Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Art Cologne: Ein Bild von Robert Longo.
Bern - Das Schweizer Parlament hat ein generelles Verhüllungsverbot, etwa für muslimische Frauen oder DemonstrantInnen, abgelehnt, wie Kathpress berichtete. Nach dem Ständerat hat demnach auch der Nationalrat am Freitag eine entsprechende Standesinitiative aus dem Kanton Aargau abgewiesen, berichtet die Schweizer katholische Nachrichtenagentur KIPA. Der Entscheid fiel demnach mit 93 zu 87 Stimmen bei drei Enthaltungen knapp aus.
Die Aargauer Standesinitiative wollte schweizweit in der Öffentlichkeit das Tragen von Kleidungsstücken, die das Gesicht ganz oder hauptsächlich verhüllen, verbieten. Bea Heim von der staatspolitischen Kommission, wo die Standesinitiative im Voraus beraten wurde, sagte, ein Verbot sei unverhältnismäßig. Es gebe kaum Frauen in der Schweiz, die sich aus religiösen Gründen ganz verhüllten.
Negatives Signal für TouristInnen
Ein Verbot wäre zudem ein negatives Signal an muslimische TouristInnen und würde in die Hoheit der Kantone eingreifen, gab die Juristin zu bedenken. Die Vermummungsverbote bei Demonstrationen müssten im Ermessensspielraum der Kantone bleiben, so Heim.
In Europa haben Frankreich und Belgien ein Burka-Verbot erlassen. In den Niederlanden hat sich die Regierung für ein Verbot ausgesprochen. (APA, 28.9.2012)
PassantInnen stellen sich gegen die Polizei - Seit 2011 ist in Frankreich die Vollverschleierung in der Öffentlichkeit verboten
Symbolischer Prozess zwischen Laizisten und Islamisten - Universitätsdekan soll Studentinnen geschlagen, diese wiederum sein Büro verwüstet haben
Emel Zeynelabidin hat dreißig Jahre ein Kopftuch getragen – Heute steht sie der Verhüllung als religiöse Praktik kritisch gegenüber
"Zukünftige Lehrerinnen sollten niveauvoll gekleidet sein, damit sie ihren Schülern gute Manieren beibringen", so der Rektor
Die Regierung erklärt ein mehr als 200 Jahre altes Verbot für ungültig - Formal aufgehoben wurde das Archivstück aber nicht
Oberster Gerichtshof gibt Klägerin recht, die von einer privaten Einrichtung entlassen wurde - Innenminister bedauert Urteil
Kurze Kleidung erleichtere eine Vergewaltigung - Bei Verstoß drohen Haftstrafen - Ehefrauen-Zeremonie davon ausgenommen
Die Regierung Erdogans schafft die Schuluniformen ab - Säkularisierte Opposition befürchtet die Schaffung eines islamischen Staates
RichterInnen weisen Klage zweier Musliminnen zurück - Das Tragen der Burka widerspreche dem Prinzip der Geschlechtergleichheit
Eine Lehrerin wurde in Luxor verurteilt, weil sie zwei Schülerinnen die Haare abschnitt - Attacken in Kairoer U-Bahn
Leiterin der deutschen Antidiskriminierungsstelle sprach von Urteil "mit Signalwirkung"
Mustafa Abdel Jalil, Chef des Nationalen Übergangsrats, hat während der Zeremonie zur Übergabe der Macht an das Parlament eine unverschleierte Moderatorin abgelehnt
Gerichtsurteil könnte landesweit richtungsweisend sein
Obwohl sich die FIFA für kopftuchtragende Fußballspielerinnen aussprach, widersetzt sich der französische Fußballverband und verbietet es weiterhin
Marine Le Pen will das Verbot für Geschäfte, Verkehrsmittel und die Straße - Die Vollverschleierung ist in Frankreich seit 2011 verboten
Ehefrauen von AKP-Politikerinnen als Symbolfiguren: Laut Ministerpräsident Erdogan hätten sich die Zeiten eben geändert
Frauen dürfen in Timbuktu außerdem nach 23.00 Uhr nicht mehr auf die Straße - Inhaftierten droht Bußgeld
Schach als eine der wenigen Sportarten, bei der Frauen und Männer gegeneinander antreten - Bei der Frauen-EM im türkischen Gaziantep gab es nun Kleidervorschriften
Premiere fürs Staatsfernsehen unter Mursi: Was für die einen Ausdruck gesellschaftlicher Entwicklung ist für andere Schritt zu durchgreifender Islamisierung
Innenminister ist der Ansicht, dass Ganzkörperverschleierte auf der Straße weniger geworden sind
Akademische Kleidervorschriften erlauben Männern künftig das Tragen von Röcken
Ausdruck einer Symbolpolitik und für den Rechtspopulisten Geert Wilders "fantastische Neuigkeiten" - Niederlande sind die Dritten im Verbotsreigen
Kopftuch Pflicht, seit Kadyrow Präsident ist: Medni Kadyrowa hat eigenes Label, das für passende Kleidung sorgt
Nach Angaben der französischen Regierung hat sich seit Inkrafttreten des Verbots die Zahl der Trägerinnen von Vollschleiern halbiert - Es gab 7 Verurteilungen, 240 Verwarnungen
Wenn 2 das Selbe tun, ist es nie das Gleiche.
So geht also eine liberale Gesellschaft mit dem rechtspopulistischen extremklerikialen Kleidungsdiktat um!
Keine Toleranz der Intoleranz!
Die Werte der Aufklärung werden schon wieder religiösen Eiferern geopfert!
mit burka schneller durch die flughafenkontrollen:
http://www.achgut.com/dadgdx/in... schneller/
Dass jemand einfach durch gewunken wird, weil sie (er?) eine Burka trägt, habe ich noch nicht erlebt. Und diese in Text gegossene Unterstellung von irgendwem im Internet ist vielleicht ein origineller Beitrag zur Frage nach dem Sinn von Flughafenkontrollen im Allgemeinen (der existiert nämlich nicht) - aber kein hilfreicher Tipp um schneller durchzukommen.
Das geht, indem man sich vorher als körperbehindert ankündigt - dann wird man von den freundlichen Herrschaften vom Flughafenpersonal im Rollstuhl quer durch den Flughafen geschoben und braucht nicht in der Schlange zu stehen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.