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Noch keine 40 und schon im Wechsel? Welche Gründe für das Klimakterium präcox angeführt werden und was Betroffene tun können
oooookay... auf einer anderen Seite steht, dass die beiden Frauen nun künstlich mit vorher entnommenen Eizellen befruchtet werden und weiter
"Erst im Jahr 2014, wenn die Kinder geboren werden sollten, wird sich demnach der wirkliche Erfolg der Operationen zeigen. Nach maximal zwei Kindern soll den beiden Frauen der Uterus wieder entfernt werden, damit sie nicht länger die Medikamente nehmen müssen, die ein Abstossen der neuen Organe verhindern sollen."
das klingt schon etwas schräg wenn man mich fragt ...
Ich verstehe nicht ganz, was daran unethisch sein soll. Immerhin ist eine Gebärmutter unterm Strich auch nur ein Organ, und wenn man es durch eine Krankheit oder Ähnliches verliert und dann die Chance auf ein Spenderorgan hat, das noch dazu von der Spenderin nicht mehr wirklich "gebraucht" wird, wo liegt dann z.B. der Unterschied zu einer Spenderniere? Das findet ja auch kaum wer unethisch, oder? Freut mich jedenfalls, dass es geklappt hat, vielleicht haben die beiden so doch noch eine Chance auf Nachwuchs.
Kriegt man keine Herztransplantation, dann stirbt man. Da ist es klar dass die diversen Risiken - Operation und nachfolgende massive Immunsystemsunterdrückung - das kleinere Übel sind. Bei einer Gebärmutter ist der Fall nicht mehr ganz so klar. Das Leben der Patientin wird hier ohne akut vorhandenes Problem gefährdet. Im schlimmsten Fall stirbt sie während der OP, oder wegen einer Abstoßungsreaktion. Das alles "nur" für die Chance, Kinder zu kriegen?
Nach gründlicher Abwägung kann die Antwort auf diese Frage durchaus "Ja" heißen. Aber gründlich abwägen muss man/frau das auf jeden Fall. Ich selbst bin mir nicht sicher, was ich davon halten soll. Aber ich verstehe jeden Arzt, der da nicht mit macht.
Ok, dann nehmen wir ein anderes Beispiel: Es wurden ja auch schon erfolgreich Gliedmaßen transplantiert, Hände zum Beispiel. Absolut nicht lebensnotwendig, die OP wird "nur" durchgeführt, um die Lebensqualität des betroffenen Patienten zu verbessern. Würde man auch hierbei über Ethik diskutieren? Ich glaube nicht, und ich frage mich, wieso... Weil es wichtiger ist, greifen zu können, als ein Kind zur Welt zu bringen? Wer entscheidet das? Ihre (gerne auch meiner widersprechenden) Meinung würde mich interessieren :-)
Wenn Frauen alles versuchen Kinder zu bekommen wird das dann bedenklich wenn es dann auf eine extreme Art und Weise wie es eine solche Transplantation ist grenzwertig. Fraus sein kann man auch ohne ein Kind geboren zu haben. Wenn der Wunsch ein eigenes Kind zu gebären über allem steht dann ist auch die Erziehung/Umfeld solcher Frauen zu hinterfragen. Ob es für ein Kind dann wirklich so gut ist "ein erfüllter Wunsch" in solchen Fällen zu sein, da bin ich mir nicht sicher. Denn viele Kinder werden als "Eigentum" gesehen, Siehe Fall Oliver.
und bin ohne Gebärmutter geboren, als ich auf diesen Bericht gestoßen bin, kamen mir Freudentränen. Alleine der Gedanke daran, dass geforscht und schon "probiert" wurde gibt mir die Hoffnung irgendwann mal ein eigenes Kind zeugen zu können! "Das Problem ist, dass eine Gebärmutter im Gegensatz zu einem Herzen nicht lebensnotwendig ist." -> Diesen Satz kann ich nicht verstehen! Es ist also ein "PROBLEM", dass das Herz lebensnotwendig ist und die Gebärmutter nicht? Für mich ist das kein Problem, vielleicht eine Feststellung ok, aber wo ist das PROBLEM, dass Frauen (die durch ihr Schicksal, ohne Gebährmutter und manch Frau ohne Scheide geboren worden zu sein, ohnehin genug zu leiden haben!) vielleicht die Chance haben, ein KIND AUF DIE (...)
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