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Szene aus "Chroniques sexuelles d'une famille d'aujourd'hui", dem Eröffnungsfilm des diesjährigen Pornfilmfestivals in Berlin.

Im Rahmen des Pornfilmfestivals stellt die feministische Sex-Bloggerin Anne G. Sabo ihr neues Buch "After Pornified - How Women Are Transforming Pornography & Why It Really Matters" vor.
Dass Pornografie längst in unserem Konsumalltag angekommen ist, ist Tatsache. Mainstream-Pornos findet man auf dem Pornfilmfestival Berlin, das am Freitag in Berlin-Kreuzberg in die siebte Runde geht, allerdings nicht. "Sexualität ist seit Anbeginn des Medium Film ein Thema gewesen", stellt das vierköpfige FestivalkuratorInnen-Team - bestehend aus Jürgen Brüning, Manuela Kay, Claus Matthes und Jochen Werner - fest. Das 2006 gegründete Festival präsentiert Produktionen von den "Rändern" der Sexfilm-Industrie, die vergleichsweise wenig mit dem kommerziellen Porno-Angebot zu tun haben. Auch mit seinem vielfältigen Rahmenprogramm - von Lectures und Workshops über Ausstellungen bis hin zu Performances - versucht das Festival, Pornos aus der "Schmuddelecke" zu holen und in eine öffentliche Auseinandersetzung zu überführen.
Die Möglichkeiten an "alternativen" Darstellungen und Narrationen im Pornofilm loten vor allem die feministischen und lesbischen bzw. queeren Porno-Produktionen aus, die beim Berliner Pornfilmfestival seit jeher einen fixen Platz einnehmen. Diese "anderen" Porno-Filme lassen sich jedoch nicht einfach auf einen einzigen gemeinsamen Nenner bringen, berühren sie doch die verschiedensten Fragestellungen: Phallozentrismus, Arbeitsverhältnisse in der Sex-Industrie, Umdeutung heterosexistischer Erzählungen, verdrängte Subkulturen und öffentlicher Raum, Beziehungsnormen, Fetischisierung oder auch die Auflösung herkömmlicher Geschlechterrollen.
Doch was für die einen die Auflösung der zugeordneten Rollen, ist für die anderen eine generelle Kritik am Geschlechterverhältnis mit den Mitteln der Pornografie. Und was für eine neue Generation an feministischen "Pornografinnen" wie etwa Candida Royalle, Jennifer Lyon Bell, Anna Span, Erika Lust oder Petra Joy als willkommenes Experimentierfeld für alternative Darstellungen und Identitätsentwürfe dient, ist bis heute ein erbittertes Streitfeld unter Feministinnen.
Es war Ende der 1980er-Jahre, als sich im deutschsprachigen Raum die erste "PorNO"-Debatte unter der wortreichen Führung von "Emma"-Gründerin Alice Schwarzer vollzog. Doch schon zuvor initiierte "Emma" eine erste Aktion: Gemeinsam mit neun anderen prominenten Frauen verklagte Schwarzer 1978 die Zeitschrift "Stern" wegen seiner sexistischen Titelbilder.
Ihr Ziel war ein Gesetz anzuregen, das Pornografie nicht länger als "Verstoß gegen Sitte und Anstand" definierte, sondern als "Verletzung der Menschenwürde". In der Neuauflage der "Emma"-Kampagne 1988 wurde diese Forderung weiter konkretisiert - unter anderem hieß es: "Pornografisch sind diejenigen Darstellungen zur sexuellen Anregung, die Frauen erniedrigen, sie in einer Ohnmachtsposition gegenüber Männern zeigen und zum Frauenhass oder gar Mord aufstacheln." Unterstützung erhielt "Emma" zu, Beispiel von Andrea Dworkin, die 1979 das radikalfeministische Anti-Porno-Manifest "Pornography - Men possessing Women" veröffentlichte.
