Rechtsextreme wollen Kippa und Kopftuch verbieten

21. September 2012, 17:04

Marine Le Pen will das Verbot für Geschäfte, Verkehrsmittel und die Straße - Die Vollverschleierung ist in Frankreich seit 2011 verboten

Paris - Trotz der aufgeheizten Stimmung unter Muslimen in Frankreich hat die rechtsextreme Parteichefin Marine Le Pen ein vollständiges Verbot für das islamische Kopftuch und die jüdische Kippa in der Öffentlichkeit verlangt. Das Verbot solle für "Geschäfte, in Verkehrsmitteln, auf der Straße" gelten, sagte Le Pen der Zeitung "Le Monde" am Freitag. Sie hob hervor, dass es logisch sei, auch die jüdische Kopfbedeckung zu verbieten, wenn das islamische Kopftuch in der Öffentlichkeit untersagt werde.

Le Pen wies den Einwand zurück, dass dies "freiheitsbedrohend" sein könnte. Auf eine entsprechende Frage sagte sie: "Es ist verboten, nackt auf der Straße spazieren zu gehen. Ist das freiheitsbedrohend?" Sie sprach sich offenbar mit Blickrichtung auf Länder wie Saudi-Arabien auch dafür aus, Moscheen in Frankreich nicht mehr "direkt oder indirekt" durch Staaten finanzieren zu lassen. Die Moscheen müssten durch das Geld ihrer Gläubigen finanziert werden.

Vollverschleierung bereits verboten

Le Pen hatte als Präsidentschaftskandidatin im Wahlkampf in diesem Jahr bereits ein Verbot des islamischen Kopftuchs und anderer demonstrativer religiöser Zeichen gefordert, allerdings nur für die öffentliche Verwaltung des Staates und der Regionen. Für öffentliche Verkehrsmittel hatte sie lediglich angeregt, dazu Überlegungen anzustellen. Die Vollverschleierung etwa durch eine Burka ist in Frankreich in der Öffentlichkeit bereits seit April 2011 gesetzlich verboten. Unter den antiklerikalen Regierungen der Dritten Republik war in Frankreich das Tragen religiöser Kleidung in der Öffentlichkeit Priestern und Ordensleuten untersagt.

Die 43-jährige Marine Le Pen, die den Parteivorsitz der rechtsextremen Partei "Front National" (FN) vor eineinhalb Jahren von ihrem Vater Jean-Marie Le Pen übernommen hatte, hatte als Präsidentschaftskandidatin in diesem Jahr überraschend gut abgeschnitten und mit 17,9 Prozent der Stimmen das bisher beste Ergebnis für ihre Partei erzielt. Den Einzug ins Parlament hatte sie nur knapp verpasst. Infolge des Mehrheitswahlrechts ist die "Nationale Front" nahezu nicht in der Nationalversammlung vertreten. (APA, 21.9.2012)

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Seltsam

Woanders besteht die selbe Gattung Mensch geradezu darauf...

...wir sollten unserer linie treu bleiben...

...da werden wegen eines filmes und eines comics menschen getötet und verfolgt...auf dieses niveau sollten wir uns nicht begeben, wir haben das "so hoffe ich" vor ein paar hundert jahren hinter uns gebracht...

Ein paar Hundert? LOL.

Uniformierte Schlägerbanden fahren auf Pickups vor, stürmen Lokale der feindlichen Polit-Sekte, prügeln dort alles krankenhausreif bis tot, und flüchten. Zuletzt in den 1930ern, SA-Überfälle gegen Schwule und Kommunisten.

Eine Reihe an politisch motivierten Morden an einer religiösen Minderheit, Täter aus dem Umfeld einer Partei. Gedeckt von korrupten Beamten, die damit sympathisieren. Kaum ist diese Partei an der Macht, kommt es zu einem beispiellosen Raubzug, es wird enteignet, gedemütigt, erpresst, vertrieben. 30er.

...das kopftuch ist religiös motiviert und nicht politisch...

