Antidiskriminierungsstelle Wien nun auch transgender

Die Beratungsstelle erweitert ihren Namen auf "Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen"

Im Zuge ihres aktuellen Schwerpunktes "Transgender" wird die seit 14 Jahren bestehende "Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen" ihren Namen auf "Wiener Antidiskriminierungsstelle für gleichgeschlechtliche und transgender Lebensweisen" erweitern. "Damit wird explizit sichtbar gemacht, dass wir uns auch für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von Transgender Personen einsetzen", sagt Stadträtin Sandra Frauenberger.

Grenzüberschreitend

Der Begriff Transgender steht für Personen, die Geschlechtsgrenzen überschreiten. Dies kann einen temporären oder permanenten Geschlechtswechsel oder auch Positionen zwischen den Geschlechtern bedeuten. Geschlecht werde in der Regel durch körperliche Merkmale als "weiblich" oder "männlich" definiert, die vielfältigen Lebensweisen und Geschlechtsidentitäten werden in zwei Kategorien eingegrenzt, so Frauenberger in einer Aussendung zur heute in Wien stattfindenden Fachkonferenz zum Thema Transidentitäten.

Es bleibe unberücksichtigt, dass Geschlecht auch durch soziale Interaktion konstruiert wird und dass die eigene Geschlechtsidentität nicht mit den angeborenen Geschlechtsmerkmalen übereinstimmen muss. Diese binäre, primär auf biologischen Aspekten basierende Geschlechterordnung sei für die Lebensrealität von Transgender-Personen besonders ungeeignet.

Die international besetzte Fachkonferenz beschäftigt sich unter anderem mit der gesellschaftlichen, medizinischen und internationalen Ebene des Themas. (red, dieStandard.at, 18.10.2012)

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8 Postings
Ein wichtiger Schritt

Das Leben von Menschen steht auf dem Spiel, und statt Ausgrenzung und Selbstmorde gutzuheißen und angesichts anderer, völlig unabhängiger, Themen gutzureden, ein gutes Signal.

Gott sei Dank!

Was schert uns Bankenpleite, was Geldentwertung, was Korruption?
Endlich eine politische Handlung, die uns in diesen Zeiten wirklich weiter bringt!

Satire aus!

Genau, wozu um Menschenrechte, wozu ums tägliche Leben der Menschen und ihre Probleme kümmern, solang wir alle zur Geldentwertung unseren Stammtisch-Senf abgeben können.

Solange Leute so egoistisch, asozial und empathielos wie Sie denken, sind auch für Bankenpleiten, Geldentwertung und Korruption keine Lösungen in Sicht.

wenn wir alle in die schuldknechtschaft geraen, wenn die 1% reichsten soviel besitzen wie die ärmeren 90% zusammen, wenn jeder österreicher ovm bby vis zur oma jährlich 5000 eur nur für zinsen bezahlen muss, dann sind die recht von deutlich mehr menschen betroffen als von ein paar duzend transgender-wesen.

Diese Sichtweise ist für mich nicht akzeptabel. Menschenrechte für Einzelne abzuschaffen heißt den Kerngedanken von Menschenrechten abzuschaffen.

Und ich wiederhole mich: Meiner Meinung nach werden soziale Missstände hauptsächlich von Menschen verursacht, die bereit sind, auf andere Menschen(rechte) zu sch***.

Solang wir uns sowas leisten können, gehts uns nicht so schlecht.

Menschlichkeit

ist gratis.

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