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Aus dem Archiv: Bereits im März 2009 gingen in Madrid sogenannte LebensschützerInnen in Massen auf die Straße, um gegen liberalere Abtreibungsgesetze zu protestieren.
Madrid - Rund 2.000 Menschen haben am Sonntag in der spanischen Hauptstadt Madrid gegen die Fristenregelung demonstriert. Sie forderten bei ihrem "Marsch für das Leben" ein vollständiges Verbot von Schwangerschaftsabbrüchen. Die Regierung von Ministerpräsident Mariano Rajoy will das im Jahr 2010 unter der damaligen sozialistischen Regierung verabschiedete Abtreibungsgesetz wieder verschärfen.
Fristenregelung erst 2010 eingeführt
Im Gesetz von 2010 ist ein Recht auf Abtreibung bis zur 14. Schwangerschaftswoche vorgesehen. Die Frist kann bis zur 22. Woche verlängert werden, wenn ein Risiko für die Gesundheit der Frau besteht oder es Hinweise auf schwere Behinderungen des Ungeborenen gibt. Mädchen ab 16 Jahren dürfen einen Abbruch ohne Einverständnis ihrer Eltern vornehmen.
Keine Abtreibung bei Verdacht auf Behinderung
In schwersten Fällen kann die Schwangerschaft auf Empfehlung einer Ethikkommission ohne zeitliche Begrenzung abgebrochen werden. Laut Justizminister Alberto Ruiz-Gallardón ist in dem geplanten neuen Gesetz ein legaler Schwangerschaftsabbruch wegen Behinderungen des Fötus nicht vorgesehen. Auch die Regelung, dass Mädchen ab 16 Jahren selbstständig über einen Abbruch entscheiden dürfen, soll fallen.
Für das Wochenende waren Protestmärsche in 60 verschiedenen Städten angekündigt. 327 verschiedene Organisationen hatten dazu aufgerufen. Wie viele Menschen insgesamt bei den Demonstrationen beteiligt waren, war vorerst nicht bekannt. (APA/red, 8.10.2012)
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US-Politikum gewinnt an Brisanz: Gesetzesentwurf aus Oklahoma attackiert Grundsatzentscheidung für Entkriminalisierung von Abtreibung
Abbruch wegen des "falschen" Geschlechts des Kindes
Bei Demonstrationen wurden acht Aktivistinnen verhaftet - Auch die hohe Kaiserschnittrate ist Premier Erdogan ein Dorn im Auge
Stadt Buenos Aires kündigt Berufung gegen Entscheidung an
Frauenrechtsorganisation "Women on Waves" verbindet diese Themen in einer viralen Kampagne - und handelt sich damit Ärger vom Moderiesen Diesel ein
Ned schlecht.. Die religiösen Fanatiker arbeiten wie schon seit eh und je, auf möglichst viele neue Sponsoren zu. Zuerst Indoktrination, dann fett abkassieren - Taufe, Erstkommunion, Firmung, Hochzeit, Begräbnis, Kirchensteuer...
Ich persönlich denke mir, christl. Werte (die ja an sich nix Schlechtes sind) kann ich auch leben und vertreten, ohne dafür Länge mal Breite zu blechen.
Interessant ist nur, dass man gerade in sogenannten christlichen Orten nicht immer auf Menschlichkeit stößt. Also, da soll sich einer auskennen. Bitte, wems gefällt.
"die Standard" ist Spezialistin für noch nicht Geschehenes:
über die neue Frauenpartei in Schweden wurde vor sieben Jahren häufig berichtet - ab dem Wahltag wurde sie dann nur noch beschwiegen;
voriges Monat wurde groß über die Gegendemonstration zur Prager Pride Parade berichtet - aber nur vor diesem mickrigen Ereignis;
und jetzt sieht wieder ein Vorbericht zu einer großen Demonstration - über die man nach dem Stattfinden wohl auch nichts mehr erfahren wird.
Schön, dass Sie uns so viele Jahre treu geblieben sind. Wie Sie sehen, wurde die Meldung heute in der Früh aktualisiert. Wir sind selber betrübt, dass wir keine Korrespondentin in Spanien haben und uns auf die Informationen der Agenturen beziehen müssen.
Mfg, die Redax
Dann werden die Mädchen, die ungewollt schwanger sind, wieder gezwungen sein, sich Lebensgefahr oder zumindest Gefängnis bei einer illegalen Abtreibung auszusetzen...
Die, die sich nicht trauen, werden notgedrungen in prekären Verhältnissen ein Kind großziehen. Alleinerziehende Mütter ohne Job und Bildung. Kinder, die sich als "Klotz am Bein" fühlen und in Perspektivenlosigkeit aufwachsen.
Unglückliche Menschen.
ich bin zwar inhaltlich ganz klar gegen die forderungen dieser demos bzw. fände es traurig, wenn die teilnehmerzahlen in die hunderttausende gehen würden, aber andererseits gefällt mir an spanien die dortige protest- und demonstrationskultur. da könnten sich die österreicherInnen ein beispiel nehmen.
"Unsichere Zukunft" Sie sollten einmal nach Asien/Afrika schauen oder sich mit der Historie beschäftigen.
Im Übrigen wird es 20 Jahre dauern bis die Kinder, die heute geboren werden, erwerbstätig sein werden. Außerdem führt Bevölkerungsreduktion nicht zu einer niedrigeren Arbeitslosenrate, da nicht nur das Angebot, sondern auch die Nachfrage nach Arbeitskraft sinkt.
Was der infantil-reflexartige hinweis auf gegenden, wo es vielleicht noch schlimmer sein mag soll ... na gut, sie werden es schon wissen.
Wie genau hilft potenziellen eltern der hinweis daß ihr kind ja ohnehin erst in 20 jahren erwerbstätig sein werden, ODER AUCH NICHT ?
Bis dahin leben sie, und die eltern, von luft und liebe ?
Reflexartig ist eher dieses wohlstandsverwahrloste Gerede von "die Welt ist so böse. das kann man keinem Kind antun"
Wie die Situation am Arbeitsmarkt in 20 Jahren sein wird, weiß heute niemand. Insofern ist die Aussage "Kinder sind unverantwortlich, weil das werden ja Arbeitslose" absurd.
Je reicher ein Staat, desto niedriger die Geburtenrate. Diese Idee, dass sich so viele Eltern keine Kinder leisten können, ist auch nicht richtig. Es werden bloß andere Prioritäten gesetzt
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