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Moskau - Die regierungsnahe russische Jugendorganisation Naschi hat der Polizei nach eigenen Angaben eine Liste mit den Namen von sechs "flüchtigen" Aktivistinnen der feministischen Punkband Pussy Riot übergeben. Zugleich bat sie die Behörden, "die Beteiligung der sechs Frauen" an einer Protestaktion vom Februar in einer Moskauer Kathedrale "zu untersuchen", wie es am Freitag in einer Erklärung hieß. Zuvor hatte die Gruppe 50.000 Rubel (knapp 1.250 Euro) zur Belohnung für Hinweise auf Pussy-Riot-Mitglieder zur Verfügung gestellt.
Die Protestaktion der Band hatte sich gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet. Drei Musikerinnen wurden Mitte August wegen "Rowdytums" zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt. Zwei weitere Aktivistinnen setzten sich daraufhin ins Ausland ab. Der Prozess und das Urteil sorgten international für Empörung. Am Montag soll erstmals über einen Berufungsantrag der verurteilten Aktivistinnen verhandelt werden.
Das feministische Künstlerinnenkollektiv gründete sich im Herbst 2011 nach der Ankündigung von Wladimir Putin, erneut als Präsident zu kandidieren. Einige der etwa 20 Mitglieder leben seit der Festnahme ihrer Kolleginnen im Untergrund oder Exil. (APA, red, 28.9.2012)
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Jungschar halt ... unter anderem Symbol eben ... ;-)
Wundert mich, dass die noch für irgendwas Zeit haben, üblicherweise sind sie damit beschäftigt regimekritische Künstler wegen Pornografie zu verklagen oder Unterwäsche mit dem Konterfei ihres Angehimmelten zu verzieren. -> Das das nur ja keine(r) verkehrt anzeiht! ;-)
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