Kopftuchstreit an russischer Schule beschäftigt Justiz

16. Oktober 2012, 17:06

Gerichtsurteil könnte landesweit richtungsweisend sein

Moskau - In einem Kopftuchstreit in Russland muss nun die Justiz entscheiden, ob in Schulen das Tragen religiöser Kopfbedeckungen erlaubt ist. Fünf muslimische Sechstklässlerinnen waren bei Stawropol aus dem Unterricht geworfen worden, weil sie ihr Kopftuch nicht ausziehen wollten. Nachdem das Bildungsministerium der Schule Recht gab, wandten sich die empörten Eltern der 13-Jährigen an die Staatsanwaltschaft, berichteten Medien in Moskau am Dienstag.

Das Urteil der Justiz könnte landesweit richtungsweisend sein, wie es heißt. In Russland leben etwa 20 Millionen MuslimInnen. Vor allem im Konfliktgebiet Nordkaukasus, an das die mehrheitlich orthodoxe Region Stawropol grenzt, werden Frauen ohne Kopftuch oft tätlich von radikalen Islamisten angegriffen. (APA/red, 16.10.2012)

Nebenaspekt:

Es heißt Sechklasslerinnen und nicht -klässlerinnen, weil wir nicht in Deutschland sind. Und das in einer Qualitätszeitung....

Das ÖWB ist hier im Standard weitestgehend unbekannt.

kommt Zeit kommt Rat

kommen Muslime, kommen Probleme...

"Kommen Muslime"?

In einigen Gegenden Russlands leben schon viel länger Muslime als Russen.

wohl eher

kommt religion, kommen probleme

hoch an der Zeit

islamophoben Räten den Weg zu weisen!

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