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Stockholm/Kopenhagen - Seit Jahren lassen schwangere dänische Frauen in Schweden einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen, wenn ihnen das Geschlecht des erwarteten Kindes nicht zusagt, hat am Wochenende der dänische Rundfunk gemeldet. In Schweden ist eine Abtreibung bis einschließlich der 18. Woche erlaubt, in Dänemark nur bis zur zwölften Woche. Danach bedürfen Schwangerschaftsabbrüche einer besonderen Genehmigung.
Die Bestimmung des Geschlechts wird in der Regel in der 14. Woche vorgenommen. Nach Informationen des Senders reisen zahlreiche Frauen, die die Genehmigung nicht bekommen haben, nach Schweden, um den Abbruch dort vornehmen zu lassen. Vor allem gut ausgebildete Frauen würden die Möglichkeit für eine Abtreibung in Schweden wahrnehmen, teilte der dänische "Abtreibungsrat" mit, der die Genehmigung für Abbrüche ab der zwölften Woche erteilen muss.
Mehrere PolitikerInnen zeigten sich schockiert, dass der "Abtreibungsrat" in zahlreichen Fällen als Begründung für den gewünschten Abbruch den Hinweis auf das Geschlecht des Kindes akzeptiert. "Es sollte niemals der Fall sein, dass das Geschlecht bei einem Schwangerschaftsabbruch eine Rolle spielt", sagte die gesundheitspolitische Sprecherin der Sozialdemokraten, Sophie Haestorp Andersen. Die Praxis sei "nicht akzeptabel", sagte Jonas Dahl von der Sozialistischen Volkspartei. Sollte es sich dabei um ein verbreitetes Problem handeln, müsse über eine Verschärfung der entsprechenden Gesetzgebung nachgedacht werden.
ExpertInnen ist das Problem seit längerem bekannt. Wegen des Abtreibungstourismus biete seine Schwangerschaftsklinik mittlerweile keine Ultraschalluntersuchungen zur Geschlechtsbestimmung ab der 14. Woche mehr an, sagte Robert Kinnefelt dem dänischen Rundfunk. (APA, 22.10.2012)
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Diese Annahme wird weder durch den Artikel, noch durch einen anderen auffindbaren Hintergrund gestützt.
Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um das sogenannte "family balancing" wie es in den USA leider auch schon gang und gebe ist.
Wer eine Quelle oder Hintergrundinfos beibringen kann wonach es sich um explizit "weibliche dänische Zellhaufen" handelt die hier von Abtreibung betroffen sind der möge diese bitte posten.
Die Behauptung einiger Userinnen es handle sich um Mädchen ist somit meiner Meinung nach bis zur Beibringung eines Nachweises vollkommen verkürzt und somit unzulässig.
Ginge es um "weibliche Zellhaufen" so wäre dies doch im Artikel auch so formuliert worden?
Ist es nicht möglich hier SACHLICH zu diskutieren bitte??
Einen Beweis oder eine Statistik dazu wird es nicht geben, das wäre auch politisch höchst unkorrekt, so eine Statistik in Auftrag zu geben.
Ich berichte hier von Informationen aus der Branche, in meinem Fall eine sehr gute Freundin, die Krankenschwester mit Spezialisierung auf Neonatologie in einem Göteborger KH und selber Mutter von drei kleinen Kindern ist, ihr Mann ist praktischer Arzt.
"Family balancing" schliesse ich so gut wie aus, das ist den Schweden ziemlich wurscht, welches Geschlecht das Baby hat. Denn eines muss man ihnen lassen, den Schweden: Kinder haben in dieser Gesellschaft einen weit höheren Stellenwert, als z.B. in Österreich.
Mfg, eine schwangere Mutter eines Kleinkindes, in Schweden lebend.
bitte ich benaspruche ja auch nicht "die Wahrheit" zu sagen wenn ich postuliere der Himmel wäre Gelb!
In den USA ist das "family balancing" MASSGEBLICH für "sex selective abortions", dahingehend GIBT ES SEHR WOHL auch Hintergrundinformationen zu diesem Thema.
Ihre Tautologie ist vollkommen unangebracht wenn es NACHWEISLICH für den selben Sachverhalt in einem ähnlich entwickelten europäischen Staat eine ANDERE URSACHE gibt.
Es gibt keine "dowries" in Dänemark, und bis auf die Behauptung sie hätten eine "Freundin" gibt es KEINERLEI HINWEIS auf ein tatsächliches Zutreffen ihrer BEHAUPTUNG.
Wieso behaupten sie dass die Ursachen NICHT hinterfragt würden?
Es geht übrigens um DÄNINNEN und nicht SCHWEDINNEN, also wovon sprechen SIE hier bitte?
sondern um eine unqualifizierte Behauptung ("... Informationen aus der Branche, ... eine ... Freundin, die Krankenschwester ... ist, ihr Mann ist praktischer Arzt. ")
Weder erstellen Krankenschwestern Statistiken hierzu, noch treiben praktische Ärzte ab.
wenn sie meinen Post genau lesen werden sie entdecken dass meine Kritik letztlich auf die Art und Weise abzielt mit der hier UserInnen Behauptungen aufstellen und "untermauern".
zu ihrem Link: schön, aber ich bin mir NICHT sicher was sie aus EINEM Link ablesen wollen...der zweite hat ja durchaus eine andere Aussage...
verlinken sie auch auf die KRONE wenn es ihnen grade in den Kram passt? Oder sind widersprüchliche Angaben plötzlich ein Beweis für etwas?
