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Kabul - Die Unternehmerin Roya Mehboob hat in Afghanistan eine Software-Firma gegründet, die ausschließlich Frauen einstellt - in einem Land, in dem Frauen zumeist nicht außerhalb des Hauses arbeiten und nur fünf Prozent der Menschen Zugang zu einem Computer haben. Geschichten wie diese haben afghanische UnternehmerInnen, KünstlerInnen und MenschenrechtsaktivistInnen am Donnerstagabend bei einer Veranstaltung in Kabul vorgestellt. Auch die afghanische Death-Metal-Band District Unknown spielte.
"Normale Afghanen machen das beste aus ihrer Situation und leiten einen positiven Wandel ein", beschreibt Organisatorin Eileen Guo das Ziel der TEDx-Veranstaltung. Hier werde die gute Seite Afghanistans gezeigt, meint sie weiter. "Die Medien konzentrieren sich in einem unermesslichen Maß auf die Gewalt und die negativen Aspekte des Landes", sagte der afghanische Ex-Finanzminister Ashraf Ghani. "Unter der Oberfläche liegt ein viel größeres Afghanistan, eines voller Hoffnung und Möglichkeiten, Kreativität und mit einer enormen Energie. (APA, 12.10.2012)
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