Richterin verbietet Abtreibung nach Vergewaltigung

10. Oktober 2012, 10:41

Stadt Buenos Aires kündigt Berufung gegen Entscheidung an

Buenos Aires  - Eine Richterin hat in Argentinien eine Abtreibung nach einer Vergewaltigung in letzter Minute verhindert. Es sei nicht möglich, "ein Unrecht wieder gutzumachen, indem man ein noch schwereres und nicht umkehrbares Unrecht begeht", befand die Richterin Miriam Rustan de Estrada am Dienstag und untersagte die für den selben Tag in einem Krankenhaus von Buenos Aires geplante Abtreibung bei einem 32-jährigen Vergewaltigungsopfer.

Berufung angekündigt

Die stellvertretende Bürgermeisterin von Buenos Aires, Maria Eugenia Vidal, kündigte Berufung gegen die Entscheidung der Richterin an. Im März hatte der oberste Gerichthof Schwangerschaftsabbrüche nach Vergewaltigungen erlaubt. In solchen Fällen bräuchten ÄrztInnen keine gerichtliche Erlaubnis einzuholen, befanden die obersten RichterInnen. Es reiche eine Erklärung des Opfers oder seines Anwalts aus, wonach die Schwangerschaft Folge einer Vergewaltigung sei.

In Argentinien gibt es nach Schätzungen von Nichtregierungsorganisationen pro Jahr 700.000 illegale Abtreibungen. Alljährlich sterben dabei rund hundert Frauen. (APA, 10.10.2012)

Diese Richterin ...

... sollte mit gelben Zitronen beworfen werden!

eine Abtreibung ist keine kriminelle Tat

diese Schwangerschaft ist nicht gewollt...

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