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Wien - "Gegen die unzumutbaren Rahmenbedingungen in elementaren Bildungseinrichtungen wie Kindergärten, Krippen und Krabbelstuben" protestieren am Samstag (6. Oktober) Kindergarten- und HortpädagogInnen spwie ihre AssistentInnen.
Die Berufsgruppe kritisiert zu große Gruppen in der Betreuung, zu kleine Gruppenräume und die geringen Verdienstmöglichkeiten. Auch der permanente Zeitdruck sowie der "Fleckerlteppich" bei den gesetzlichen Bestimmungen ist den OrganisatorInnen ein Dorn im Auge. Die knappen Ressourcen würden die Umsetzung des "bundesländerübergreifenden Bildungs-Rahmenplans" für elementare Bildungseinrichtungen in Österreich oft unmöglich machen.
Tausende TeilnehmerInnen erwartet
Die Demonstration beginnt um 13 Uhr vor dem Unterrichtsministerium am Minoritenplatz und führt zum Finanzministerium in der Hinteren Zollamtsstraße, wo gegen 15 Uhr auch die Abschlusskundgebung stattfindet. Organisiert wird der Protest von der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp), der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe (GdG-KMSfB) und der Gewerkschaft vida. Erwartet werden ca. 2.000 Personen.
98 Prozent Frauenanteil
Gefordert werden unter anderem weniger Kinder pro Gruppe, mehr Platz für Kinder und Personal, höhere Gehälter, eine tertiäre Ausbildung für KindergartenpädagogInnen sowie eine 300 Stunden umfassende bundesweit einheitliche Ausbildung für das Unterstützungspersonal. Die Einstiegsgehälter für PädagogInnen sind je nach Arbeitgeber unterschiedlich - insgesamt gibt es mehr als 60 unterschiedliche Gehaltstabellen. Bei privaten Kinderbetreuungseinrichtungen liegen sie bei knapp unter 2.000 Euro brutto. KindergartenassistentInnen verdienen in den ersten beiden Berufsjahren 1.280 Euro brutto.
In Kindergärten und Kindertagesheimen sind laut Statistik Austria mehr als 50.000 Menschen beschäftigt. Davon sind rund 98 Prozent Frauen und 40 Prozent ausgebildete PädagogInnen. (APA, 4.10.2012)
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genaue wissenschaftliche Hintergrunddaten und
Information über Methode.
http://www.oeaw.ac.at/wic/index.php?id=48
http://derstandard.at/plink/134... id28280665
das ist ein neues wort für
hausarbeit und
familienarbeit.
offenbar haben haus- und familienarbeit einen so schlechten ruf in gewissen kreisen, dass man ihre bezeichnung schleunigst ersetzen muss.
zukünftig sollte man statt "familie" dann auch "reproduktionsstätte" verwenden.
Blöd nur, dass "Reproduktionsarbeiterinnen" eigentlich Leihmütter bezeichnen sollte, denn da geschieht die Reproduktion - und im Gegensatz zu Reproduktionsmedizinern ist es eben unqualifizierte Arbeit, ein Kind auszutragen.
Die "Kleinkindpädagoginnen" beschäftigen sich hingegen mit dem Produkt der Reproduktion, tragen aber nichts zu selbiger bei.
"Reproduktionsarbeiterinnen" sollte analog zu "Sexarbeiterinnen" gesehen werden: das kann auch jeder, und die sind ja auch da wo der Sex passiert ;-)
Warum sollte eine Hausfrau/Mutter keine Bildung haben dürfen?
"Bildung statt Ausbildung" nicht nur als wirtschaftlich verwertbares Wissen wird doch da gefordert. Warum wollten Sie das gerade Hausfrauen/Mütter vorenthalten?
http://derstandard.at/125625605... etzerInnen
Es geht um die Argumentationslinie, die Poster "Freigeistin1" verwendet: Frauen, die kleine Kinder haben oder arbeiten sollten sich ihrer Meinung nach immer fragen, warum sie dann Kinder bekommen hätten.
Vielleicht ist es nun klarer, dass mein Posting dieses Argument umdreht.
Ihre Antwort ändert ja nichts an meiner Aussage bzw Frage?
Warum sollte eine Hausfrau/Mutter nicht genauso Bildung haben dürfen?
Wie in dem verlinkten Artikel doch deutlich steht, geht es um Bildung und nicht um wirtschaftlich verwertbares Wissen. Damit ist Ihr umgedrehtes Argument eben überhaupt kein Gegenargument.
