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Im Herbstsemester startet erneut die Vortragsreihe "Die Sprache der Göttin" in Wien. Die Archäologin Marija Gimbutas hat diesen Begriff geprägt, um unsere Zivilisationsgeschichte darzustellen. Doppelaxt, Spirale, Labyrinth, Kreise, Monde, Sterne, aber auch Besen, Kessel etc. stellen unterschiedliche Lebenszusammenhänge in einen weiblichen Kontext.
Aus der Ankündigung: "Marija Gimbutas, Archäologin mit litauischen Wurzeln (1921 - 1994), war eine Pionierin der Erforschung der Bildkunst der frühesten Kulturen in Europa. Sie entwickelte die Methode der "Archäomythologie", ein interdisziplinäres Vorgehen, das Archäologie, Mythologie, Ethnologie, Volkskunde, Paläolinguistik, aber auch die Erkenntnisse der Medizin, das Wissens über den Frauenkörper und die Kenntnis der historischen Quellen vereint. Was tun wir mit diesem Wissen, jetzt in diesen Zeiten? Wir alle stehen unter ständigen Informationen, die uns irgendwelche Erklärungen aufdrängen wollen. Dieser Kurs soll uns Wissen über die aktuelle Gesellschaft, Politik und Diskussionen im Zusammenhang mit unserer Frauengeschichte liefern, Handlungsmöglichkeiten aufzeigen und einen scharfen, weiten "Blick über den Tellerrand" ermöglichen." Organisiert und konzipiert wurde die Vortragsreihe von Ruth Devime.
Programm:
11.10.2012 Göttinnen des Werdens und des Vergehens - Bericht einer Reise nach Lepenski Vir und Vinča - von Dagmar Benedikt und Ruth Devime
18.11.2012 Göttin Hertha und andere Frauengeschichten aus dem Handbuch des deutschen Aberglaubens - von Inge Doule
25.10.2012 "The Dinner Party" - das größte feministische Kunstwerk der Welt - von Ruth Devime
08.11. 2012 Die Göttin ist das Haus - 10.000 Jahre Vielfalt in der Baukunst der Frauen - von Sabine Mandl
15.11.2012 Großmütter - der Rat der weisen Frauen und warum die Europäerinnen nicht mitreden dürfen! - Film und Gespräch Stefanie Gruber und Ruth Devime
22.11.2012 "Du kannst hier bleiben!" - Einladungen der Hopifrauen - Bericht aus einer indigenen Kultur - von Hermine Brzobohathy-Theuer
29.11.2012 Die mächtigen Marktfrauen aus Nigeria - von Aderemi Babajide
06.12.2012 Göttinnen der Fülle - ein Lebensprinzip wird vorgestellt - von Andrea Dechant
13.12.2012 Percht, Howangoas+Co: weiß-rot-schwarze Frauengeschichten - von Inge Doule und Ruth Devime
10.01.2013 "Gut leben" und das "Recht von Pacha Mama" - von Veronika Bennholdt-Thomsen
24.01.2013 Göttinnen auf der SPUR - über Funde und Fundstätten - von Sigrid Gerl (red, dieStandard.at, 8.10.2012)
Vortragsreihe "Die Sprache der Göttin"
Jeweils donnerstags 19 -21 Uhr
10 Euro/pro Abend bzw. 80 Euro für 11 Vorträge
Wo: Wipplingerstrasse 12,
1010 Wien
Info+Anmeldung: perchtundco@gmx.net
Link:
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es gab und gibt weder götter noch göttinnen. Diese vortragsreihe dient blos einigen altegedienten "Feministinnen" als Vorwand zur gemütlichen Kaffestunde. Warum auch nicht, fragt sich da eine. Doch Vorsicht vor sämtlichen -ismen, auch den Feminismen. Dahinter stehen immer Machtwahn und Machtansprüche einzelner Personen, bzw. Gruppierungen. Macht und Menschlichkeit gehen nie gemeinsam.
es existieren keinerlei historische oder archäologische beweise für ein solches matriarchat
allerdings ist die instrumentalisierung entsprechender wunschvorstellungen durchaus historisch untersucht und belegt, von den kulturevolutionisten im ausgehenden 19. jhdt über die nazis in den dreißiger jahren bis hin zu den new-age-feministinnen
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