...politisch haben wir einen "möglichen rechtsruck" nie überwunden...

und was ist schlecht an einem - religiös motivierten kopftuch?

Rechtsextreme wollen Kippa und Kopftuch verbieten

Im Prinzip Rechtsextreme vs Rechtsextreme. WER zwingt denn die Frauen und oftmals schon Mädchen in die totale Verhüllung, faselt was von Tradition und Religion, und trägt selber Designeranzüge oder westliche Kleidung?????

Ui, jetzt kommt unsere Innenpolitik ins Spiel

Antwort: FPÖVP?

These: wer das Kopftuch locker sieht, muss auch die Scharia locker sehen.

mit brett vorm kopf läßt sich überhaupt schwer sehen. immer wenn die ultrarechte ecke sich gesetze überlegt, wird die scharia sowieso zum lärcherlschaas.

warum? wenn ein mädl ein kopftuch tragen will - hat das was mit scharia zu tun?

was er meint: kopftuch ist nicht kopftuch. es macht einen unterschied, ob ich mir ein kopftuch aus zweckmäßigkeit oder modischen gründen aufsetze und tragen kann, wann und wie ich will oder ob es vorgeschrieben ist.

aber nur weil es menschen gibt die dazu gezwungen werden - läßt das ja keinen rückschluß auf alle zu - die aus religiösen gründen kopftuch tragen

es gibt auch frauen die gezwungen werden sich aufreizend anzuziehen - deshalb ist aber nicht jede die das tut eine prostituierte -

und nicht jeder - der kein problem mit aufreizender kleidung hat ist automatisch für prostitution -

genauso wenig - wie nicht jeder der kein problem mit dem kopftuch hat - für die sharia - ja nicht einmal ein islambefürworter sein muss

deto bei einem kreuz um den hals, oder nonnen kleidung, usw

sie können auch ohne kopftuch und mit wallenden locken zur steinigung gehen. ideologisch und überhaupt wäre so ein verbot reine schikane rechter selbstbefriediger.

dann ist aber das gebot auch nichts anderes ;-)

nicht unwahrscheinliche Interpretation: die 7jährige wird in Richtung Scharia erzogen.

Sie sieht ihr Umfeld und will sich anpassen, um als erwachsen zu gelten. Das Kopftuch ist ein Detail davon.

bei der scharia muss man auch differenzieren - aber ich nehme an sie meinen damit - bestrafungen durch grausame gewalt -

menschen die dies befürworten gibt es in allen bereichen - nationalisten, christen, moslems komunisten, demokraten usw

auch in westlichen demokratien wird gefoltert - gibt es notstandsgesetze - bis hin zur standrechtlichen erschießung usw

nur nicht jeder der einer gruppe angehört - zu der auch welche gehören - die bei regel verstoß grausame gewalt anwendung befürworten - kann mit denen gleich gesetzt werden -

somit hingt der zusammenhang mit dem kopftuch - genausowenig wie christen,demokraten oder wissenschaftler,...- sind die moslems eine homogene gleichgeschaltete gruppe

nein, ich, ich meine nicht die Strafen. Das ist ein Randthema aber Teil des Ganzen.

Lesen sie z.B. eine Broschüre von Christine Schirrmacher. Die Scharia ist die Gesamtheit aller Regeln für die Moslems. Vorrangig ist das Familienrecht, die Geschlechterbeziehungen, Erbrecht aber auch diverse Verbote wie von Zins und Pacht, Schweinen und Hunden, Seidenhemden und Goldschmuck für Männer.....

ok verstanden - aber auch da gibt es gute und schlechte regeln - z.b. einige geschäftsmodele von sharia banken finde ich überlegenswert - vor dem aktuellen hintergrund -

aber einiges würde ich in meinem leben nicht - und auch im leben anderer nicht wollen -

aber wichtig ist in diesem zusammenhang - aus meiner sicht immer die freiwilligkeit

Meine Postings, ich, beabsichtigen fast immer trockenen Faktenbericht.

ich versuche nicht zu werten. Ich schütte Pfeffer in den Brei oder Salz in die Wunden, aber nur mit Fakten.

