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Ab 2013 erhalten Mädchen in Frankreich die Pille und andere Verhütungsmittel gratis.
Paris - Jugendliche in Frankreich bekommen die Pille vom kommenden Jahr an umsonst. Die französische Nationalversammlung stimmte am Freitag für eine Vorlage, wonach Mädchen zwischen 15 und 18 Jahren die Pille und einige weitere Verhütungsmittel vollständig von den Krankenkassen bezahlt bekommen. Damit wird ein Wahlversprechen des sozialistischen Staatschefs François Hollande umgesetzt. Die Regelung ist im Haushalt für die Sozialkassen für 2013 festgehalten, mit dem sich das Parlament derzeit befasst.
Bisher konnten Minderjährige in Frankreich die Pille nur in spezialisierten Einrichtungen zur Familienplanung kostenlos erhalten. KritikerInnen bemängelten aber, dass es nicht ausreichend solcher Einrichtungen gibt. In Deutschland übernehmen die Krankenkasse die Pille bis zum 18. Geburtstag, bis 20 müssen junge Frauen nur die Rezeptgebühren zahlen.
Die Nationalversammlung beschloss am Freitag zudem, dass Abtreibungen künftig vollständig von den Krankenkassen übernommen werden - unabhängig vom Alter der Frauen. Für Minderjährige waren Schwangerschaftsabbrüche bislang schon kostenlos, erwachsenen Frauen wurden sie zu 70 bis 80 Prozent erstattet. Im Jahr 2010 wurden in Frankreich 225.000 Schwangerschaften abgebrochen. (APA, 29.10.2012)
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Frankreich gibt wirklich keine guten Beispiele, wenn man von der möglichen kostenlosen Verhütung für Jugendliche absieht. Damit sollte ja gerade der Schwangerschaftsabbruch, ausser unter unerfreulichen Umständen, nicht mehr notwendig werden.
na also, wieder einmal eine vernünftige meldung!
ich habe vieler ihrer postings gelesen und finde viel davon in die kategorie "vernünftig" gehörend! warum sie bei der sozialversicherung plötzlich unvernünftig werden möchte ich gerne wissen!
haben sie etwa den schwachsinn eines hans-hermann hoppe inhaliert? scheint so zu sein!
Ich bin zwar dafür, dass man eine Abtreibung nicht leichtfertig - quasi als "Verhütungsmethode" - anwendet. Frauen gehören vor einer Abtreibung beraten und es gehören ihnen Alternativen aufgezeigt.
Aber: Wenn sich eine Frau für eine Abtreibung entscheidet, ist das zu respektieren. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nur sehr, sehr, sehr, sehr wenige Frauen gibt, die die Entscheidung zur Abtreibung auf die leichte Schulter nehmen.
nachdem hier so viel über die terminologie diskutiert wird. embryonen (bis zur 12. schwangerschaftswoche) bzw föten (ab der zwölften schwangerschaftswoche) werden an ihrer weiterentwicklung gehindert, indem sie getötet werden. "individuen der spezies mensch werden bei einer abtreibung getötet" ist eine biologisch korrekte aussage.
und das sage ich als abtreibungsgegnerin UND gleichzeitig fristenlösungsbefürworterin.
selbstverständlich ist es die schwangere, die innerhalb einer gewissen frist, alleine entscheiden darf, ob sie das kind austrägt, oder eben nicht. ich habe vorher erwähnt, dass ich eine befürworterin der fristenlösung bin. trotzdem ist eine abtreibung nicht bloß die entferunung eines zellhaufens, sondern die tötung eines embryos bzw fötus. ich lehne den begriff "zellhaufen" als wirklichkeitsvertuschenden euphemismus ab.der begriff mag auf einenen blastozysten oder einen früh-embryo in den ersten tagen seiner entwicklung zutreffen, nicht allerdings auf einen fötus in der 12. woche.
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