Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Knapp 23.000 ehemalige Schlecker-MitarbeiterInnen, großteils Frauen, sind arbeitslos.
München - Der Vorschlag der deutschen Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen, arbeitslose Schlecker-Frauen zu Erzieherinnen und Altenpflegerinnen umzuschulen, erweist sich laut einem Zeitungsbericht in der Praxis als nahezu unmöglich. Nur 81 der knapp 23.000 arbeitslos gemeldeten ehemaligen Beschäftigten absolvierten eine mehrjährige Umschulung, etwa zur Erzieherin oder Altenpflegerin, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine bisher unveröffentlichte Statistik der Bundesagentur für Arbeit (BA). Laut "SZ" ist es die erste Erhebung, was aus den Schlecker-Frauen wurde. Die Arbeitsministerin wurde im Vorfeld für ihre Umschulungspläne kritisiert.
Nur ein Viertel mit neuem Job
Etwa 97 Prozent der knapp 23.000 von der Schlecker- und IhrPlatz-Pleite Betroffenen sind Frauen, rund ein Viertel von ihnen hat bisher eine neue Arbeit gefunden. 3.950 haben sich laut der Zeitung bei den Arbeitsagenturen ganz abgemeldet, weil sie in Mutterschutz gingen, vor der Pension stehen oder keine Leistungen erhalten, etwa weil ihr Ehepartner zu viel verdient. Nach Angaben von BA-Vorstand Raimund Becker absolvierten bis dato 10.000 Betroffene Weiterbildungsmaßnahmen.
Die von der Ministerin geforderte Umschulung zur Erzieherin scheitert dem "SZ"-Bericht zufolge häufig an den Vorgaben: So dürfe die Bundesagentur eine Umschulung maximal zwei Jahre fördern - die Ausbildung von Erzieherinnen dauere jedoch drei Jahre. Wer das dritte Jahr bezahlen muss, ist demnach zwischen Bund und Ländern umstritten. Nur in Einzelfällen sei bisher eine Lösung gefunden worden. (APA, 2.10.2012)
82 Prozent der über 50-jährigen ModeratorInnen in großen Rundfunkstationen in Großbritannien sind Männer
Ulrike Halbritter arbeitete viele Jahre in der Filmbranche, bevor sie im Coaching ihren Traumjob fand. Heute macht sie Menschen unabhängiger
Die deutsche Bundeskanzlerin lud rund 100 Spitzenmanagerinnen ins Kanzleramt, um über Frauenquoten und Berufschancen zu diskutieren - Opposition spricht von Wahlkampfmanöver
Kostenbeteiligung an Produktionstätten macht Arbeitsplätze sicherer - Regierung kündigt höheren Mindestlohn an
Die künftige Ex-Frau von Arnold Schwarzenegger will sich besonders um Frauen-Themen kümmern
Weil der Großteil der Belegschaft bereits zu Hause war, starben "nur" acht Personen - Nach Fabrikseinsturz: Anzahl der Toten auf mehr als 1.000 revidiert
Polizei setzt Tränengas gegen DemonstrantInnen ein - Internationale Handelsketten sagen Opfern Entschädigung zu
Studie: Berufsunterbrechung bringt strukturelle Nachteile - Informationswoche vom 15. bis 19. April
Das abz*austria erweitert das Angebot mit dem Frauenberufszentrum - In Kooperation mit AMS und Stadt Wien fließen 1,4 Millionen Euro
Bericht der ILO: 600.000 Menschen in Ländern des Nahen Ostens als Opfer von Zwangsarbeit
Höchsten Anteil hat Chemieunternehmen Henkel mit 30,4 Prozent Frauenanteil
Hartz-IV ist für Inge Hannemann der Gipfel eines seelenlosen Systems. Die Deutsche wagt den Kampf gegen Strafen, Ein-Euro-Jobs und ihren Arbeitgeber
19.500 Menschen waren 2012 in Karenz, darunter 60 Prozent Frauen - Ab Juli werden Voraussetzungen verschärft
Die gesetzlichen Vorgaben werden überwiegend erfüllt, bringt aber nicht den erhofften Effekt - Im Mai neue Gespräche der Sozialpartner
Wegen niedriger Einkommen betrifft dies zu 86 Prozent Frauen - AK fordert Abschaffung der Anrechnung des Partnereinkommens