Das ist genauso, als ob ich sagen würde, dass jede(r), der/die mit einem Kreuzketterl herumläuft, für die (Wieder-)Einführung von Inquisition und Hexenverbrennungen ist.

Oder um ein Beispiel aus der Gegenwart zu nehmen: Abtreibungskliniken zu belagern und deren Ärzte und Patientinnen zu bedrohen und ggf. anzugreifen.

Es werden hier immer Äpfel mit Birnen verglichen. Einerseits die moderaten friedlichen Christen, andererseits die radikalen fundamentalistischen Moslems. No na net geht dieser Vergleich zugunsten der Christen aus. Man könnte es aber umgekehrt genauso vergleichen, dann geht der Vergleich auch umgekehrt aus.

Aber ein Äpfel-Birnen-Vergleich wird immer hinken, und fällt in die Kategorie Blödsinn.

Eine meiner Informationsquellen, MP1, ist der staatlich hoch geehrte Anas Schakfeh.

Was sind ihre Quellen? Der Islam ist übrigens nicht vorrangig gewalttätig oder gar terroristisch. Er vertritt eine ideale moralische Gesellschaftsordnungen, jedoch mit Sanktionen für ÜbertreterInnen schon im Diesseits.

Informationsquellen wozu genau? Meine Meinung hab ich mir aus vielen verschiedensten Quellen gebildet. Bin aber natürlich kein Theologe (eher das Gegenteil: Atheist), finde auch nicht, dass das für irgendwas nötig wäre.

Ich kann's nur noch einmal wiederholen. Religion ist wie ein Kaugummi, den jeder in beliebige Richtungen ziehen kann, entweder in gute bzw. harmlose, oder in schlechte. Glücklicherweise sind die harmlosen die Mehrheit, mehr Lärm machen die anderen.

Und der Fehler, wie schon gesagt ist jener, dass meistens die guten unter den Christen mit den bösen unter den Moslems verglichen werden, mit dem logischen Ergebnis. Vergleicht man gleiches mit gleichem, kommt man auch auf's gleiche Ergebnis.

Wesentlichster Bestandteil von (u.a. religiösem) Fundamentalismus ist, anderen seine eigene Weltanschauung aufzuzwängen.

Frauen, die freiwillig ein Kopftuch tragen wollen, dieses zu verbieten, ist solcher Fundamentalismus.

Wäre genau dasselbe, wie Christen Kreuz-Ketterl zu verbieten. Es gibt zwischen Muslimas mit Kopftuch und Christen mit Kreuz-Ketterl (immer vorausgesetzt, dass beide es freiwillig tragen) keinen Unterschied.

Es gibt da schon Unterschiede: das Kopftuch wird ausschließlich von Frauen getragen, um ihren Liebreiz vor den vielen lüsternen Männern zu verbergen.

Ein eigentliches Zeichen einer Religionszugehörigkeit ist es im Prinzip nicht. Nur ist es in einer bestimmten Religion besonders verbreitet. Das Kopftuch ist kein Symbol, sondern eine bestimmte Umsetzung einer religiös vorgeschriebenen "Tugendhaftigkeit".
Die jüdische Kappe ist da schon deutlicher religiös verbrämt: sie symbolisiert eine Unterwerfung bzw Respekt vor deren Gott. Eine "richtige" Kopfbedeckung ist es nicht, sondern nur andeutungsweise und symbolisch.

Das Kreuz ist ein klares Symbol, bzw Bekenntnis zu einer Religionszugehörigkeit. Wird sowohl von Frauen als auch von Männern als Zeichen einer Verbundenheit zu einer Glaubensgemeinschaft getragen und setzt per se keinerlei (auch nicht symbolisch) Glaubensinhalt um.

in der heutigen aufgeklärten zeit ist es bei jungen meist ein religiöses zeichen. und die frauen tragen sehr gerne ihre haare offen. den es ist wie ein schmuck.

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