Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Kiew - Der ukrainische Parlamentspräsident Wolodimir Litwin hat die Annahme eines Gesetzentwurfs zur Bestrafung "homosexueller Propaganda" in erster Lesung verteidigt und zur endgültigen Annahme des Texts aufgefordert. Das Phänomen, seine "nicht-traditionellen Beziehungen zu zeigen", müsse "einem kleinen Kreis vorbehalten werden", sagte Litwin am Mittwoch laut der Nachrichtenagentur Interfax.
Das Parlament in Kiew hatte am Dienstag mit einer Mehrheit von 289 der 450 MandatsträgerInnen einen Gesetzentwurf angenommen, der Geldstrafen von bis zu 500 Euro und Haftstrafen von bis zu fünf Jahren für die öffentliche Produktion, Verbreitung oder den Verkauf homosexueller "Aktivitäten" vor allem vor den Augen Minderjähriger vorsieht.
"Schande" für die Ukraine
AnhängerInnen von Regierung und Opposition stimmten für den Entwurf, der umgehend von Menschenrechtsorganisationen als diskriminierend und als "Schande" für die Ukraine kritisiert wurde. Ähnlich strenge Gesetze gibt es etwa für die russischen Städte Moskau und St. Petersburg. (APA, 5.10.2012)
Bürgerinitiative will Ehe als Gemeinschaft zwischen Mann und Frau in der Verfassung verankern lassen
Die Rechtsverschärfung wurde ohne Gegenstimme beschlossen - Präsident Putin hat angekündigt, das Gesetz zu unterzeichnen
Am Freitag beginnt in Dublin die schwul-lesbische Fußball-EM - 32 Mannschaften mit rund 400 TeilnehmerInnen treten an
Scheidender Soziallandesrat gab Weisung aus - Bisher war dies nur in Wien, Tirol, Oberösterreich und der Steiermark möglich
Außerdem bis zu drei Jahre für "Gotteslästerer" - KritikerInnen sprechen von "Schritt zurück ins Mittelalter"
Kabinett vertagte Diskussion über gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften
In Steuerfragen müssen eingetragenen Lebenspartnerschaften künftig mit Ehen gleichgestellt werden
Gesetzestexte sollen "nicht nur Moden und Ideen des Augenblicks" widerspiegeln
Gesetzesänderung nach EGMR-Urteil tritt bereits am 1. Juli in Kraft
Betrifft rund 34.000 lesbische und schwule Lebenspartnerschaften
Rechtskomitee Lambda legt Beschwerde beim Menschenrechtsgerichtshof ein, nachdem VGH das Gesetz für rechtens erklärte
Marco Schreuder und Lisa Rücker zu BundessprecherInnen der lesbisch-schwulen Teilorganisation gewählt - Schreuder: Eingetragene Partnerschaft reicht nicht aus
Unter starkem Polizeischutz auf geheimer Alternativroute - Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" geplant
18. Ausgabe der Parade am 15. Juni - Nach mehreren Jahren Pause wird der Umzug wieder "andersrum", also gegen die Fahrtrichtung, unterwegs sein
Die Parade war für Samstag geplant - Kommissionssprecher mahnt Grundrechte wie Versammlungsfreiheit ein
Aktivist wirft Behörden "homophobe Rhetorik" vor
Le Pen würdigt den Selbstmord als "zutiefst politische Geste" - Unterdessen feierten Tausende die Unterzeichnung bei einem Gratiskonzert
Eheschließungen und Zeigen von Zuneigung sollen verboten werden
Queere Szene fürchtet angesichts des Hassverbrechens in Greenwich Village einen Anstieg von homophober Gewalt
Empfehlung des NGO-Komitees an den Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen wurde am Dienstag ausgesprochen
Lesben- und Schwulen-VertreterInnen zeigen massiven Anstieg an Gewalttaten auf - Konservative Kräfte radikalisieren sich
Innenminister macht Rechtsextreme für Gewalt verantwortlich - Mehr als 290 Menschen wurden festgenommen
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen
Ein Fünftel der Lesben und Schwulen wird im Job diskriminiert - Abhilfe schaffen könnten mehr Vorbilder, sagt Markus Knopp von Austrian Gay Professionals
Das Gesetz kann nun endgültig in Kraft treten - GegnerInnen sprechen von Provokation und wollen Proteste fortsetzen
Solche Gesetze bringen nur eines: Homosexualität unsichtbar machen, wo es nur geht, um es für jene, die damit ein Problem haben, es bequemer zu machen. Das wäre ungefähr so, wie wenn man in einer xenophoben Gesellschaft afrikanischstämmigen Menschen sagt, sie dürfen nur noch mit einer Burka auf die Straße.
Die Geschichte mit der Propaganda, dass man dadurch selbst homo werden könnte, ist doch nur populistisches Blabla. In Wahrheit wird Homosexualität akzeptiert wenn sie versteckt wird. Und für viele scheint es wohl noch immer als Fetisch zu gelten...
Nur eine kleiner, unverzichtbarer Kreis "darf" schwul sein: Wie annodazumal in der UdSSR Ballettänzer oder TV-Moderatoren, die vom KGB immer schön erpressbar und mit ihrem "Geheimnis" auf Linie gehalten werden konnten. So stellen sich die Ukrainer, Russen, Weißrussen, Kasachen, Turkmenen, Aserbaidschaner, ect. ihre Gesellschaft vor: Willkommen zurück in der CCCP
Ich versteh ehrlich gesagt nicht was ich verstehen soll unter der Aussage "seine nicht-traditionelle Beziehung zeigen zu dürfen sollte einem kleinen Kreis vorbehalten sein".
Was soll das heißen? Wird jetzt in der Ukraine jedes Jahr ein Bewerb veranstaltet zu dem sich schwule und lesbische Paare anmelden dürfen und eines davon wird ausgewählt auf begrenzte Zeit in der Öffentlichkeit ihr Paar-Sein zeigen zu dürfen? :-p.
Klingt kryptisch...
ich denke, er will damit sagen, es gibt sowieso nur einen kleinen kreis solcher menschen und denen muß es untersagt werden, dafür zu werben.
so habs ich zumindest verstanden. anders ergibt es wie gesagt keinen sinn. wer sollte dieser kleine kreis sein, dem werbung für gleichgeschlechtliches erlaubt wäre?
'
Also, ich hab' die Originalaussage so verstanden, dass quasi Homosexualität nur "im kleinen Kreis" zur Schau gestellt werden darf.
In der Öffentlichkeit dagegen hat es verborgen zu bleiben.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.