Absicherung statt Illegalisierung

  • "Mama Illegal" geht dem Schicksal illegalisierter Putzfrauen aus Moldawien nach.
    foto: poool filmverleih

    "Mama Illegal" geht dem Schicksal illegalisierter Putzfrauen aus Moldawien nach.

Ed Moschitz diskutiert in zahlreichen Terminen über die politischen Folgen seines preisgekrönten Dokumentarfilms

Seit Freitag läuft der berührende Dokumentarfilm "Mama Illegal" von Ed Moschitz in den Kinos. Dieser beleuchtet das Schicksal dreier Frauen aus Moldawien, die ihre gesamten Ersparnisse jenen Schleppern opferten, die sie in der Hoffnung auf ein besseres Leben über die Grenze nach Westeuropa brachten. Die drei Mütter Aurica, Raia und Natasa arbeiten in Italien und Österreich als Putzfrauen, ohne gültige Papiere, getrennt von Kindern und Familie. Sie führen ein entbehrungsreiches Leben - alles Geld, das sie verdienen, schicken sie ihren Angehörigen. Ihr Wunsch nach einer besseren Zukunft fordert einen hohen Preis: Die Rückkehr nach vielen Jahren sieht anders aus als geplant. Zu Hause angekommen, stellen sie nämlich fest, dass ihnen ihre Heimat fremd geworden ist.

Der Film wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet:

  • Dienstag, 9. Oktober, 18.00, Burgkino Wien
    Podiumsdiskussion "Krank und nicht versichert - kein Mensch ist illegal" mit Martin Schenk, (Sozialexperte der Diakonie Österreich und Autor des Buches "Die Integrationslüge"), Carina Spak (Leiterin Amber Med) und Ed Moschitz, Moderation: Sibylle Hamann (Autorin des Buches "Saubere Dienste"). In Kooperation mit Amber-Med und Diakonie
  • Dienstag, 23. Oktober, 20.00, Bildungshaus St. Virgil, Salzburg
    Sonderscreening im Rahmen der Armutskonferenz
  • Donnerstag, 8. November, 20.00, Metrokino Bregenz
    Publikumsgespräch mit Ed Moschitz u.a. In Kooperation mit CARE Österreich und Filmforum Bregenz

(APA/red, 1.10.2012)

 

 

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