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2013 heißt es wieder "Damenwahl" in Graz.
Im Jänner 2013 finden die Grazer Gemeinderatswahlen statt. Rund 52 Prozent der Wahlberechtigten sind Frauen. Damit die Interessen, Schwierigkeiten und Anforderungen der weiblichen Bevölkerung in der Stadtpolitik berücksichtigt werden, hat sich eine parteiunabhängige Gruppe unter dem Titel "Damenwahl" formiert, die bereits 2010 anlässlich der steirischen Landtagswahlen aktiv war. Mit dabei sind die Unabhängige Frauenbeauftragte der Stadt Graz Maggie Jansenberger, "Thekla - Die Lobby für Frauen" und Mitglieder des Grazer Frauenrats.
Abgestimmt auf Internationale Konventionen
Die Initiative hat Ziele formuliert, an Hand derer sich GrazerInnen orientieren können, wenn es um Fragen der Gleichstellung von Frauen/Mädchen und Männern/Burschen in Graz geht. Dafür wurden international vereinbarte politische Zielvorgaben, wie etwa die Konvention der Vereinten Nationen zur Beseitigung der Diskriminierung von Frauen (CEDAW), politische Zielvorgaben von Europarat und EU sowie nationale Gesetze recherchiert und zusammengefasst. Die Forderungen beziehen möglichst alle Lebensbereiche von Frauen und Mädchen ein.
Unter GrazerInnen bekannt machen
Die entsprechende 42 Seiten starke Sammlung verteilt die "Damenwahl" seit September in Graz. Die nächsten Infostände werden am Freitag, 5. Oktober, 14.00 bis 17.00 Uhr am Lendplatz sowie am Freitag, 9. November, 14.00 bis 17.00 Uhr in der Herrengasse aufgestellt. Alle GrazerInnen können sich bei diesen Gelegenheiten an der Ergänzung der Sammlung beteiligen.
Monitoring
Zu den weiteren Plänen der Initiative Damenwahl zählt unter anderem das "Damenwahl-Monitoring": Die Grazer Gemeinderatsklubs wurden ersucht, ihre Wahlprogramme zu öffnen und auf die Bedürfnisse und Rechte von Frauen und Mädchen abzustimmen. "Wir werden in Folge die Wahlprogramme den Zielen der 'Damenwahl' gegenüberstellen und vergleichen, inwieweit diese in den Wahlprogrammen vorhanden sind", erklärt Jansenberger. (red, dieStandard.at, 18.9.2012)
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