2007 erlebte die "Emma"-Kampagne "gegen Pornografie und die Pornografisierung von Medien, Mode und Kultur" schließlich ihre dritte Auflage. Weiterhin stellt die kausale Verknüpfung von Fantasie (Pornografie) und Tat (sexuelle Gewalt an Frauen) den Kern der Kritik dar. Daraus leitet sich auch die von vielen Porno-GegnerInnen getroffene Unterscheidung in "gute Erotik" und "böse Pornografie" ab. Alice Schwarzer: "Wir erkennen Pornografie an der Verknüpfung von sexueller Lust mit der Lust an Erniedrigung und Gewalt - und zwar für Täter wie Opfer. Was das Gegenteil von Erotik ist, bei der es keine Hierarchie gibt, nichts festgelegt ist, sondern alles offen." Pornos für Frauen sind demnach für Schwarzer & Co. "ein Widerspruch in sich. Denn die rein genitale Sexualität ist traditionell eher Männersache, Frauen funktionieren erotisch komplexer. Das direkt Genitale und die Gewalt sind jedoch das Wesen von Pornografie - was sich für Frauen nicht einfach umdrehen oder unter Frauen kopieren lässt."
Die Kluft zwischen den feministischen "PorNO"- und "Pro Sex"-Aktivistinnen ist heute größer denn je: Unter dem Titel "PorYes" wird seit 2006 der "Feminist Porn Award", der erste feministische Pornofilmpreis in Europa, verliehen: "Weil wir von unzähligen schlechten, degra-dierenden, dummen und klischeehaften Pornos überschüttet werden und wir Pornos mit höherem Niveau sehen wollen. Und wie Annie Sprinkle schon sagte, die Antwort auf schlechten Porno lautet nicht gar kein Porno, sondern mehr Porno", wie es auf der Website des Filmpreises heißt.
Zu den Fürsprecherinnen von "Frauenpornos" gehört auch Anne G. Sabo, die im Rahmen des aktuellen Berliner Pornfilmfestivals ihr neues Buch präsentiert: "After Pornified - How Women Are Transforming Pornography & Why It Really Matters". Auf ihrer Homepage schreibt die in Norwegen aufgewachsene und heute in den USA lebende Autorin, Sex-Bloggerin und "public educator": "Bei Pornografie dachte ich nie an etwas Feministisches, im Gegenteil. Bis ich auf progressive feministische Pornos von Frauen gestoßen bin, die die Mittel der Repräsentation nutzen, um Sexualität auf ihre Weise zu erkunden und zu definieren, und um Frauen wie Männer von den althergebrachten erotischen Konventionen und klaustrophobischen Geschlechtertollen zu befreien."
In diesem Sinne erklärte auch Regisseurin und Autorin Audacia Ray in einer Diskussion über "Female Porn" beim Berliner Pornfilmfestival 2007: "Natürlich kritisiere ich die Rolle, die Frauen in Pornos üblicherweise zugeschrieben wird, nämlich als Objekt männlichen Begehrens. Aber auch die männlichen Rollen sind beschissen."
Dieser Perspektivenwandel ist nicht zuletzt der Akademisierung der Pornografie geschuldet: 1989 legte die US-amerikanische Filmwissenschaftlerin Linda Williams mit ihrem Buch "Hard Core. Macht, Lust und die Traditionen des pornographischen Films" das Grundlagenwerk der sogenannten "Porn Studies" vor. Viele der neuen feministischen Porno-Regisseurinnen und -Produzentinnen wie etwa die schwedische Filmemacherin Erika Lust, die den Mainstream der Pornos mit ihren "frauenfreundlichen" Sexfilmen infiltrieren, haben selbst Gender Studies studiert und beschäftigen sich - unter Einfluss der feministischen "Pro Sex"-Debatten aus dem angloamerikanischen Raum - verstärkt mit Fragen der Repräsentation auf der Leinwand.
Mittlerweile führen Frauenpornos jedoch kein Dasein im Underground mehr. Schließlich sind diese nicht nur für unabhängige ProduzentInnen, sondern auch für große Produktionsfirmen interessant, die damit Marktanteile zu sichern versuchen. Das Resultat sind oftmals Filme, die als "weichere, saubere" Version des gewöhnlichen Pornos gehandelt werden. Frauenpornos, oft aufwändig produziert, gelten zwar noch immer als eine der vielen Ausprägungen "alternativer Pornografie", verweigern sich jedoch nicht immer der Kommerzialität.
