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Mit einer flammenden Rede gegen Sexismus und Frauenhass macht die australische Premierministerin Julia Gillard derzeit von sich reden. Aufgebracht griff sie diese Woche im Parlament den Abgeordneten und Oppositionsführer Tony Abbott an und bezeichnet ihn als Frauenfeind und Sexisten. "Die Regierung wird sich von diesem Mann keine Vorträge über Frauenhass und Sexismus anhören - nicht jetzt und zu keiner Zeit", so Gillard.
Abbott hatte Gillards Rede zufolge gesagt, dass Menschen mit sexistischen Ansichten nicht für Führungspositionen geeignet seien. Abbott meinte damit den Parteikollegen der Premierministerin, Peter Slipper, der in einen Sexskandal verwickelt ist. Gillard quittierte das mit einer an Abbott gerichteten Rücktrittsaufforderung: "Ich hoffe, der Oppositionsführer hat einen Stift zur Hand, damit er seine Rücktrittserklärung unterschreiben kann."
Wenn er wissen wolle, wie Frauenhass im modernen Australien aussehe, brauche er keine Anhörung im Repräsentantenhaus, er brauche lediglich einen Spiegel, führte die Labor-Politikerin wütend aus.
Gründe für diese Wutrede gibt es mehrere: Laut Gillard habe Abbott persönliche Beleidigungen an sie gerichtet, bei denen sie als Hexe dargestellt worden sei. Er würde zudem die australischen Frauen gerne hinter dem Herd sehen - in einem modernen Australien habe ein solches Rollenbild nichts verloren, so Gillard.
Auf der anderen Seite hat Abbott auch die Entlassung von Slipper, ein enger Mitarbeiter von Gillard, gefordert. Peter Slipper, Präsident des Unterhauses, ist in einen Sexskandal verwickelt und hat sein Amt inzwischen selbst niedergelegt.
Erst am Dienstag überstand dieser einen Misstrauensantrag mit einer Stimme Mehrheit, dennoch reichte er anschließend den Rücktritt ein. Slippers ehemaliger Mitarbeiter James Ashby hatte seinen Vorgesetzten wegen sexueller Belästigung verklagt. Im Zuge des Verfahrens kam zudem ans Licht, dass Slipper sich abfällig über eine konservative Abgeordnete und weibliche Genitalien geäußert hatte.
Für die Premierministerin, die sich noch im vergangenen Jahr für die Beförderung Slippers zum Parlamentspräsidenten starkgemacht hatte, war das ein Rückschlag. In ihrer Rede ging Gillard aber auch darauf ein und meinte, dass "Sexismus nie akzeptiert werden darf". (eks, dieStandard.at, 12.10.2012)
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Gut, liebes Publikum. Aber genauso wie es selbstverständlich ist, dass ein männlicher Parlamentarier nie damit konfrontiert wird, aufgrund seines Geschlechts zum Objekt des Spottes zu werden, sollte dies auch für weibliche Parlamentarier gelten.
Gillard vertritt den Standpunkt, dass die heterosexuelle Ehe besonderen Schutz genießen sollte. Dessen ungeachtet hat sie sich dafür stark gemacht, diesen Punkt beim letzten Parteitag einer Gewissensabstimmung (ohne parteiinterne Zwänge) zuzuführen.
Labor hat abgestimmt und das Votum war eindeutig FÜR gleichgeschlechtliche Partnerschaften.
Es ist ein Unterschied, ob sich jemand hinstellt und sagt: "Niemals! Nicht unter meiner Führung!" oder aber "Ich werde mich der durch Abstimmung festgelegten Parteilinie fügen."
Wie recht Sie doch haben.
Na, was dazu wohl unser Lieblings-Tröllchen Pygar sagt, die doch meint "Tolle Frau und herausragend unter der den dumb politics-caste." - ROFL
Diese Frau ist ein Paradebeispiel für das beliebte Switching, sich einmal als starke Superfrau und einmal als armes Opfer darzustellen, genau so, wie es gerade passt - abstoßend.
dessen sexistische und obszöne SMS-Texte die heuchlerische Empörung des Oppositionsführers Tony Abbott (vulgo “The Mad Monk”) ausgelöst haben, ist keineswegs, wie im Artikel behauptet, ein “Parteikollege[…] der Premierministerin”. Vielmehr war er bei der Partei Tony Abbotts, die ihn der Labor-Minderheitsregierung als Parlamentspräsidenten (genauer: Sprecher des Unterhauses) untergejubelt hat. Diese hat damals dankbar zugestimmt, da so die Opposition auf eine Stimme verzichtet hat (der Parlamentspräsident darf sich an Abstimmungen nicht beteiligen). Selbstverständlich wusste Tony Abbott, welches Kuckucksei er damit der Regierungspartei untergeschoben hatte. Nach seinem Rücktritt ist Slipper nun parteiloser Abgeordneter.
Es wäre schön, wenn sich endlich mehr trauen würden, laufend wiederholte Lügen wie Diskriminierungsbedingte Gehaltsschere und ähnliches dorthin zu verweisen, wo sie hingehören: ins Land der Fabeln. Anlässe gibt es ja leider genug, so wie den herbei fantasierten "Equal Pay Day" gerade erst.
Kein Märchenonkel könnte die ausgezeichneten Märchentanten ersetzen, die noch immer behaupten, dass Frauen "für die gleiche Arbeit" 25% weniger verdienten. Aus Nettigkeit sagen sie ja wenigstens schon nicht mehr "ein Drittel".
Je genauer man dann hinschaut und je genauere Daten man zum Vergleich hernimmt, desto verschwindend geringer werden dann auf einmal die angeblich auf Diskriminierung beruhenden Unterschiede. Diese Leute sollten Mal Statistik und Mathematik lernen.
Dir macht das scheinbar Spass, aber welchen Sinn kann es haben die offensichtlichen Fakten zu leugnen? Geht es dir nur darum auch mal irgendetwas sagen oder schreiben zu koennen und wenigstens ein paar Sekunden Aufmerksamkeit von anderen Menschen zu bekommen?
nehmen Sie sich die Zeit und lesen diesen Bericht...
http://doku.iab.de/discussio... dp0405.pdf
Dort stehen Fakten, und die "25 % weniger Gehalt bei gleicher Arbeit" werden dort auch in das Land der Fabeln verbannt!
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