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Belgrad - Die in Belgrad für 6. Oktober angesetzte Regenbogenparade ist in Serbien erneut zu einem heißen Diskussionsthema geworden. Die Europäische Union fordere nicht ausdrücklich von Serbien, die Abhaltung der Parade zu ermöglichen. Diese würde Belgrad jedoch bei seiner EU-Annäherung behilflich sein, erklärte am Freitag der slowakische Europaabgeordnete Eduard Kukan. Eine Absage oder ein Verbot der Parade würde in den Bereich der Achtung der Menschenrechte gehören und dies wäre im Bericht des Europäischen Parlamentes zu Serbien berücksichtigt werden, präzisierte Kukan, Chef der Delegation des Europäischen Parlamentes für Südosteuropa, bei einem Besuch in Belgrad.
Der serbische Ministerpräsident und Innenminister Ivica Dacic erklärte am Donnerstag im Parlament, dass eine endgültige Entscheidung der Behörden über die Abhaltung der Parade in den kommenden Tagen gefällt werde. Dacic hatte im Vorjahr die Regenbogenparade aus Sicherheitsgründen untersagt, nachdem es 2010 in Belgrad zu heftigen Krawallen von ultranationalistischen GegnerInnen der Parade gekommen war, bei denen auch Dutzende Polizisten verletzt worden waren. Die sozialistische Parteifreundin des Ministerpräsidenten und Gesundheitsministerin Slavica Djukic-Dejanovic sprach sich am Freitag für die Abhaltung der Parade aus. Sie würde dem Ansehen Serbiens keinen Schaden zufügen, meinte sie.
Angekündigte Proteste
Die staatliche Presseagentur Tanjug berichtete zuvor, dass die Polizei alles, was in ihren Kräften stünden, unternehmen würde, um die Abhaltung der Parade zu ermöglichen. Von den Sicherheitsdiensten würden die Sicherheitsrisikos derzeit noch bewertet, berichtete die Presseagentur.
Einen Protest vor dem Regierungsgebäude hat für 6. Oktober die nationalistische Organisation "Dveri" angekündigt, die sich der Homosexuellen-Parade widersetzt. Dagegen sind erneut auch mehrere ultranationalistische Organisationen.
Serbische Homosexuellen-Verbände haben für die kommende Woche eine Reihe von Diskussionen und Kulturereignissen in Belgrad angekündigt, die der Parade vorausgehen sollen. Ihre Anwesenheit bei der Regenbogenparade haben soweit drei Europaabgeordnete - Jelko Kacin, Keith Taylor und Maria Cornelissen - bestätigt. Von heimischen PolitikerInnen sind solche Zusagen bisher noch nicht gekommen. (APA, 28.9.2012)
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Was genau unterscheidet denn eine ultranationalistische Organisation von den "gewöhnlich-nationalistischen"?
Ich versteh die Aufregung gar nicht. Lassen Sie die Homosexuellen doch marschieren!
Ich versichere Ihne:
1. Keiner wird ganz Serbien als Schwul bezeichnen!
2. Es wird auch ganz sicher keiner über Ihre Politik lachen, weil Sie so "weich" ist
3. Sie werden nicht verpflichtet, auch schwul zu werden , nur weil Sie toleranter sind :-)
4. Sie dürfen weiterhin Frauen (od. Männer, je nachdem, was Sie wollen) küssen
Heteros brauchen nicht eine Parade abhalten, da sie sich nicht um mehr Rechte bemühen müssen (naja, mal von den Minderheiten in Serbien abgesehen)
Also Zusammenfassung:
Warum ist es so schlimm, dass einige eben schwul sind? Das ändert an ihrem pers. Leben NIX!
Lassen Sie sie einfach so sein, wie die wollen.
... lenkt ein bisschen davon ab, dass es sich dabei um eine "politische Kundgebung" wie z.B. einer Demonstration handelt. Inhalt ist der, dass serbische Homosexuelle Rechte einfordern. Und das ist etwas, was eine ordetlichen Demokratie schon zulassen muss - inkl. Personenschutz für die Teilnehmer.
