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Aus dem Foto-Archiv: SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Gabriele Heinisch-Hosek und ihre Vorgängerin Barbara Prammer.
Wien - Arbeitsmarkt, Arbeitszeit und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind die drei Schwerpunktthemen, denen sich die SPÖ-Frauen in den kommenden zwei Jahren widmen werden. Am Donnerstag hat die SPÖ den entsprechenden Leitantrag für den Parteitag beschlossen. Gefordert werden darin unter anderem verpflichtende Frauenförderpläne für Unternehmen. Diese Förderpläne sollen auch an staatliche Aufträge und Wirtschaftsförderung gekoppelt werden, heißt es darin. Das Grundsatzpapier wurde in den vergangenen Wochen unter Mitwirkung Hunderter Frauen erarbeitet.
Konkret gefordert werden unter anderem "gleicher Lohn für gleiche Arbeit", mehr Arbeitnehmerinnenschutz und neue Chancen für Migrantinnen. Die SPÖ-Frauen wollen auch eine Neubewertung der Arbeit und Frauenförderung auf allen Ebenen des Betriebes. Neben den verpflichtenden Frauenförderplänen sollen für Frauen spezifische Aus- und Weiterbildungsprogramme angeboten werden. Gepocht wird ferner auf eine Quotenregelung in Vorständen und Aufsichtsräten auch in der Privatwirtschaft. Im Leitantrag wird hier auf den von der SPÖ-Bundesfrauenvorsitzenden Gabriele Heinisch-Hosek erstellten Leitfaden für betriebliche Frauenförderung verwiesen.
Grundsatzpapier aus Online-Diskussion
Das Grundsatzpapier mit den politischen Schwerpunkten für die kommenden zwei Jahre wurde von den SPÖ-Frauen erstmals im Dialog mit interessierten Frauen formuliert. In Online-Diskussionen sowie einer Gesprächsrunde von 40 Frauen und Frauenministerin Heinisch-Hosek wurden die Positionen erarbeitet. Der SPÖ-Parteitag findet am 13. Oktober statt, tags davor die Bundesfrauenkonferenz. (APA, 20.9.2012)
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Solange die Frauen auch dieselbe Anwesendheitszeit an einem Arbeitsplatz wie die Männer aufweisen, sollen sie auch denselben Lohn erhalten, abzüglich ihrer Abwesenheit wegen Depressionen und Zeitverschwendung bei ihrer Partnersuche am Arbeitsplatz. Facebook, PartnerInnenportale und anderer Krimskram.
Ja, in Norwegen hat man die staatliche Genderforschung mit einem Jahresbudget von 56 Millionen abgeschafft.
http://agensev.de/agens-mei... t-updates/
Tüchtige Frauen brauchen keine Förderungen von dieser Dame und gerade deshalb sind sie eben tüchtig! Ich kann mir vorstellen, daß sie eher auf die Postenvergabe Einfluß nehmen will! In der Privatwirtschaft undenkbar!Nebenbei bemerkt ist die Quotenregelung sowieso ein Schwachsinn, denn man braucht nicht Mann oder Frau, sondern die höchstqualifizierte Person und die Entscheidung pro und kontra sollte gefälligst demjenigen,welcher die Person auch bezahlt, überlassen bleiben.
SK hat aber eine ganz andere, konservativere Ausgangssituation.
In Ö. haben wir eher ein Problem bei den Männern, was das Studieren angeht. Das Thema Studiengebühren ist ausserdem Geschlechtsneutral, und diese paar Euro halten niemanden der wirklich will, vom Studieren ab.
Wenn 2 Kinder (1 Junge und 1 Mädchen) da sind und das Geld nur für ein Kind reicht, dann wird fast ausschließlich der Junge bevorzugt! Lies hier mit, wie der "Männer sind mehr wert"-Wahnsinn noch in den konservativen Köpfen drinnen ist.
Die paar Euro? Gusenbauer, postest du hier etwa mit?
Btw. ist's egal welche Ausgangssituation SK hat. Es geht schließlich nur um den Lösungsansatz für ein Problem, das wir auch haben.
Studiengebühren: ca. 360€ pro Semester
= 60€ pro Monat (auf das Jahr aufgeteilt)
Wieviel benötigen Sie für Wohnung, Kleidung, Essen, Ausgehen, Freizeitbeschäftigung, Mobilität im Jahr?
Also so zu tun, als würden sie die 60€ pro Monat am Studieren hindern ist quatsch. Würden Sie nämlich so wenig Geld zur verfügung haben, dass sie das nicht aufbringen können, ist es über Studienbeihilfe abgedeckt sein.
Diese Höhe der Studien-Gebühren ist kein Hinderungsgrund zu Studieren.
wenn das Kind durch die Erwerbstätigkeit ein Jahr verliert.
Das sind 6.204 Euro im Jahr bzw. 85.369 ATS.
Für beide Elternteile bedeutet das 170.738 ATS/Jahr bzw. 12.408 Euro/Jahr Belastung.
60€ pro Monat ist wenig? Bist wohl ein Königskind ... Hauptberuf Sohn!
