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Die Analyse eines Budgets mit einfachen Mitteln kann ein sehr aufschlussreicher Weg sein, um Verteilungsungerechtigkeiten sichtbar zu machen. Die Budgets von Projekten, Vereinen, Institutionen oder Gemeinden beispielsweise bilden herrschende Verhältnisse bei genauerem Hinsehen meist deutlich ab. Hier eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten der Einflussnahme. Die Verankerung von Gender Budgeting in der österreichischen Bundesverfassung im Jahr 2009 stellt dieses Instrument in eine lange Reihe weiterer gleichstellungspolitischer Strategien und Errungenschaften.
Im Sinne einer Bestandsaufnahme bietet ein Workshop in Linz dazu einen anschaulichen Überblick und Diskussionsansätze: "Genderbudgeting als Gleichstellungsinstrument in der Erwachsenenbildung" findet am 28. und 29. September im Haus der Frau statt.
Der spezielle Anspruch des Workshops ist die Verschränkung von Zugängen und Werkzeugen aus der Organisationsentwicklung mit Methoden der Politischen Erwachsenenbildung. Die Inhalte sind so aufbereitet, dass die TeilnehmerInnen konkrete Strategien für ihre Gestaltungsbereiche erarbeiten, die Lernsettings aber auch in der eigenen Bildungsarbeit einsetzen können.
Referentinnen:
Termin
Fr., 28. September, 10:00 bis 18:00 Uhr und Sa., 29. September, 10:00 bis 17:30 Uhr
Haus der Frau Linz , Volksgartenstraße 18, 4020 Linz
Teilnahmegebühr: Euro 50,-
Weitere Informationen und Anmeldung (bis 21. September 2012): Österreichische Gesellschaft für Politische Bildung, Mayerhofgasse 6/3, 1040 Wien. T (01) 504 68 58 / F (01) 504 58 89 / E-Mail
Der Workshop wird mit 1 ECTS im Rahmen der wba akkreditiert.
Eine Veranstaltung der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung in Kooperation mit dem Institut Im Kontext und Haus der Frau Linz.
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