Prostituierte nicht mehr in "Besserungsanstalten"

11. Oktober 2012, 12:19

Das kommunistische Land plant eine Gesetzesänderung und will anstelle der Anstalten nun Geldstrafen einheben

Hanoi - Vietnams Behörden ändern ihren Umgang mit Prostituierten: Etwa 900 Prostituierte würden kommendes Jahr aus sogenannten staatlichen Besserungsanstalten entlassen, berichtete die staatliche Zeitung "Tanh Nien" am Donnerstag. Grundlage sei eine Gesetzesreform, die im Juli 2013 in Kraft trete.

"Das ist eine große Veränderung in der Sichtweise, wie mit Prostitution umzugehen ist", sagte der stellvertretende Chef der Behörde zur Vorbeugung sozialer Untugenden, Le Duc Hien, dem Blatt. "Das heißt aber nicht, dass wir Prostitution offiziell anerkennen."

Kritik von Human Rights Watch

Seit dem Juli ist es im kommunistischen Vietnam Praxis, Prostituierte nicht mehr in "Besserungsanstalten" zu stecken. Stattdessen müssen sie dem Zeitungsbericht zufolge eine Strafe von fünf Millionen Dong (200 Euro) zahlen, wenn sie von den Behörden aufgegriffen werden. In Vietnam gibt es schätzungsweise 30.000 Prostituierte, insbesondere in den großen Städten.

Trotz internationaler Kritik unterhält Vietnam seit Jahren "Besserungsanstalten" für Prostituierte und drogenkranke Menschen. Letztere sollen auch nach der Gesetzesreform kommendes Jahr weiter in solche Institutionen eingewiesen werden. Die US-Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch hatte in einem Bericht vergangenes Jahr kritisiert, dass Drogenkranke in den staatlichen Einrichtungen Zwangsarbeit leisten müssten. Außerdem würden sie körperlich misshandelt, ihre Sucht werde nicht angemessen therapiert. (APA, 11.10.2012)

ja und in italien..

.ist der straßenstrich verboten...k&k-katholische und sogenannte kummunistische länder sind was heuchlerei bei diesem thema angeht auf gleichem level und das wohl nicht zufällig.

guten Morgen - bei uns ist es der Strassenstrich auch!

Derzeit sind dafür in jedem Rotlichtviertel Wiens DUTZENDE Polizisten und Innen abkommandiert - statt sich um offenbar als "Nebenschauplätze" betrachtete Dinge wie Wohnungseinbrüche, Autodiebstähle, Jugendgangs oder rechtsradikale Demos zu kümmern. Haben offenbar gemäß der Direktiven nix besseres zu tun, als Autos mit "verdächtigen" Kennzeichen (z.B. WU) ranzuwinken und zu schikanieren. Sowie die neue, beliebte Jagd auf "Parkpickerlsünder und innen", dafür müssen ja ganze Hundertschaften unterwegs sein.

Da kann man schon ein bisserl an den Vietnam denken, wenn bei der Wiener Polizei eine der Prioritäten offenbar in der moralischen Sauberkeit und dem Pickerlkleben besteht.

"nicht anerkannt". - lächerlich. im STAATLICHEN hotel gehens links zur normalen massage, rechts zur "anderen".

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