Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Kalifornien unterzeichnete im Herbst ein neues Grundsatz-Gesetz, welches gleichgeschlechtlichen Paaren, die Kinder mithilfe einer Leihmutterschaft empfangen, die gleichen elterlichen Rechte und den Schutz gewährt wie anderen Eltern im Bundesstaat. Die juristische Definition des "bestimmten Elternteils" wurde abgeändert zu einer "individuellen Person, verheiratet oder nicht verheiratet". Dadurch wird es juristisch illegal, gleichgeschlechtliche Eltern zu diskriminieren - sowohl vor als auch nach der Geburt ihrer Kinder durch eine vereinbarte Leihmutterschaft.
Die Agentur "Centers for Surrogate Parenting" (CSP) hat für die aktuelle Gesetzesänderung mit den Fachanwälten für Leihmutterschaft und Fortpflanzung zusammengearbeitet und diese in Folge dem zuständigen Abgeordneten vorgelegt. CSP unterstützt seit 1980 gleichgeschlechtliche Paare in Kalifornien, die eine Familie gründen wollen und war die erste Agentur weltweit, die einem homosexuellen Paar vor 28 Jahren durch eine Leihmutter zur Elternschaft verholfen hat. Zu ihren KlientInnen zählen auch prominente gleichgeschlechtliche Eltern wie Elton John und David Furnish. (red, dieStandard.at, 18.10.2012)
Le Pen würdigt den Selbstmord als "zutiefst politische Geste" - Unterdessen feierten Tausende die Unterzeichnung bei einem Gratiskonzert
Protestaktion gegen Gesetzesentwurf des Justizministeriums - Öffnung der Ehe gilt als unwahrscheinlich
Queere Szene fürchtet angesichts des Hassverbrechens in Greenwich Village einen Anstieg von homophober Gewalt
Lesben- und Schwulen-VertreterInnen zeigen massiven Anstieg an Gewalttaten auf - Konservative Kräfte radikalisieren sich
ÖGB und Frauenministeriumfordern fordern weitergehende Gleichstellung - Auch Richtervereinigung und OGH geht Entwurf nicht weit genug
Leiter der Sicherheitsabteilung: Man müsse auf die Moral der Heranwachsenden achten - AktivistInnen werden dennoch auf die Straße gehen
Gleichstellung und Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule können nicht über die weiter massiven Vorurteile gegen Homosexuelle hinwegtäuschen
Wolfgang Schäuble fordert entgegen der CDU-Parteilinie steuerliche Gleichstellung
Das Gesetz kann nun endgültig in Kraft treten - GegnerInnen sprechen von Provokation und wollen Proteste fortsetzen
Als elfter US-Bundesstaat - Urteil des Supreme Court über Ehe-Öffnung für Juni erwartet
Angeführt von Präsidententochter - Anerkennung von gleichgeschlechtlichen Paaren gefordert
Nach der Verurteilung des EGMR legt Beatrix Karl Entwurf vor - Änderungsgesetz soll am 1. Juli in Kraft treten
Und ist somit der zehnte Bundesstaat in den USA - Ex-Republikaner Chafee spricht von historischem Tag
US-Präsident Barack Obama über Coming-Out von Basketballer Jason Collin: "Er ist ein Vorbild, zu dem junge Menschen aufschauen können"
Vereins-Chef meinte, niemals einen schwulen Spieler im Verein zu dulden - EuGH sieht Verstoß gegen Anti-Diskriminierungsrichtlinie
Putin tritt für Änderung des Abkommens mit Paris ein
Am Dienstag beschloss die Nationalversammlung endgültig das Ehe- und Adoptionsrecht für Homosexuelle
Die US-amerikanische Football-Profiliga NFL will ihre Bemühungen im Kampf gegen Schwulenfeindlichkeit ausweiten
Keine Unterstützung für Obama-Position erkennbar - Am Mittwoch wird Proposition 8 geprüft
Die Wogen gehen weiter hoch: Polizei spricht von extrem gewalttätigen Auseinandersetzungen - Unter den GegnerInnen auch Rechtsradikale
Popstar beschimpft die US-Pfadfinderorganisation wegen ihrer homophoben Politik
"Krank" und "unnatürlich" sind Lesben und Schwule nach Ansicht Hasottis - Gegen ihn läuft nun ein Verfahren
KritikerInnen monieren, dass der Schutz von Lesben und Schwulen nicht ausdrücklich erwähnt wird
Polizei: 45.000 Personen auf der Straße - Keine größeren Ausschreitungen
Der Außenminister kritisiert die CDU wegen Ungleichbehandlung von Lesben und Schwulen scharf
Kinder zu bekommen ist kein Vorrecht einer Frau, wenn Männer nicht gebären können ist die Verweigerung des Rechts auf Leihmutterschaft eindeutig und ganz klar als Diskriminierung von homosexuellen und Single-Männern zu sehen.
Die Regelung ist im Sinne einer Gleichbehandlung der Geschlechter natürlich auch auf Single-Männer auszuweiten, zumal ja auch Single-Frauen kein Verbot sich fortzupflanzen auferlegt werden kann oder DARF.
Ich bin enttäuscht dass ausgerechnet die in weiten Teilen klerikalfaschistoiden und ultrakonservativen USA uns hier soweit voraus sind auf dem Weg zur längst überfälligen Gleichschaltung der Geschlechter....
.
und die europäischen staaten sind Ihrer meinung nach allesamt so viel fortschrittlicher, liberaler und aufgeschlossener?
hier wie da gibt es sowohl liberale als auch ultrakonservative länder - also z.b. staaten wie
z.b. die Niederlande, Belgien, Norwegen, Schweden, Dänemark ...
vs.
Ungarn, Polen, Italien, Griechenland, Serbien, die Ukraine, Weißrussland, Russland ...
bzw.
Connecticut, New York, Kalifornien, Hawaii, Vermont, Massachusetts, Main ...
vs.
Texas, Virginia, Oklahoma, Missouri, Alabama, Georgia ...
trotzdem lebe ich ein einem kleinen Nationalstaat namens Österreich, den ich nicht grade als klerikalfschistoid oder reaktionär betrachten würde.
die USA sind 1(!) Nation, mit mehreren Bundesstaaten.
Ihr hinkender Vergleich müsste demnach auf BUNDESLÄNDER abzielen.
Ich vertraue darauf dass sie sich angesichts des nächste Woche zu begehenden Nationalfeiertags ein bisschen mehr mit der Geschichte ihrer Heimat beschäftigen.
Es würde ihnen wirklich nicht schaden den Unterschied zwischen einer föderalen Republik und verschiedenen Nationen zu erlernen...
das kleine Österreich (8 mio. einwohner) mit den USA (314 mio. einwohner) zu vergleichen, ist genauso unsinnig, wie Ohio (11 mio. einwohner) mit der EU (500 mio. einwohner) zu vergleichen ...
und im gegensatz zu Ihnen betrachte ich Österreich sehr wohl als staat mit klerikalfschistoiden und reaktionären tendenzen.
auf jeden fall eher als staaten wie Connecticut, die Niederlande, New York, Dänemark, Kalifornien, Norwegen, Vermont, Massachusetts, Schweden oder Maine ...
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.