beim Menschenrechtsgerichtshof ein, nachdem VGH das Gesetz für rechtens erklärte
Marco Schreuder und Lisa Rücker zu BundessprecherInnen der lesbisch-schwulen Teilorganisation gewählt - Schreuder: Eingetragene Partnerschaft reicht nicht aus
Unter starkem Polizeischutz auf geheimer Alternativroute - Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" geplant
18. Ausgabe der Parade am 15. Juni - Nach mehreren Jahren Pause wird der Umzug wieder "andersrum", also gegen die Fahrtrichtung, unterwegs sein
Die Parade war für Samstag geplant - Kommissionssprecher mahnt Grundrechte wie Versammlungsfreiheit ein
Aktivist wirft Behörden "homophobe Rhetorik" vor
Le Pen würdigt den Selbstmord als "zutiefst politische Geste" - Unterdessen feierten Tausende die Unterzeichnung bei einem Gratiskonzert
Eheschließungen und Zeigen von Zuneigung sollen verboten werden
Queere Szene fürchtet angesichts des Hassverbrechens in Greenwich Village einen Anstieg von homophober Gewalt
Empfehlung des NGO-Komitees an den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen wurde am Dienstag ausgesprochen
Lesben- und Schwulen-VertreterInnen zeigen massiven Anstieg an Gewalttaten auf - Konservative Kräfte radikalisieren sich
Innenminister macht Rechtsextreme für Gewalt verantwortlich - Mehr als 290 Menschen wurden festgenommen
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen
Ein Fünftel der Lesben und Schwulen wird im Job diskriminiert - Abhilfe schaffen könnten mehr Vorbilder, sagt Markus Knopp von Austrian Gay Professionals
Das Gesetz kann nun endgültig in Kraft treten - GegnerInnen sprechen von Provokation und wollen Proteste fortsetzen
geschlechtsidentität: ich empfinde mich als mann oder frau oder dazwischen
geschlechtsausdruck: ich empfinde mich als mann und habe einen sehr masculinen geschlechtsausdruck (sehr männliche kleidung und verhaltensweisen, etc...), oder ich empfinde mich als mann und habe trotzdem einen sehr femininen geschlechtsausdruck (hausnummer... trage viel rosa und lege feminine verhaltensweisen an den tag). ditto für frauen.
vieles, was bei uns als männlich/weiblich wahrgenommen wird, sind stereotypen. ich kann rosa mögen, lange haare tragen und mich trotzdem eindeutig als mann wahrnehmen. geschlechtsausdruck ist also wie ich mich gebe (männlich/weiblich bewertete eigenschaften), geschlechtsidentität ist wer ich bin.
Der Geschlechtsausdruck (gender expression) ist laut den Yogyakarta-Prinzipien die Art und Weise, in welcher jemand das eigene Geschlecht ausdrückt, was sich auch auf Kleidung, Sprache und Verhaltensweisen bezieht. Denn nicht jeder fügt sich der Binarität "Mann" und "Frau". Es gibt auch einige, die sich dazwischen empfinden. Geschlechtsausdruck deckt vor allem Genderqueers und unter Vorbehalt auch Intersexmenschen etc. ab, da der Rest der LGBT-Menschen durch die anderen Begriffe (sexuelle Orientierung, geschlechtliche Identität) bereits abgedeckt ist. Es ist möglich, dass ich mich etwas verwirrend ausdrücke, da diese Kurzzusammenfassung eigentlich noch weitere Erklärungen erfordert, aber bei Fragen bin ich gerne da.
zunächst herzlichen Dank für die Erläuterung. Unklar ist mir von wem diese Prinzipien aufgestellt wurden und in welchem Zusammenhang. z.B. eine internat. Konferenz ...? Auch ist mir der Unterschied zw. Genderqueers und Intersex-Personen nicht geläufig. Ist bei beiden die Abgrenzung zu Transgenders, dass Erstere keine operative Geschlechtsanpassung vornehmen?? Gibt's einen empfehlenswerten Link oder Text, um mehr darüber zu erfahren??
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.