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Wien - Die Frauenhistorikerin Gerda Lerner erhält den "Frauen-Lebenswerk-Preis" des Frauenministeriums. Bei der Veranstaltung am Mittwoch Abend, an der Barbara Prammer und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek teilnehmen, werden auch die "Käthe-Leichter-Preise" verliehen. Den Staatspreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist, erhält laut einer Presseaussendung des Parlaments die Juristin Anna Sporrer, stellvertretende Bereichsleiterin im Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes.
Gerda Lerner grabe im Schutt der Geschichte und hole die Heldinnen hervor, um sie restauriert "aufs Regal der Gegenwart zu stellen, wo jeder und jede sie sehen kann", lobt Prammer laut der Aussendung die Frauenforschung der US-Historikerin mit österreichischen Wurzeln. Lerners Tochter und ihr Enkel würden den Preis stellvertretend entgegennehmen.
Käthe-Leichter-Preise
Im Rahmen der Veranstaltung werden auch die Käthe-Leichter-Preise verliehen. Leichter war als erste Frauenreferentin der Arbeiterkammer tätig und wurde 1942 von den Nationalsozialisten ermordet. Den Käthe-Leichter-Staatspreis für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt erhält die Juristin Anna Sporrer, stellvertretende Bereichsleiterin im Verfassungsdienst des Bundeskanzleramtes. Neben diesem Hauptpreis gibt es noch fünf weitere Preisträgerinnen: die Soziologin und Armutsforscherin Ursula Till-Tenschert, die Juristin Evelyn Höbenreich (stellvertretende Leiterin des Instituts für Römisches Recht, Antike Rechtsgeschichte und Neuere Privatrechtsgeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz), die Juristin und Politikwissenschaftlerin Birgitt Haller (wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Konfliktforschung Wien, die Erziehungswissenschaftlerin und Bildungsforscherin Susanne Dermutz
sowie die Historikerin und Soziologin Lisa Fischer. (APA/red, 10.10.2012)
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