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Islamabad - In Pakistan hat ein Paar nach Angaben der Behörden seine 15-jährige Tochter mit Säure getötet, weil das Mädchen eine Beziehung zu einem Jugendlichen gehabt haben soll. Die Eltern wurden festgenommen. Ein Polizeisprecher erklärte, das Paar habe die Tat gestanden.
Beide seien der Überzeugung gewesen, dass das Mädchen die Familie "entehrt" habe. Sogenannte Ehrenmorde sind in Pakistan weitverbreitet. Dutzende Frauen werden jedes Jahr wegen Beziehungen umgebracht, die ihren Familien nicht genehm sind. (APA, 2.11.2012)
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(in den meisten arabischen, afrikan. und nahöstl./ zentralasiatischen muslimischen Länder wäre die Antwort bei einer breiten Umfrage vermutlich nicht pro Verbrechen, aber in die Richtung: "nicht schön, aber das Mädchen hätte ihre Eltern und Tradition besser achten sollen"). Unter den in Ö& Dt lebenden MuslimInnen haben Sie sicher eine höhere Zustimmung zu Ihrer Aussage - allerdings täuscht man sich oft. Kaum jemand hätte die schockierenden und offen geäußerten Ansichten zu Hatun Sürücü vor ihrer Ermordung für möglich gehalten. Unter Schulkindern, der Zukunft ihrer Community.
In Pakistan haben Sie definitiv unrecht. Leider kommen völlig ungenierte Ermordungen ungehorsamer Frauen durch die gesamte Gesellschaft, sogar in Elitefamilien, vor.
Solange "Menschen" mit solchen Einstellungen und Überzeugungen existieren wird die Welt nicht zur Ruhe kommen! Auch bei uns nimmt dieses Problem schön langsam bedrohliche Formen an, wenn man mit Vertretern der Anklagebehörde spricht, nur wird das in den Medien nicht kolportiert!
Gibt es Statistiken, wieviele Männer durch von Frauen verübte Ehrenmorde in den muslimischen Bordell-Himmel (Stichworte: Wein und Huris) befördert worden sind?
Gewiss nicht! Denn die so genannten Ehrenmorde resultieren nur aus der in den monotheistischen Religionen tradierten Angst vor und Feindschaft gegen Frauen, die ein selbstbestimmtes Leben führen wollen.
Dies wundert auch nicht, sind diese Religionen doch nichts anderes als Ausflüsse psychisch gestörter, gynaikophober alter Männer.
es gibt verschiedene Statistiken, die auf einen Anteil der getöteten Männer zwischen 8 % und 33% kommen.
Da bei pakistanischen Ehrenmorden die Reinheit der Frauen im Mittelpunkt steht, werden vor allem Frauen getötet.
Bei Ehrenmorden der indischen Hindus, bei denen es um die Reinheit der Kaste geht, sind rund 40% der Opfer Männer.
Natürlich treffen Ehrenmorde wegen Wunsch nach Scheidung auch in Pakistan nur Frauen, nicht Männer (der Scheidungswunsch von Männern wird sozial akzeptiert), wegen außerehelichen Schwangerschaften oä sind auch nur Frauen in Gefahr, und dass ein Junge einer Frau schöne Augen macht ist wie in den meisten Gesellschaften augenzwinkernd toleriert, dass ein Mädchen Avancen "bekommt" dagegen kann sie schon in Gefahr bringen.
Interessanter Artikel zu karo kari:
http://www.nytimes.com/2012/09/0... wanted=all
In der Türkei im Schwarzmeergebiet sind auch auffällig oft Männer von Ehrenmorden betroffen (allerdings bei gängigen Machokonflikten, nicht unbedingt Sexualität betreffend).
Was ist das denn bitte für eine himmelschreiende Verharmlosung?
http://tribune.com.pk/story/353... or-honour/
auch über die bei uns vorherrschende religion sagen können
kanns vielleicht sein, daß es weniger die religion ist, die da an allem schuld ist, als das jeweilige kulturelle verständnis von menschenrechten im kontext stattgefundener (oder gerade eben nicht stattgefundener) aufklärung?
komische Logik. Die Religion und die von ihr propagierte Ideologie ist nicht schuld weil sie durch eine nichtstattgefundene Aufklärung nicht domestiziert wurde?
Fakt ist, der Islam trägt bereits in seinen ihm eigenen Schriften und in der Person des Erfinders der Religion den Keim der Gewalt.
Natürlich haben die Christen auch sehr gewütet und die halbe Welt mit Tod, Zerstörung und Leid überzogen. Seit geraumer Zeit hat allerdings die Vernunft Oberhand gewonnen.
Was willst du überhaupt mit deinem Kommentar sagen? Dass nun die ganze Welt das (zum grossen Teil erneut) erdulden muss? Was soll denn das? Wie kommt ein Mensch dazu, so ein Schicksal hinzunehmen, weil es "andere auch schon mal so hatten"? Gar nicht, hoffe ich!
dass man andere Menschen alleine aus Gewinnstreben ausbeutet und versklavt?
Aber das hatten wir doch immer schon!
Nur braucht jede Ausbeutung und Versklavung eine ideologische Rechtfertigung: man bringt den anderen die Segnungen des Imperiums, der Religion, der Wissenschaft, des Kommunismus, der Demokratie....
Was hat sich da eigentlich in den letzten Jahrhunderten wirklich groß geändert?
Wenn man seine Bedenken gegen die Scharia äußert, dann möchte man derartige Grausamkeiten natürlich auch in anderen Rechtsbüchern solches nicht wiederfinden.
Jeder kann das als logische Folgerung annehmen, sowie man annehmen kann, dass jeder, dem es an Grüzte nicht fehlt, das auch so sieht.
Das liegt eher an der patriarchalischen Gesellschaft und dort verbreiteten Auslegung des Islam, nicht an der Religion selbst oder gar an allen Moslems.
Es gibt auch weniger blutige Auslegungen. Eine Pauschalverurteilung, wie sie aus Ihrem Posting spricht, dient lediglich den am Religions- und Kulturkrieg Interessierten!
das ist aber lieb dass sie an das gute im menschen glauben. auch in ordnung ist es dass sie glauben dass man im islam dinge auslegen kann ... wie man möchte.
und genau da liegt der irrtum.
gemäß der überlieferung des erfinders gibts da nix zu interpretieren. der koran kommt direkt von oben. bleiben nur mehr die hadithen. und die kommen vom "gröpaz" - und auch da gibts nix zu interpretieren.
das "schöne" im islam ist ja genau dieser fakt, dasss es praktisch keine graubereiche gibt.
der andere Aspekt ist, dass die Scharia mehrere unabhängige Augenzeugen verlangt,
so dass die Todesstrafe so gut wie nie vollstreckt werden dürfte.
Ehrenmorde auf Grund von Indizien oder Geständnissen sind nicht schariakonform.
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