Liste "flüchtiger" Pussy-Riot-Frauen übergeben

28. September 2012, 12:02

Die regierungsnahe russische Jugendorganisation Naschi nennt der Polizei sechs Namen - Für Hinweise gibt es Belohnungen von knapp 1.250 Euro

Moskau - Die regierungsnahe russische Jugendorganisation Naschi hat der Polizei nach eigenen Angaben eine Liste mit den Namen von sechs "flüchtigen" Aktivistinnen der feministischen Punkband Pussy Riot übergeben. Zugleich bat sie die Behörden, "die Beteiligung der sechs Frauen" an einer Protestaktion vom Februar in einer Moskauer Kathedrale "zu untersuchen", wie es am Freitag in einer Erklärung hieß. Zuvor hatte die Gruppe 50.000 Rubel (knapp 1.250 Euro) zur Belohnung für Hinweise auf Pussy-Riot-Mitglieder zur Verfügung gestellt.

Die Protestaktion der Band hatte sich gegen den russischen Präsidenten Wladimir Putin gerichtet. Drei Musikerinnen wurden Mitte August wegen "Rowdytums" zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt. Zwei weitere Aktivistinnen setzten sich daraufhin ins Ausland ab. Der Prozess und das Urteil sorgten international für Empörung. Am Montag soll erstmals über einen Berufungsantrag der verurteilten Aktivistinnen verhandelt werden. 

Das feministische Künstlerinnenkollektiv gründete sich im Herbst 2011 nach der Ankündigung von Wladimir Putin, erneut als Präsident zu kandidieren. Einige der etwa 20 Mitglieder leben seit der Festnahme ihrer Kolleginnen im Untergrund oder Exil. (APA, red, 28.9.2012)

Na so eine Art ...

Jungschar halt ... unter anderem Symbol eben ... ;-)

Wundert mich, dass die noch für irgendwas Zeit haben, üblicherweise sind sie damit beschäftigt regimekritische Künstler wegen Pornografie zu verklagen oder Unterwäsche mit dem Konterfei ihres Angehimmelten zu verzieren. -> Das das nur ja keine(r) verkehrt anzeiht! ;-)

Die nennt sich auch Putin-Jugend ..

... und trotzdem stört das die wenigsten :-/

russland auf dem weg in die offene diktatur. wiedermal.

Siehe auch Saudi Arabien, Südstaaten USA...

aber das blenden solche Hetzer wie Du natürlich gern aus.

Mit dem Unterschied ...

... dass sich Russland von einem überkommenem Herrschaftssystem a la Saudi Arabien vor bald 100 Jahren befreit hat. Die Chance zur Weiterentwicklung wäre also theoretisch da gewesen! ;-)

Ob "Scheindemokratisch" oder "Undemokratisch" ist unterm Strich eh wurscht. Nur die Regime-Kollaborateure können dann nicht mehr daherschwafeln, dass sie das für eine "lupenreine Demokratie" halten.

Die haben die PJ (oder sagt man immer noch HJ?).

Aber wir haben die FEMEN, das Internet und die Zukunft!

Für Denunzianten, die noch dazu auf der falschen Seite stehen, ist da wahrlich kein Platz mehr.

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