Wenn eine schwangere Neonatologiekrankenschwester zu einer Kollegin zum US geht und die, die den US macht, das Geschlecht des Ungeborenen nicht preisgeben darf und daraufhin die Schwangere fragt, wieso nicht und DANN die Untersuchende der Kollegin im Vertrauen erzählt, dass sie das nicht machen dürfen, weil zuviele Musliminnen ihre Mädchen abtreiben...
Ähm, also für mich reicht das.
Also was jetzt? nach gängiger Lesart handelt es sich hier nicht um Kinder sondern um Zellhaufen.
Besonders beliebt ist, diese Zellhaufen entfernen zu lassen, wenn irgendwo in ihnen irgendwas abläuft, was nicht erwünscht ist (krankheit, Behinderung,), üblich ist es auch,den Zellhaufen zu entfernen, wenn er nicht ins Lebenskonzept passt.
Wenn also nun weibliche Zellhaufen nicht ins Lebenskonzept passen, so what? Dann werden sie eben entfernt und basta. Wozu die Aufregung. Ein Zellhaufen mit zwei xChromosomen ist nichts weiter als ein Zellhaufen. Abgesehen davon kommen die Zellhaufen sowieso nicht als Mädchen auf die Welt, sie werden erst dazu gemacht.
haha, da ist diestandard auf einer schwedischen zeitungsente aufgesessen, denn es sind nicht die gutausgebildeten frauen sondern vor allem muslimische frauen die denn unerwünschten weiblichen nachwuchs wegmachen lassen wie die dänische ORIGINALquelle zeigt: http://www.dr.dk/Nyheder/I... 183034.htm
da in schweden negative berichterstattung über muslime absolutes tabu ist haben die schweden dann gut ausgebildete frauen daraus gemacht wie man hier sieht: http://sverigesradio.se/sida/arti... el=5317408
bitte den schwedischen medien nichts mehr glauben!
was bringt es eigentlich, solche infos zu tabuisieren?
wird dadurch irgendein problem gelöst? wird patriarchales denken verändert, wenn es nicht mal in frage gestellt werden darf - wegen des religiösen bezugs?
irische katholikinnen sind nach UK geflogen, um abtreiben zu lassen - das wurde medial thematisiert und es war wichtig, die katholische macht u. doppelmoral in irland anzuprangern. die überwiegend konserv. anhängerschaft der rel. konkurrenz sollte sich auch mehr mit progressiven ideen (wie gleichberechtigung u. gleichwertigkeit der geschlechter) auseinandersetzen müssen. noch dazu, wo sie gerne im "modernen westen" leben. vielen katholiken hat der öffentl. kritische diskurs auch geholfen, sich geistig von rom zu emanzipieren
Weil Schweden die Hochburg der PC ist und aus diesem Grund man nicht mal im Privatbereich Dinge wie Religion oder Politik diskutiert. Man könnte sein Gegenueber in die höchst unangenehme Situation bringen, seinen Standpunkt verteidigen/rechtfertigen zu muessen, also tatsächlich zu DISKUTIEREN! Und das ist verpönt. Weil: wir sind alle gleich, wenn nicht sogar gleicher.
Und das treiben die schwedischen Medien auf die Spitze.
Wissen Sie, wie fad das Leben hier aus genau diesen Gruenden ist? Keiner hat eine Meinung zu irgendwas, bzw. traut sich keiner, diese kund zu tun.
danke für die erläuterung!
das klingt äußerst langweilig und trostlos, aber auch schauderhaft. erinnert mich dezent an orwells 1984, huxleys "brave new world"... an mind control
ich kann mir ein leben ohne diskussionen, ohne freien meinungsaustausch nicht vorstellen. und ich will es auch gar nicht
ja in schweden einwanderung oder islam zu diskutieren ist für den durchschnittsschweden ähnlich angenehm wie etwa analsex als thema unter dem weihnachtsbaum für den durchschnittsösterreicher.
die medien betreiben wirklich gehirnwäsche was diese themen in schweden betrifft. da kann man höchstens lesen, dass muslimische männer weniger alkohol trinken als schwedische männer oder andere "positive" sachen. oder man echauffiert sich über ikea, das frauen in saudi arabien wegretouchiert, findet es aber total ok, wenn frauen in schwedischen schwimmbädern separate zeiten bekommen.
ich finde es nur schade, dass diestandard den artikel so übernimmt. ich meine warum sollten hoch gebildete frauen weiblichen nachwuchs abtreiben...
Stimmt.
In Västra Götaland (also Göteborg und das Bundesland dazu) war es zumindest noch vor 1,5 Jahren so, dass man das Geschlecht des Kindes bei der einzigen Routineultraschalluntersuchung in der 18. Woche nicht erfahren hat - eben aus den oben genannten Gruenden. Zuviele Muslime haben Mädchen abtreiben lassen.
das ist eine moralische frage - die über abtreibung ja nein hinausgeht -
wenn es z.b. möglich wäre am anfang der schwangerschaft - den dna code nach wunsch und laune zu verändern - wäre das ethisch nicht ok -
ok so weit sind wir noch nicht - aber es gibt auch noch eine zweite etische frage - ist es in ordnung wenn nur noch ein teil der weiblichen bevölkerung - darüber entscheidet - welche merkmale ein mensch haben muss - um das recht auf eine geburt zu haben?
also die vorhersage möglichkeiten - über gewissen merkmale - werden immer genauer - und somit die damit verbundenen - ethischen risiken - immer größer
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