Nicht nur wegen des normierten "Pornstar"-Looks im Mainstream-Porno nimmt der Anspruch auf Natürlichkeit und Authentizität im Frauenporno einen großen Stellenwert ein. Die Pornos "von Frauen für Frauen", in der Regel für ein heterosexuelles Publikum geschaffen, wollen weibliche Lust möglichst glaubhaft zum Ausdruck bringen. Doch neben der Gefahr, neue Festschreibungen zu setzen, "was Frauen wirklich wollen", gibt es aber noch eine andere Schwierigkeit, wie etwa Verena Chiara Kuckenberger, Autorin des Buches "Der Frauenporno: Alternatives Begehren und emanzipierte Lust", im feministischen Magazin "an.schläge" schreibt: Der Frauenporno werde als derart "anders", sauberer und qualitativ hochwertiger dargestellt, dass er eben kaum mehr "Porno" sei.
Positiv daran sei aber, dass der Porno so auch sein Tabu verliere - für Frauen, für die es nach wie vor als weit weniger akzeptabel gilt, Pornografie zu konsumieren. Kuckenberger: "Durch die Entwicklung von alternativer Pornografie wird die Bandbreite an Pornografie jedenfalls deutlich erweitert und bietet mehr Variation, in der sich ein vielfältiges Publikum wiederfinden kann." Angesichts der Tatsache, dass für viele Menschen Sexfilme noch immer die erste (und manchmal einzige) Art der "Sex-Aufklärung" darstellen, sicherlich nicht die schlechteste Voraussetzung. (viyu, dieStandard.at, 23.10.2012)
Das Pornfilmfestival Berlin läuft von 26. bis 30. Oktober im Moviemento-Kino.
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Frauen und Männer sind fundamental unterschiedlich, nämlich in Attraktivitätswahrnehmung, Funktionswahrnehmung und Körperwahrnehmung.
Laut zahlreicher Studien zur Attraktivität, stehen frauen bei Männern auf Status, und Männer auf Jung+Hübsch.
Dazu kommt noch die Projektion der Frau auf den Mann als Aggressor. Es ist einfach lächerlich wie man die Sexualität "gleichstellend" blablabla sieht.
Die meisten Menschen sind unzufrieden mit dem Sex, weil sie ihre Phantasien nicht ausleben können, würden sie es machen, wär die Realität ähnlich wie den Pornos.
wenn man diese und zahlreiche andere Punkte beachten würde, würde man nicht so pseudo-intellektuell daherreden.
Guter Artikel von Brigitta Huhnke "Am Ende angekommen: Pornografie und männliche Normalität. "
Gleichzeitig haben sich – u. ich beziehe mich hier nur auf Produkte für den heterosex. Markt – die Inhalte verändert: offen grausam, Frauen entwürdigend und immer offener rassistisch. Der so genannten Gonzo-Stil verbreitet sich und somit die Anzahl von Darstellungen brutaler Penetrationen von Frauen, des Würgens während des Oralverkehrs und anderer Praktiken, die Frauen als sexuelle Objekte markieren, mit denen Männer alles tun können, was sie wollen. Das sind keine Praktiken, die lediglich auf einige Filme am Rande beschränkt sind, sondern kommen mittlerweile in den meisten der populären Filme vor.
http://www.fembio.org/biographie.php/fra
was hat die Tatsache, dass viele Pornos tatsächlich unter die Gürtellinie zielen und man manche Männer fragen müsste "würdest du so dargestellt werden wollen?" damit zu tun, dass Frauen angeblich erotisch komplexer funktionieren. Das tun sie nicht. Frauen reagieren auf die gleichen primitiven Reize wie Männer. Wie viele auch in meinem Alter völlig veraltete Rollenbilder der Sexualität noch im Kopf verankert haben. Warum brechen wir diese nicht auch endlich (!!!) auf?
Ich stells jetzt mal so dar.
Frauen haben KEINE komplexere Sexualität heißt: ja, ein nackter Mann, der Anblick eines (erigierten) Penisses erregt uns.