Väter werden - besonders von seiten der FeministInnen - doch ständig gefragt, wozu sie überhaupt Kinder wollten, wenn sie ihre "Karriere" bzw Erwerbsarbeit nicht unterbrechen, um mehr bei den Kindern zu sein. Wenn Mütter also genau das anstreben, wofür sie Väter kritisieren, dann ist die Frage von Freigeistin1 doch berechtigt.
Sie haben mich falsch verstanden. Ich werfe arbeitenden Müttern absolut nichts vor. Wenn eine Frau aus finanziellen Gründen arbeiten gehen MUSS, bin ich ja dafür, dass sie unterstützt wird - in Form eines Betreuungsgeldes, welches die Familie dann frei einsetzen kann - entweder daheim betreuen oder eben extern.
Was ich nicht verstehen kann (und wohl kaum eine Mutter),warum jmd. "der Karriere wegen" ein Baby bereits ausser Haus betreuen lässt (ja,auch Nannies sind damit gemeint). Wozu dann überhaupt ein Kind wenn man "Karriere machen" muss?
Ich bin 1. nicht "nur" HF & Mutter gewesen. Ich arbeite bis heute im Familienbetrieb mit. Gebe aber zu, dass das natürlich viel einfacher ist und man damit die Kinderbetreuung daheim viel besser managen kann als wenn man extern arbeitet.
Ich habe studiert weil es mich a) interessiert hat und b) weil es die logische Weiterbildung nach meiner HAK Matura war und c) ich dieses Wissen bis heute im Betrieb anwenden kann und wir uns einige externe Mitarbeiter ersparen.
Sie sehen also eine win-win-Situation - für die Familie/Kinder sowie für das Unternehmen.
wenn sie tagsüber ihrem beruf nachgehen könnten und während dieser zeit ihre kinder gut aufgehoben wären, sodaß am abend und wochenden die ganze familie unbeshwert sich um sich selber kümmern könnte
und die Eltern ihrem Beruf nachgehen, ist abends immer noch die Hausarbeit zu machen.
Wenn die Kinderbetreuung mehr kostet, als das Familieneinkommen durch die zusätzliche Erwerbsarbeit ansteigt, dan entsteht keine win-win-Situation, sondern nur mehr Erwerbsaufwand und weniger gemeinsame Familienzeit.
Kinderbetreuung (besonders die geforderte hochwertige und immer und überall zu verfügung stehende Kinderbetreuung) kostet aber nunmal viel Geld. Ob jetzt selbst bezahlt oder über Steuergeld bezahlt, macht da keinen Unterschied.
Ja eh. Das steht ja eh jedem frei. Ich persönlich hätte es halt nicht gewollt. Ich bin einfach nur für Wahlfreiheit und dass eine Mutter nicht aus finanzieller Not heraus arbeiten gehen muss und das Kind von Fremden betreuen lassen muss. Wenn man der Familie rd. 1000,--/Monat (= ca. der Betrag den der Staat pro Betreuungsplatz aufwendet) zahlt, kann die Familie selbst entscheiden wie sie betreut/betreuen lässt.
Jetzt ist es aber so,dass zB die Mutter arbeiten geht,Steuern zahlt u trotzdem noch für die Betreuung zahlen muss.Netto bleibt da kaum was übrig.
einfach nur geisteskrankt. berufliche kleinkind-betreuerinnen demonstrieren für bessere rahmenbedingungen, und sie konstruieren sich daraus eine "linke" weltverschwörung. wenns nach ihnen ginge müsste man wohl kinderbetreungseinrichtungen komplett abschaffen... und den frauen wieder das wahlrecht entziehen. ganz im sinne rechts-rechter ideolgEN...
Wer redet von Betreuungseinrichtungen abschaffen? Angebot und Nachfrage gilt auch hier - darauf basiert auch die Entlohnung der Mitarbeiter.
Sie können aber wohl nicht abstreiten, dass es gerade "die Linken" sind, die Mütter in Erwerbsverhältnissen sehen wollen und diese ihre Kinder dann halt, vielleicht schon mit 1 Jahr, in einer Betreuungseinrichtung betreuen lassen sollen.
Ich bin für echte Wahlfreiheit - das Geld, was dem Staat 1 externer Betreuungsplatz kostet, soll den Eltern zur Verfügung gestellt werden und diese können dann frei damit über die Betreuung ihrer Kinder entscheiden (daheim oder eben extern). Das wäre die fairste Lösung.
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