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Durch das persönliche Kennenlernen sollen Anreize geschaffen werden, um mehr Werke österreichischer Komponistinnen im heimischen Konzertbetrieb aufzuführen.
Wien - Unter dem Arbeitstitel "Speed Dating für Komponistinnen" startete das Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur am Dienstag eine Netzwerk-Initiative, um den Dialog zwischen Komponistinnen und VeranstalterInnen sowie EnsembleleiterInnen zu stärken. "Noch immer ist es für komponierende Frauen eine große Herausforderung, sich im beruflichen Umfeld durchzusetzen", so Kulturministerin Claudia Schmied. Daher sei es ihr "ein Anliegen, mit dieser Initiative einen Impuls zu setzen, um den Komponistinnen jene Wahrnehmung und Anerkennung zu verschaffen, die der gesellschaftlichen Realität des 21. Jahrhunderts entspricht".
Mehr Komponistinnen ins Repertoire
Ziel der Vernetzungstreffen: Durch das persönliche Kennenlernen sollen Anreize geschaffen werden, um mehr Werke österreichischer Komponistinnen im heimischen Konzertbetrieb aufzuführen und ihren Anteil im Repertoire hiesiger Orchester und Ensembles zu steigern. Die Komponistinnen, die sich im Rahmen der Treffen mit VeranstalterInnen, EnsembleleiterInnen und VertreterInnen österreichischer Musikverlage austauschen können, werden von Fachgremien ermittelt.
In Zusammenarbeit mit dem MICA (Music Information Center Austria) erstellte das Bundesministerium Info-Folder, die Auskunft über die künstlerische Laufbahn und das bisherige Schaffen der Komponistinnen geben. Mit den Folder soll die Fülle an komponierenden Frauen präsentiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu werden. (red, dieStandard.at, 16.10.2012)
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