Bundesrat stimmte für Frauenquote

21. September 2012, 13:00

Frauenanteil in den Aufsichtsräten von börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen von 20 Prozent ab dem Jahr 2018 und 40 Prozent ab 2023 fixiert

Berlin - Der deutsche Bundesrat hat sich für eine gesetzliche Frauenquote in Spitzenpositionen in der Wirtschaft ausgesprochen. Ein entsprechender Vorstoß aus dem SPD-regierten Hamburg fand am Freitag auch mit den Stimmen der CDU-geführten großen Koalitionen in Sachsen-Anhalt und im Saarland eine Mehrheit. Er schreibt einen Frauenanteil in den Aufsichtsräten von börsennotierten und mitbestimmten Unternehmen von 20 Prozent ab dem Jahr 2018 und 40 Prozent ab 2023 vor. Der Gesetzentwurf ist damit automatisch in den Bundestag eingebracht.

Die Quote würde nur Gesetz, wenn auch der Bundestag grünes Licht gibt. Eine Zustimmung der schwarz-gelben Regierungsmehrheit gilt angesichts der strikten Ablehnung der FDP aber als unwahrscheinlich.

Kein Fortschritt durch Freiwilligkeit

Deutschland brauche "endlich die Geschlechterquote für Aufsichtsräte", begründete Hamburgs Justizsenatorin Jana Schiedek (SPD) den Vorstoß. "Ohne verbindliche Regelung geht es nicht." Freiwillige Lösungen hätten keine Fortschritte gebracht. Derzeit liege der Anteil weiblicher Führungskräfte in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen in Deutschland nur bei etwas über zehn Prozent. Die Justizministerin von Sachsen-Anhalt, Angela Kolb (SPD), sagte, erstmals bekenne sich damit ein oberstes Verfassungsorgan zur Geschlechterquote. Sie wolle eine Gleichstellung "auch in den Chefetagen der Wirtschaft". (APA, 21.9.2012)

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11 Postings
Mario Sedlak
Mario Sedlak
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24.9.2012, 20:01
Und wann kommt die Männerquote für Alleinerzieher?

und was ist mit Linkshändern?

für die wird mal wieder nix getan...

rrrrrrb

In der Deutschen Krankpolitik scheinbar schon.
Es gibt in Deutscland mehr linkshändige Frauen als linkshändige Männer. Ihre Politik beweisst das.
Weich im nehmen, hart im geben. Auch Schmarotzer gennant. Ich bin für die Frauenquote in der Samenbank.

In schweren Zeiten
muss man flexibel bleiben

die formulierung vom gesetz ist schon diskriminierend

wenn weniger frauen als männer sind muss die quote mind. 40% betragen

ist die quote aber 80% frauen 20% männer -> nix. heile welt. alles super.

es heisst nämlich nicht "jedes geschlecht muss mit mind. 40% vertreten sein" sondern nur für frauen gibts untergrenzen

es nervt schon langsam; _NICHTS_ wird geschlechtsneutral gemacht sondern feminisiert; geschlechtsneutral ist gar nicht gefragt sondern FRAU vor MANN zurück soweit es nur möglich ist, alles unter dem deckmantel von "gleichberechtigung"

Da haben Sie was falsch gehört, gelesen und/oder verstanden

"Demnach müssen in Aufsichtsräten künftig beide Geschlechter mit mindestens 40 Prozent vertreten sein." https://www.bundesrat.de/cln_101/n... __nnn=true

23 grüne striche für ...

... eine selbstgerechte und neunmalkluge Kritik, die sich nicht die Bohne um die Fakten bemüht...

Wie viel Prozent dieser Unternehmen wurden von Frauen gegründet?
So hoch darf der verpflichtende Anteil an Frauen im Vorstand sein, und keinen Punkt mehr.

Freiwillig ist natürlich eine andere Sache.

Jetzt kann man nur hoffen, dass der Bundestag standhaft bleibt. Jetzt erst recht verhindern, sollte Merkel sagen! Immerhin sind ihr die Länderorganisationen in den Rücken gefallen. Das kann sie ja nicht so auf sich sitzen lassen!

ja na klar.
und es ist besonders gerecht und auch absolut sinnvoll.

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