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Wiesbaden - Deutlich weniger Geld als Männer verdienen auch Frauen in Deutschland. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag unter Berufung auf die aktuelle Verdienststrukturerhebung mitteilte, erhielten weibliche Angestellte im Jahr 2010 durchschnittlich 22 Prozent weniger Gehalt als ihre männlichen Kollegen. Der Verdienstunterschied zwischen den Geschlechtern habe sich damit im Vergleich zur vorherigen Erhebung im Jahr 2006 lediglich um einen Prozentpunkt verringert.
Besonders hoch sind die Unterschiede auf den Gehaltszetteln bei Führungskräften und TechnikerInnen. In diesen Bereichen verdienten Frauen laut Statistischem Bundesamt fast ein Drittel weniger als Männer. In akademischen Berufen waren es 28 Prozent. Die geringste Differenz bei der Bezahlung gab es zwischen weiblichen und männlichen Bürokräften. Dort verdienten Frauen vier Prozent weniger als Männer.
Je älter desto größer die Schere
Den Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge war der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern mit steigendem Alter höher. Für 24-Jährige und Jüngere habe er nur zwei Prozent betragen. In der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen waren es demnach elf Prozent, während er bei den 35- bis 44-Jährigen bereits bei 24 Prozent lag. Bei den 55- bis 64-Jährigen war er mit 28 Prozent am größten. (APA, 4.10.2012)
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dieStandard.at über die verschiedenen Zahlen zur Lohndifferenz, wie sie berechnet werden und warum die Schere kleiner wurde
http://www.profil.at/articles/... gleichheit
Jaja, ich weiß, das sind die Pösen... aber der Gegenbeweis fehlt immernoch...
(Hier die Gegendarstellungen:
http://diestandard.at/133318502... nermagazin
http://diestandard.at/133318513... ie-Chance)
http://www.vol.at/equal-pay... os/3215369
Noch was aus Dt.: https://www.destatis.de/DE/Presse... 4_621.html
http://www.faz.net/aktuell/b... 94273.html
https://www.destatis.de/DE/Presse... 5_621.html
Dort steht aber auch nicht sehr viel drinnen. Es wurde zwar nach Berufsgruppen getrennt, aber die Berufsgruppen sind noch immer groß genug (z.B.: "Akademische Berufe") um die Gehaltsunterschiede mit unterschiedlichen Tätigkeiten zu erklären. Es wurden jedenfalls keine identen Berufe (Automechaniker mit Automechanikerin) verglichen.
P.S.: Die generelle Abnahme des Einkommensunterschiedes bei jüngeren Menschen ist erfreulich.
wenn man nachdenkt dann, daß gleichberechtigung bei den löhnen schon erreicht ist.
je älter arbeitnehmer sind, desto mehr hängen ihnen noch ungleichbehandlungen vor aus den 90ern-70ern des vorigen jahrhunderts nach.
das was zählt ist die lohnschere die bei jüngeren kaum mehr vorhanden ist.....in 30 jahren wird sie dann auch bei den 50jährigen nicht mehr vorhanden sein.
Ich bin aber nicht ganz so optimistisch; der größere Unterschied kann auch als Folge des kleinen Unterschieds am Anfang herkommen (Stichwort: weniger Anfangsgehalt gefordert häng einem nach); find die Studie im Moment nicht, laut der das für ca. 10 % Unterschied verantwortlich gemacht werden.
Könnte auch mit unterschiedlicher Förderung und damit unterschiedlicher Qualifikation oder eventuellen Kinderpausen zusammenhängen.
Aber hoffen wir, Sie haben recht!
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