Fragen nach Familienplanung und Rauchgewohnheiten sind tabu, jene nach Erkrankungen nicht immer
Mädchen mit technischer Ausbildung bleiben oft nicht in Berufsfeld - Expertinnen fordern Masterplan gegen alte Denkmuster
Programm mit neuen Daten aktualisiert und ab Dienstag als App erhältlich
Eine deutsche Initiative fordert Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich - Hierzulande sehen PolitikerInnen andere Prioritäten beim Thema Arbeit
Immer noch fast 90 Prozent Männer auf Vorstands- und Aufsichtsratsebene
Textildiskonter engagiert sich laut Clean-Clothes-Kampagne zu wenig für Sicherheitsstandards in seinen Zuliefererfirmen
Julia Pierson wird an der Spitze für den Schutz des US-Präsidenten Barack Obama zuständig sein
Neue Erkenntnisse in Sachen Führungsqualitäten: Weil Chefinnen eher faire Entscheidungen treffen können, stehen auch ihre Unternehmen besser da
Fünf AktivistInnen wurden vorübergehend festgenommen - Die Streikenden forderten die Wiedereinstellung 41 entlassener ArbeiterInnen
Der Heiratszwang für Mädchen hat zu neuen ausbeuterischen Arbeitsmodellen geführt - Das "Sumangali-Scheme" wirkt vor allem in Indiens Baumwollindustrie
Die Pflege- und Betreuungsberufe leiden an einem schweren Los. Historisch betrachtet wurden immer wieder vorwiegend Frauen, insbesondere in die Altenpflege gezwungen, entsprechend widerwillig wurde oft gearbeitet... so verdoppelt sich das schlechte Image.
Hier gilt es, an mehreren Schrauben gleichzeitig zu drehen.
...Wieso wird eigentlich (auch in deutschen Artikeln) alles auf Englisch übersetzt, wenns ein adäquates Wort (in diesem Fall "Pflegeberufe") auch in Deutsch gibt? Wieso sagt man dann nicht gleich "Schlecker-Women"? Klingt doch viel fetziger....
dein letzter sinnentbehrender kommentar kommt nicht durch, scheint es :).
ich bin kein herr oberlehrer sondern eine viel reisende und fremdsprachig lesende weibsperson und würde informationen auch nicht rechthaberisch persönlich nehmen.
dass viele menschen (eben nicht nur männer sondern auch frauen) sich nicht entschließen können, einen "care"-beruf anzunehmen (ich bin wohl auch nicht anders) und die gesellschaft solche tätigkeiten nicht entsprechned würdigt, ist eine traurige tatsache für die menschheit.
es ist tatsächlich so, dass wir im deeutschen nicht für jeden begriff ein wirklich passendes wort haben.
"care" = sich kümmern, nicht gleichgültig bleiben, umsorgen, ... man kriegts kaum hin.
ebenso "share", übersetz das mal. teilen ist eigentlich "divide" aber gemeinsam nutzen oder zur verfügung stellen oder was immer ...
"happy" / "lucky" - unterscheide das mal auf deutsch mit einem attribut.
nix kapiert.
das ist es ja, to share und to divide sind zwei sehr verschiedene aktivitäten und wir haben nur ein wort dafür, ebenso wie für happy und lucky.
die holländer haben nur ein wort für stolz und trotz und kapieren den unterschied auch nicht.
ende des offtopic.
Pflegeberufe trifft es nicht (Kinderpädagogik ist kein Pflegeberuf..) und eine Aufzählung im Titel wäre zu lang gewesen. Care ist ein Überbegriff für Sorge-Arbeit und damit noch am ehesten geeignet, die betreffenden Berufe zusammenzufassen. lg, die Red
.. war die Anzahl der Entlassungen.
Aber nicht wegen der Menschen sondern wegen der schlechten Presse.
Dass 23.000 unterqualifizierte Beschäftigte nicht auf die schnelle Jobs bekommen, ist jedem klar.
Schlimm nur, dass es jetzt auch noch jemand klar gesagt hat!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.