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Berlin - Viele Beschäftigte in Deutschland fühlen sich in ihrem Unternehmen nicht ausreichend dabei unterstützt, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren. Lediglich acht Prozent der Frauen sind der Meinung, dass ihr Betrieb alle wesentlichen Leistungen dafür bereithält, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Untersuchung der Unternehmensberatung A.T. Kearney ergab. Nur 13 Prozent der Männer mit Kindern fühlen sich demnach von ihren Unternehmen aktiv dabei unterstützt, ausreichend Zeit für ihre Familien zu finden.
Die überwiegende Mehrheit der Befragten (83 Prozent) ist der Überzeugung, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in ihrem Unternehmen noch keine Selbstverständlichkeit ist. Nur elf Prozent der Frauen mit Kinderwunsch zwischen 30 und 40 Jahren finden, dass sich Führungskräfte in ihrem Betrieb "glaubhaft und nachhaltig" für die Vereinbarkeit von Familie oder Kindern und Beruf einsetzen. Mit dem Angebot an flexibler Heimarbeit ist lediglich jede fünfte beschäftigte Frau mit Kind in Deutschland zufrieden.
Karriere-Aus wegen Kind
Generell befürchtet der Umfrage zufolge fast jede dritte Frau in Deutschland, dass die Entscheidung für Familie gleichbedeutend ist mit einem Votum gegen die Karriere. 42 Prozent der Frauen stimmen der Aussage zu, dass bei familienbedingter Teilzeitbeschäftigung der "Zug ohne sie weiter fährt".
Für die Umfrage wurden knapp knapp 1.800 Beschäftigte aus mehr als 400 Unternehmen befragt. Beteiligt waren an der Studie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, das Infas Institut für angewandte Sozialforschung sowie in Kooperation das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit. (APA, 26.9.2012)
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"Generell befürchtet der Umfrage zufolge fast jede dritte Frau in Deutschland, dass die Entscheidung für Familie gleichbedeutend ist mit einem Votum gegen die Karriere."
mich wundert, dass so viele frauen überhaupt eine karriere anstreben. die scheinen, trotz aller berufsausbildungs- und danach job-wahl einen deutlich kräftigeren zug zur karriere zu haben. unter männern sieht man nicht so viele, die die leiter rauf wollen.
was leider untereht (eh klar, wir sind auf diestandard): nur 13% der männer mit kindern fühlen sich von ihren unternehmen aktiv dabei unterstützt, ausreichend Zeit für ihre Familien zu finden.
die unzufriedenheit mit der work-family-balance ist offenbar geschlechtsneutral.
Dem liegt eine Zweideutigkeit im Begriff "Karriere" zugrunde. Viele stellen sich darunter so etwas wie "Vorstand eines internationalen Konzerns werden und fette Zigarren rauchen" vor. Aber Karriere kann man auch in kleinerem Umfang machen: Befördert werden, mehr Verantwortung übernehmen, ein kleines Team innerhalb des Betriebs leiten, sich als Autorität in einem Gebiet etablieren, einen kleinen Betrieb ausbauen, eine besser bezahlte Stelle finden etc. Eben so etwas wie eine zufriedenstellende berufliche Laufbahn. Danach streben viele - Männer wie Frauen. Tragischerweise lässt sich schon der zweite - weitaus weniger enge - Karrierebegriff für Frauen schlecht mit Familie vereinbaren.
Sind wohl auch diejenigen Betriebe und Konzerne, die immer so großartig "Flexibilität" von den Angestellten und Arbeitern fordern??
hier gehts zwar nicht um GO, aber bitte. reden wir halt über irgendwas anderes:
warum jammern die mütterrechtler wg der situation der alleinerzieherinnen immer so herum? kinder als eigentum betrachten und dem vater entziehen - und sich dann wundern, warum das leben so stressig ist?
aber meinen sie nicht, dass die Männer da nicht wirklich am Drücker sind? Als einzige Handlungsvariante haben sie, sich auf Geschlechtsverkehr ohne Verhütung einzulassen. Alles andere liegt bei der Frau, ob Abtreibung, ob Ehe und Familie oder Alleinerzieherinnenmodell und sie zahlen nur, in Summe hat der Mann da nicht viel mitzubestimmen.
da hilft nur eine partnerin, die etwas moderne ansichten hat ;)
wenn man kinder hat, sollte man solche sachen wie karenz schon vorher abklären. wenn die partnerin vehement gegen die karenz des mannes ist, kann man sich eh schon vorstellen, in welche richtung das dann mal gehen wird. niemand wird dazu gezungen, in sein eigenes unglück zu rennen.
Hilft leider nichts, weil die Frau bei der Trennung ihre modernen Ansichten jederzeit in unmoderne Ansichten wechseln kann und unser Familienrecht dafür sorgt, dass sie dann Alleinbesitzerin der Kinder wird.
Ein Kind kann man ja nicht aufteilen und Doppel- bzw Wechselmodelle sind im Familienrecht nicht vorgesehen.
Genau, auch Frauen werden nicht gezwungen in ihr Unglück zu rennen. Wenn sie die Karenzzeit teilen wollen, dann können sier sich ja auch einen Partner suchen, der das so plant.
Was wäre so schlimm daran, wenn in Deutschland ein Drittel weniger Menschen wären?
Womöglich würde die Zahl der Arbeitskräfte soweit sinken, dass die Arbeitgeber im Wettbewerb um die guten Arbeitskräfte eine bessere Vereinbarkeit mit der Familie bieten ...
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