Das macht uns aber nicht zu Freiwild, dass es ja "auch/ohnehin will". Bitte unterscheiden Sie da
Es geht m.E. um eine andere Form d.Pornofizierung . Die meisten Frauen mögen keine Pornos, wie sie von vielen Männern gewünscht werden. Dass Gewaltinhalte gegen Frauen heute die Pornoindustrie beherrschen, zeigt mir, wie richtig und begründet die PorNO-Bewegung der 80er Jahre war bzw. ist. Doch, Frauen haben eine komplexere Sexualität, denn sie mögen eher Erotik als Gewalt und Vergewaltigungs-Praktiken an Frauen, wie sie in vielen Filmen zur Schau gestellt werden. R.Jensen schreibt z.B., dass viele Frauen nach seinen Vorträgen auf ihn zukommen, betroffen sind und beunruhigt, sie fragen ständig: warum können Männer aus derart. Videos Lust gewinnen u. wollen wissen, warum die zumeist männl. Kunden ca. 56 mrd. Dollar weltweit f. P. bezahlen.
"R.Jensen schreibt z.B., dass viele Frauen nach seinen Vorträgen auf ihn zukommen, betroffen sind und beunruhigt, sie fragen ständig: warum können Männer aus derart. Videos Lust gewinnen."
das ist eine gute frage, die mich auch beschäftigt. was war denn die antwort darauf?
"Frauen funktionieren erotisch komplexer"
Falsch. Laut Studien reagieren Frauen auf die gleichen primitiven Reize mit Erregung wie Männer.
Männliche und weibliche Sexualität unterscheidet sich nach meinen Erfahrungen überhaupt nicht bzw. nur geringfügigst. Die passive Sexualität wird der Frau eher anerzogen (das möchten Frauen doch nicht, das gehört sich für eine Frau doch nicht).
Komisch. Feministinnen kämpfen gegen Rollenbilder im Alltag. Gegen Rollenbilder in der Sexualität kämpfen sie nicht. Weil das Bild der passiven bis asexuellen Frau ihren Zwecken dienen.
"Komisch. Feministinnen kämpfen gegen Rollenbilder im Alltag. Gegen Rollenbilder in der Sexualität kämpfen sie nicht. Weil das Bild der passiven bis asexuellen Frau ihren Zwecken dienen."
schwachsinn! wieso sollten gerade feministinnen für ein passives, asexuelles verhalten bei frauen sein? das ist sogar ein ziemlicher widerspruch. ich glaube sie verwechseln da was.
Ich sage nicht "sie sind dafür", ich sage "sie hinterfragen es nicht". Da ist ein Unterschied.
Oft werden Aussagen gemacht wie "Frauen werden von Penissen nicht automatisch erregt" (im Zusammenhang mit der Porno Diskussion!), ich hab schon mal gehört "Frauen masturbieren ja oft erst wenn sie schon sexuelle Erfahrung haben". Es wird auch unterstellt dass Frauen auf Beziehungen aus wären, während Männer eher das sexuelle reizt.
Diese Aussagen sind einfach nicht (für jede Frau) wahr. Aber als Frauen lernen wir einfach immer noch: "das gehört sich für eine Frau nicht, viele Männer zu haben", "Frauen gefällt sowas ja nicht".
Wir werden zum Sexobjekt der Männer degradiert, eine eigenständige Sexualität gesteht man uns nicht zu.
da muss ich jetzt an einen amateur-porno denken, der mir wirklich echt gut gefallen hat.
er fängt schon mal damit an, dass man zuerst einen echt hübschen typ masturbieren sieht alleine und der hatte auch noch so schöne blasse haut (ich mag diese total künstlich aussehende bräune nämlich gar nicht). jedenfalls später kam dann die frau dazu (gott sei dank auch ohne künstliche bräune und auch keine h-blonden haare, diese tussen hängen mir nämlich schon sooo beim hals raus!) und im hintergrund lief metal-musik. ;)
"durch d. entwicklung alternativer pornografie wird die bandbreite erweitert und bietet mehr variation..." (K) und dadurch wird sich die herrkömmliche pornoindustrie unbeeindruckt zeigen und weitermachen wie bisher - eigentlich nicht im sinne des kritischen feminismus - gewalttätigkeit u. härte sind bei den heutigen pornos standard, werden gewünscht. es sollte eher in den focus gerückt werden, warum gerade männer pornos mit gewalt und brutalität mögen. 88 % d. szenen zeigen körperl. gewalt gegen frauen und 48 % verbale gewalt. unverhohlene erniedrigung d. wegwerfware frau - pornos hat mit sex nichts zu tun ... "pornos salonfähige brutalität" - http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/di... y/13212314
interessant der verlinkte artikel.