"ich verstehe trotzdem nicht warum man Hommosexuelle anders behandeln muss al Heteros, sie haben ja überall die gleichen Rechte wie Heteros.. Oder sehe ich da etwas falsch?"
.
ja. Sie sehen da etwas (komplett) falsch.
in den meisten ländern der welt (inklusive Serbien) dürfen sie weder heiraten noch eine "eingetragene partnerschaft" eingehen, und auch keine kinder adoptieren.
und in Serbien dürfen sie nicht mal für ihre rechte demonstrieren oder eine harmlose parade abhalten (was jedem kaninchenzüchterverein oder jedem nationalistenverband aber sehr wohl erlaubt ist).
also wie steht's nun mit den absolut gleichen rechten???
"ich verstehe trotzdem nicht warum man Hommosexuelle anders behandeln muss al Heteros, sie haben ja überall die gleichen Rechte wie Heteros.. Oder sehe ich da etwas falsch?"
ja. Sie sehen da etwas (komplett) falsch.
in den meisten ländern der welt (inklusive Serbien) dürfen sie weder heiraten noch eine "eingetragene partnerschaft" eingehen, und auch keine kinder adoptieren.
und in Serbien dürfen sie nicht mal für ihre rechte demonstrieren oder eine harmlose parade abhalten (was jedem kaninchenzüchterverein oder jedem nationalistenverband aber sehr wohl erlaubt ist).
also wie steht's nun mit den absolut gleichen rechten???
.
ja. Sie sehen da etwas (komplett) falsch.
in den meisten ländern der welt (inklusive Serbien) dürfen wir weder heiraten noch eine "eingetragene partnerschaft" eingehen, und auch keine kinder adoptieren.
und in Serbien dürfen sie nicht mal für ihre rechte demonstrieren oder eine harmlose parade abhalten (was jedem kaninchenzüchterverein oder jedem nationalistenverband aber sehr wohl erlaubt ist).
also wie steht's nun mit den absolut gleichen rechten???
Also 1) ja, die gibt es, heißt z.B. Love Parade
2) WARUM ist die falsche Frage. Warum musst du sinnlose Postings schreiben? Warum willst du anderen vorschreiben, was sie dürfen und was nicht?
Die Frage ist eher: Warum sollte man etwas, das man tun will, NICHT tun, wenn es niemand anderem schadet?
In was kann Geld denn besser investiert werden als in zB Meinungs- und Demonstrationsfreiheit und letztlich den Schutz der Menschenwürde? Vielleicht in stärkeres Militär?
Abgesehen davon würde genau KEIN Geld für Schutz benötigt, wenn es nicht so viele irre Gewalttäter geben würde, die nichts anderes zu tun als auf ihre Mitmenschen loszugehen.
Wobei sich die Diskussion sowieso erübrigt. Menschen, die auf andere Menschen spucken, weil sie nicht ihren zweifelhaften Normen entsprechen, sind für mich einfach das Letzte.
Die Argumentation "Die Love-Parades gibts nicht in Serbien, deshalb brauchts auch keine Pride" sagt eigentlich auch alles...
Sicherlich finde ich dass alle Minderheiten geschützt werden müssen, aber wenn sie sich selbst in Gefahr bringen wie z.B. an der Pride dann kann ich dass nicht verstehen.
Ich habe nich gesagt dass das Geld für den Chutz der Pride besser ins Milität gebuttert wird, aber es gäbe sinnvollere Investitionen als Abhaltung dieser Pride.
.
Sie meinen, die gefahr geht nicht von den gewalttätigen angreifern aus, sondern die lesben und schwulen "bringen sich selbst in gefahr"?
so wie eine minirockträgerin oder jemand, der ein religionskritisches cartoon zeichnet?
die sind also selber schuld (und nicht die täter), wenn sie vergewaltigt oder ermordet werden?
aha .....
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Sie meinen, die gefahr geht nicht von den haßßerfüllten angreifern aus, sondern die lesben und schwulen "bringen sich selbst in gefahr"?
so wie eine minirockträgerin oder jemand, der ein religionskritisches cartoon zeichnet?
die sind also selber schuld (und nicht die täter), wenn sie vergewaltigt oder ermordet werden?
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