JedeR weiß, dass die Rechten und Konservativen sich die Bildungseinrichtungen aneignen wollen um dem Volk das Recht auf Bildung zu stehlen! Nur Bildung kann unsere Pensionen sichern, weil dadurch höherwertige Jobs entstehen und die Steuereinahmen steigen! Wer der Bildung Stolpersteine in den Weg legt, ist in meinen Augen ein kompletter Vollpfosten! :(
Deine Rechnung musst du mir erklären.
Was kostet dich 517€ pro Monat?
60€ pro Monat ist nicht wenig - es ist aber nicht so viel, als dass es jemanden am Studieren hindert (im Vergleich zu den restlichen Kosten, die für Wohnung, Kleidung, Essen, Ausgehen, Freizeit, etc. anfallen)
Und ja, wenn für dich jeder, der 60€ im Monat für Ausbildung zusätzlich aufbringen kann, ein Königskind (was du dir darunter auch immer vorstellen willst) ist, dann gibt es in Österreich wohl sehr viele Königskinder.
By the way, ich habe für mein Studium von meinen Eltern nichts bekommen, da sie sich das nicht leisten konnten. Ich bekam Studienbeihilfe vom Staat (ich Königskind ;-)
http://www.jugendwohlfahrt.at/rs_regelbedarf.asp
"...von meinen Eltern nichts bekommen..." Es gehört zum guten Ton, den Kindern das vorzuenthalten, was ihnen gesetzlich zusteht ;-)
.
Der Regelbedarf (Geld) eines Kindes liegt aber unter den "Regelbedarf" (Existenzminimum) eines Erwachsenen und ist nur eine Richtlinie, kein "Anspruch" des Kindes.
Zudem ist der Regelbedarf, ebenso wie die Bemessung des Unterhaltspflichtigen, für Töchter genau gleich, wie für Söhne. Daher ist Ihre vorangegangene Behauptung, gerade bezüglich Geldunterhaltspflichtiger Elternteile, absoluter Unsinn.
Wie man hier sehr deutlich sehen kann,
http://bit.ly/Shnp8s
http://bit.ly/QeSwFO
liegt der Anteil an Buben in Lehrberufen weit über dem der Mädchen und davon, dass Mädchen seltener ein Studium bzw Hochschule finanziert wird, kann garkeine Rede sein.
in Naturalien leisten, wird mal wieder negiert. Ach ja, die Arbeit der Mütter ist ja kostenlos und darf deshalb nicht bewertet werden :)
Wenn das Jugendamt die Obsorge übernimmt, dann haben auch beide Elternteile ihren Anteil zu zahlen.
Wollten volljährige Studierende zu ihrem Recht kommen, dann müssten sie meistens ihre Eltern vor Gericht zerren. Das macht natürlich kaum jemand.
Allein deine Argumentation zeigt mir, dass du auch so Elternteil bist, der mit großer Leidenschaft sein Kind über den Tisch zieht ;-)
Am "Naturalunterhalt" wurde nichts negiert, aber der hat nunmal nichts mit dem Regelbedarf zu tun.
Der Unterhalt für Kinder besteht (wie in bestehenden Familien) grundsätzlich auf Naturalunterhalt, wobei natürlich auch finanzielle Kosten anfallen. Anspruch auf Geld in Form von Unterhaltszahlungen (nach Bemessung), entsteht nur bei getrenntem Wohnsitz wenn damit der Naturalunterhalt wegfällt. Ansonsten teilen die Eltern ihren Lebensstandard mit dem Kind und selbst auf Taschengeld besteht kein rechtlicher Anspruch.
Was leisten Mütter kostenlos, Naturalunterhalt?
Na das entspricht ja nur ihrem Anteil an Unterhaltsleistung. So gesehen leisten Väter Geldunterhalt ja auch kostenlos.
Wie kommen Sie auf kostenlose Arbeit? Noch nie etwas von Unterhalt gehört?
Wenn die Mutter daheim die Kinder betreut hat sie gratis ein Dach über dem Kopf und Essen für sich und die Kinder, weil normalerweise der Vater erwerbstätig ist und so für seine Familie sorgt. Davon kann eine Familie dann leben. Vom Windeln wechseln alleine kann man nicht leben.
Beide Arbeiten (Hausarbeit - u Erwerbsarbeit) sind gleichwertig!
haben wir einer ehemals guten Bildungspolitik zu verdanken. Jede Frau die studieren durfte und eine Tochter zeugte, hatte eine Vorbildwirkung und war Bildungsmultiplikatorin. Bei den Verschiebungen wär ich mir nicht so sicher. Die Bildung der Frau wird nämlich spätestens mit ihrer Mutterschaft wieder auf Babyniveau gesetzt :)
Ich bin am Land aufgewachsen und kann mich an keine Familie in der Umgebung erinnern wo Burschen mehr Wert waren.
Ich beobachte mehr dass die Söhne arbeiten gehen, mussen ja Geld verdienen und die Töchter gehen stattdessen studieren.
Und die leute welche studieren gegangen sind, ahben alle gearbeitet um sich ua die Studiengebühren zu finanzieren. Länger hat dadurch niemand gebraucht.
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