"Dines erwartet keine Romantik in Pornos, aber die unverhohlene Erniedrigung der Frauen macht sie wütend, und erst recht, dass das einfach so hingenommen wird"
ja, das kann ich absolut nachvollziehen, so gehts mir teilweise auch. manche dinge in pornos machen mich echt sauer!
"dirty talking" ist nicht automatisch "verbale gewalt",auch wenn ich es absolut respektiere,wenn ihnen das nicht gefällt...
aber versuchen sie bitte nicht von ihren vorlieben in punkto sexualverhalten allgemeingültige normen abzuleiten,sondern suchen sie sich partner die ihre wünsche und vortstellungen respektieren,und respektieren sie es,wenn andere menschen da ganz andere vorstellungen haben...
hier geht es nicht um meine wünsche , sondern um den tatbestand , inwieweit pornografie und in diesem zusammenhang auch (verbale) gewalt bis in den `normalen` alltag hinein funktionieren: wenn schon kinder auf dem schulhof sich gegenseitig verbal attackieren, was wir es aus der herrkömmlichen pornografie kennen. zumeist sind es mädchen, die als huren, schlampen, fotze u. dergl. mit verbaler gewalt konfrontiert werden, verachtung erfahren .lesen sie den artikel und da steht zu recht, dass pornos nicht unbedingt etwas mit sex zu tun haben... übrigens auch aggressive u. überheblich dargestellte `männlichkeit `steht in engem zusammenhang mit gewalt, sexualität u.d. weibl. körper!
verbal attackieren, dann kommt das nicht von Pornofilmen sondern von Erziehungsberechtigten (vulgo Eltern) die keine Ahnung haben, wie man mit Kindern umgeht bzw. selber eine Kinderstube an den Tag lege, dass einer Sau graust. Das ist reine Nachahmung vorgelebten Verhaltens.
fragens doch mal Pygarlein auf welche Sort er steht, er hat ja bereits offenbart dass er Femdom-BDSM-Filmchen nicht von der Realität unterscheiden kann...
komischerweise dienen solche Filmchen NICHT der Objektifizierung der Frau und kommen auch ohne die hier von einigen erwähnten "BJ, Bukkake, Vaginal-Oral-Anal...."-bezogenen Sujets aus, sondern Objektifizieren vielmehr die männlichen Subs...
Ein bisschen mehr Differenzierung täte not, aber das ist wohl nur ein frommer Wunsch angesichts der selbst herbeigeredeten "Expertise" vieler DiskutantInnen...
da sind sie aber schlecht informiert und verbreiten lügen über Andrea Dworkin - vor allem durch ihre pornokritik war sie extrem widerwärtigen angriffen ausgesetzt - mit den widerwärtigsten, die einer feministin in den letzten vier jahrzehnten widerfuhren. das etikett ?männerhasserin?, das man ihr verpasste, spielte bei der kampagne, Dworkin und ihre ideen zu marginalisieren, eine zentrale rolle:
http://www.zmag.de/artikel/F... sforderung
und pornos eine kunstform (gibt ja wenig was subversiver war/ist). nur das halt dann billiges video-equipment kam und jeder pornos machen konnte - und schnelles geld. das ganze rutschte in die schnuddel-ecke, weit weg von kunst.
langsam kommt jetzt wieder der gegenausschlag des pendels.
das alice schwarzer beim feminismus (bildlich, nicht politisch) rechts überholt wird, dürfte ihr nicht passen. deswegen frauen ihre sexualität und lust abzusprechen finde ich trotzdem peinlich von ihr.
sex soll spass machen. pornos auch. und wenn es (endlich) pornos gibt die das tun, so ist das gut. für frau und für mann.
brrrr!
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